Für ein ordentliches Oktober-Resümee reicht es heute nicht mehr. Aber Abschied vom Monat Oktober möchte ich doch noch nehmen, beginnend mit einer letzten kleinen Zeichnung im Straßencafe, wo ich gestern nach dem Mittagessen einen doppelten Espresso trank. Ich erinnere mich gern an diesen Moment. Es gab in diesem Monat natürlich spannendere und schönere, auch schlimmere Momente als diesen so alltäglichen. Was aber täte ich ohne die Straßencafes, wo ich sitzen und einen Espresso genießen kann, während die Augen den Raum durchwandern.
Ebenfalls beim Kaffeetrinken entstanden zwei Zeichnungen in der Altstadt
Wild und bunt und ganz anders als die sorgsamen Kalenderblätter des September sind die des Oktobers ausgefallen. Es hat mir Spaß gemacht, gegenstandslos und spontan zu malen und rumzuklecksen, und ich hoffe, ein wenig von diesem Farbenrausch mit in den November hineinnehmen zu können. Ich habe nicht für jeden Tag ein Blatt gemacht, aber es sind doch etliche zusammengekommen.
Eine andere Serie, die ich in diesem Monat weiterführte, sind die Boote („Unser täglich Boot“). Es handelt sich um Zeichnungen in einem Zeichenbuch, das ich zu diesem Zweck anlegte. Manche der Boote habe ich in der Natur gezeichnet, andere nach gemalten oder fotografischen Vorlagen aus eigener Produktion (mit zwei Ausnahmen, wo ich fremde Aquarelle alsVorlagen benutzte).
Einige wenige Zeichnungen entstanden auch in der Zeichenschule, wohin ich zweimal zum Modellzeichnen ging.
So, das wars schon. Kein großes Werk ist entstanden, aber doch dies und das an Versuchen und Ideen. Ich danke dem Oktober und freue mich auf den November.
