Schwarz-Weiß am Piräus.

Der Hafen von Piräus.  Immer und überall: Häfen. An einem Hafen bin ich geboren (Heiligenhafen), das verliert sich nicht.

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Fotografiert habe ich mit meinem iphone, und per fotoshop in Schwarz-Weiß-Fotos verwandelt. Denn nur so geben sie das wieder, was sie für mich bedeuten: Nostalgie.

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Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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22 Antworten zu Schwarz-Weiß am Piräus.

  1. putetet schreibt:

    Sehr schöne Perspektiven und Kontraste. Die Schwarzweiß-Fotografie offenbart immer wieder ihre Reize 🙂

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  2. kunstschaffende schreibt:

    Super Fotos! Die schwarz/weiss Stimmung genau richtig!

    LG Babsi

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  3. haluise schreibt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  4. mannigfaltiges schreibt:

    Tolle Photos. Aber warum ist Nostalgie (oder Erinnerung) immer Schwarz-Weiß?

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    • Madame Filigran schreibt:

      Wahrscheinlich weil es früher nur Schwarz-Weiß-Fotos gab.

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    • gkazakou schreibt:

      meine Erste Antwort war die von Madame Filigran: meine Erinnerung steckt in schwarz-weißen Foto . Doch dann dachte ich: Vielleicht ist die Farbe der Welt unter dem Mondlicht schuld. Wäre mal interessant zu erfahren, ob junge Menschen eher in Schwarz-weiß oder eher farbig nostalgisch sind. Denn dass dieses Nostos (Sehnen als Krankheit, auf Griechisch) altersunabhängig ist, glaub ich schon.

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      • mannigfaltiges schreibt:

        Ich habe „scharf“ nachgedacht. Die Erinnerungsbilder, welche mir in den Sinn kommen, sind weder schwarz-weiß noch farbig. Eigentlich sind es überhaupt keine Bilder, sondern eher kurze Sequenzen in nicht genauer definierbaren Grautönen. Ich würde es als unfarbig bezeichnen. Ich habe bewußt Erinnerungen gewählt, von denen es keine Photos gibt. Ich glaube das der Begriff von der „verblassenden Erinnerung“ durchaus seine Berechtigung hat.

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  5. Madame Filigran schreibt:

    Ich finde immer wieder erstaunlich, welchen Reiz Häfen haben, obwohl sie, wenn man es genau nimmt, doch eigentlich hässlich sind. Danke für die Fotos, ich bekam auch sofort Sehnsucht nach meiner alten Heimat.

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  6. kunstschaffende schreibt:

    Natürlich ist es Geschmacksache, schwarz/weiß hat für mich eine besondere Faszination. Durch die Schattierungen mit hellen und dunklen Bereichen erscheint ein Farbbild in völlig neuem Licht und Ausdruck. Ich finde es gut, wenn man ein Farbfoto via Digitalbearbeitung in schwarz/weiß umwandelt. So hat man einen direkten Vergleich und zwei völlig andere Ausdrücke.

    LG Babsi

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  7. Monika schreibt:

    Oh, Du hast das Fernweh gerochen. Für mich haben Häfen mit einer großen unstillbaren Sehnsucht nach uns selbst zutun. Damit meine ich sowohl die Reise in die Ferne, als auch zu unseren inneren Kern. Die Reise an sich ist ein Abenteuer, für manche oft bis an die Grenzen menschlicher Belastbarkeit.
    Ich denke nicht, dass schwarz / weiß Bilder, etwas mit Erinnerung zutun haben, sondern eher mit den klaren Abgrenzungen, der Linien.
    Lg. Monika

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    • gkazakou schreibt:

      Danke Monika! Du hast ganz recht mit deinen Vermutungen. Ich habe oft am Fernweh geschnuppert – , und weiß, dass es den Duft von Heimweh nach mir selbst hat. – SW: Klarheit der Zeichnung, ja, das ist ein wichtiger ästhetischer Aspekt. Nur ist dann noch nicht beantwortet, warum SW anders als farbig auf die menschliche Seele wirkt.

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      • Monika schreibt:

        Woher soll ich es wissen, Glauben allein hilft nicht. Also kann ich nur Vermutungen anstellen.
        Gestern habe ich meinen Fernsehapparat so eingestellt, dass die Beiträge In SW zu sehen waren. Zuerst viel mir auf, dass alles was farbig war, nicht in einen klaren Farbton Weiß mit einer schwarzen Umgrenzung sichtbar wurde, sondern in einem lasches Grau, dessen Konturen ebenfalls ein gräuliches Schwarz zeigten. Die Szenerie wurde härter, abgegrenzter. Mich hielt mein Auge gefangen und meine innere Anspannung wurde auf die Abläufe fokussiert. Folglich gibt es nur zwei Formen, nicht mehr und nicht weniger. Hell und Dunkel, sichtbar und unsichtbar, entweder, oder.
        In beiden Farben, wenn ich durch sie gehen könnte, werde ich unsichtbar. Trete aus der Realität, was aber nicht heißt, dass ich nicht mehr vorhanden bin.
        Erst im Zusammenspiel, wird das Dunkel sichtbar. Wenn es nur diese beiden NICHTFARBEN gibt, könnte eigentlich auch Nichts, nicht sein. Nur aus einer Laune heraus, nämlich dem Spiel mit einander, lässt Farbe entstehen. Na ja, so ungefähr.
        Farbe lebt, lässt leben, macht alles weicher, harmonischer, gesamter und verständnisvoller. Öffnet die Seele, spricht für sich, ist veränderbar. Farbe lockt, ist Versuchung, vielleicht das Paradies. Wer weiß es schon.

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    • gkazakou schreibt:

      Du hast so reiche, bereichernde Gedanken, für die ich herzlich danke. Du hast eine Umschalttaste am TV? Ich erinnere mich an unseren ersten Farbfernseher, da sammelten sich die Farben gelegentlich in den Ecken, und man musste auf das Gerät hauen, um die Farben wieder zu mischen.
      Auch ich habe nur Vermutungen, Anmutungen meinetwegen. Denn wie du sage ich: glauben hilft nicht weiter und wissen kann ich nicht. Also vermute ich. In der Natur haben wir Zustände, die dem Schwarz-grau-weiß nahekommen, im Mondschein, während sich das Farbige unter der Sonne zeigt. Das Mondlicht ist ja Sonnenlicht, aber reflektiert. Da geht die farbige Qualität verloren. Es ist wie mit dem Verstandesdenken, das das Leben reflektiert, und übrig bleibt ein Abstraktes.
      Aber nicht nur. In der Nacht, im Mondschein rühren uns Gedanken an den Tod und ein jenseitiges Lebens an. Ein Sehnen ergreift den Menschen und vielleicht alles Lebendige. Wonach? nach der Farbe, dem „wahren Leben“, der „Quelle des Lichts“? Nach dem Wirken des Geistigen hinter dem Kreatürlichen?
      Was ich meine, hat Novalis in seinen „Hymnen an die Nacht“ in wunderbare Worte gefasst.

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  8. Elke schreibt:

    Sehr schöne Fotos und tolle Perspektiven, die das Wesentliche zeigen ohne durch knallige Farben abzulenken.

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