Von Philippe habe ich keine Nachrichten, weiß nicht, wo er sich momentan aufhält. Irgendwo im Nahen oder Fernen Asien, vermute ich, um als Repräsentant der Liebe für Frieden und Versöhnung zu werben.
Heute zeige ich seinen metallenen Stellvertreter im Rahmen von Wortmans Projekt „25 Wochen – ein Objekt“. Er steht vor einer Landschaft, die wenig vertrauenserweckend aussieht. Ist es überhaupt eine Landschaft? Alles scheint in Unordnung geraten zu sein. Es türmen sich Kartons, Sofas oder Berge, Festungen, Särge oder Bauklötze – wer will das entscheiden? Inmitten dieser Wüstenei entdecke ich zwei freundliche Wesen. Eines steht hinter dem Kleinen Prinzen und scheint Kontakt zu ihm zu suchen. Das andere, einem großen dicken Kind vergleichbar, hockt stumm auf dem Boden. Der kleine Prinz steht still und lauscht auf sein Herz, um klar zu sehen, was not tut.
Ich lasse die drei jetzt allein, vielleicht dass sie gemeinsam herausfinden, wie man Harmonie in die Welt bringen kann, die durch menschliches Fehlverhalten in so bestürzende Unordnung geraten ist.
