Die Wörter, die Wortman für das heutige Drabble vorgegeben hat und die in einem Text von genau 100 Wörtern zu bedienen sind, sind
Kulisse – gedeihen – Yak.
Mein kata-strophisches Reimgedicht ist natürlich frei erfunden, doch wurden Yaks tatsächlich im Zirkus gehalten.
Der Zirkus-Yak
Wenn der Yak aus der Kulisse schreitet
Bricht das Publikum in Jubel aus
Doch für ihn ist es, als weitet
Sich der Horizont, fast wie zu Haus.
*
und er blinzelt mit den trüben Augen
Dann hinauf zum hohen Zirkuszelt
denn er möchte all die Bilder saugen
Die er weiß von damals, als die Welt
*
Noch ihm ganz gehörte. Und er stolz
Mit den Freunden durch die Berge streifte
Wenn im Frühjahr Eis und Schnee zerschmolz
und das Gras gedieh, das weiß bereifte.
*
Schwer geht sein Atem, denn ihm ist zu warm
Und er grunzt und brüllt sein „Gott erbarm“.
Für die zweite Illustration benutzte ich Legematerial, das mir einst Sabine (Lyrifant) schenkte.


Zu warm?!
Jetzt glauben schon Yaks daran. Jedenfalls, auf ihren Ursprungsweiden gab es das nicht.
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Yaks brauchen Kälte, und in Europa und erst recht in Zirkuszelten ist es ihnen grundsätzlich zu warm. Ihr Herzschlag beschleunigt sich dann sehr (las ich).
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Auch Hummeln mögen keine große Hitze.
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Große Kälte mögen Hummeln auch nicht, die Yoks aber lieben Kältegrade (las ich). Mithin unterscheiden sich Yoks und Hummeln deutlich voneinander. 😊
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Sehr beeindruckend und nachdenklich. Beim Lesen hatte ich eine Assoziation zu Rilkes „Panther“. Armer Yak.
(Sag mal, magst du vielleicht zum Wörterspenden vorbeikommen, auf dass die Auswahl für alle, die mitschreiben, größer wird?)
Vormittagskaffeegrüße ☁️🎶💻☕
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ich hab dir Wörter für die Adventüden sofort geschickt. Fragst du wegen des Sommerpausenintermezzos?
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Ich habe die Mail gerade erdt gefunden, sorry, ich hatte aber auch nicht damit gerechnet, weil nur in diesem Fall die Wortspenden ja öffentlich sind. Ich trage deine Wörter gern ein, kein Ding, danke dafür, aber ich möchte bitte noch gern ein Wort für das Intermezzo von dir, denn da ist noch deutlich Luft nach oben. 😉👍
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Gables schon das Wort „Vergnügen“?
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Nein! Nehme ich gerne, wenn du möchtest.
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Wie traurig und schön. Tiere sollten niemals zu Zirkusattraktionen verkommen
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Diese schönen Zeiten kommen nicht wieder.
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Der arme Yak!
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Oh ja, das erinnert ganz deutlich an den Panther, hinter tausend Stäben keine Welt
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Sehr schön illustriert und die traurige Stimmung im Zirkuszelt /Zoo eingesperrter Tiere (und ihrem eigentlichen Lebensraum entrissenen) wiedergegeben …
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Ich wußte nicht, daß es Yaks im Zirkus gab. Als was und wie traten sie denn auf?
Ich kann es mir gar nicht vorstellen. Kein Yak passt in einen Zirkus und bei anderen Tieren habe ich auch keine guten Gefühle, Gerda
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Sie wurden wohl als Zootiere gehalten und dann vorgeführt. Keine Kunststücke oder dergleichen. Ich las davon. Inzwischen leben wilde Yaks nur noch in China, und ein paar in den angrenzenden sehr hohen Gebirgen. Sie lieben die KÄlte und halten bis zu 40 Grad unter Null aus. In weiten Teilen Asiens wird eine zahme Art als Nutztiere gehalten. es gibt sogar Hybride, also Kreuzungen mit Kühen. Zahme Tiere werden bis heute im Tiergarten Hellabrunn in München, aber auch in britischen und US-Tiergärten gehalten.
Viel weiß ich nicht über diese urwüchsigen Tiere. ich fragte Google nach der Form der Zurschaustellung und erhielt folgende Antwort:
Wo Yaks zur Schau gestellt wurden und werden
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