Es ist Viertel vor sieben Sommerzeit (also eigentlich 5.45Uhr). Himmel und Meer bilden noch eine fast ununterscheidbare dunstige Einheit. Ein weiterer heißer Tag kündigt sich an.
Etwas besorgt schaue ich hinüber zu den Ausläufern des Taygetos, über denen schmutzig rötliche Schleier treiben – wie Rauch. Aber es sind wohl nur die Ausdünstungen der erhitzten Erde.
Hinter dem Gebirge bereitet die Sonne ihr Erscheinen vor….
und erscheint. Das Handy kann dem heftigen Strahlen beim Zoomen nicht standhalten und versetzt den Focus.
Noch werden Land und Meer kaum von den Strahlen berührt.
Das Olivgrün verfärbt sich golden. Auf dem hölzernen Gartentisch schläft der Sonnenkater, der uns gerne besucht. Siehst du ihn?
Na, hier habe ich ihn herangezoomt. Die Blätter gehören zum Aprikosenbaum.
Ich sehe meinen Schatten auf die Wipfel der Oliven fallen, auch unser Turm hinterlässt dort seine Schattenform. Im Schatten haben die Olivenblätter die bekannte Farbe olivgrün, im Licht sind sie golden.
Die Sonne ist aufgegangen. Ein weiterer glutheißer Tag beginnt.
Für mich bedeutet das: im Haus bleiben, bis die Sonne sich wieder zum Gehen entschließt. Und dann werde ich, wenn alles seinen gewohnten Gang geht, im Meer schwimmen, wie jeden Abend.







Danke für diese erhellenden Impressionen Mögest du die sich ankündigende Hitze gut verkraften.
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Danke, Jules. Die heissen Monate sind und bleiben unangenehm für mich Nördlerin. Da ich am Meer lebe, halte ich sie einigermaßen aus, nur ist halt das Leben sehr reduziert.
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Wunderbare Bilder….Was soll ich noch sagen? Alles hast Du schon gesagt, gezeigt. Und doch ist es ja viel mehr….🌞🩵💚❤️💛🖐️
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Schwimmen im Meer in Afrika, sm Morgen, am Abend auf der Terrasse entspannen, Rundgang durch den Garten, behalte ich u.a. in guter Erinnerung. Viele Jahre über war mir dies vergönnt. Die vielen anderen Begebenheiten, auch die unangenehmen Seiten, verblassssssen, treten zusehens in den Hintergrund. Temperaturen von nahe der 50 Grad, ohne Klimaanlage (häufig kein Strom) waren auch schwer auszuhalten, der Harmathan, der Wüstenwind.meist, am besten im Haus unter dem Moskitonetz.
Die Architektur der Häuser , diesem Klima angepaßt. Der eigene Brunnen mit Wasser, eine gute Erfindung. Den Vollmond, die Sterne, die Milchstrasse zu betrqachten und staunen, noch möglich.
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Das sind noch andere Hitzedimensionen als hier. Die hiesigen Temperaturen sind „normal“, auch im Vergleich mit anderen Jahren. Die Natur kommt ganz gut damit klar. Und wir Menschen müssen uns anpassen, so gut wir es eben können. Da hilft kein Jammern.
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Wie schön …
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Liebe Gerda,
auch ich verbringe den ganzen Tag in meiner kühlen Wohnung!
Ich muss die Sonne wegen meiner MS und Kollagenose meiden! Aber wir haben jetzt gerade mal knapp 3 Wochen eine Hitze- Sommerferien mit hier 28-30°C und davor hatten wir viel Regen und sehr kühle Temperaturen für Juni und Juli.
Man muss sein Verhalten und seine Aktivitäten, wenn MÖGLICH, halt anpassen.
Ich kann mich gut erinnern, als ich in den 80igern und Neunzigern im Süden war, da gab es sowas wie Siesta und Abends ging das Leben los, da hatten die Geschäfte auf bis teilweise 23 Uhr.
Sicher ist das heute in Spanien und Italien immer noch so.
Du machst es ja auch so, es ist schön wenn man das kann so wie wir!
Liebe Grüße Babsi
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Ja, liebe Babsi. Die Hitze ist nicht angenehm, aber es geht ganz gut, wenn man seinen Rhythmus anpasst, nicht zu viel von sich verlangt und sich auch einfach mal treiben lässt. Das kann ich jetzt ja. Als ich jünger war, hielt ich mehr aus, aber in der Haupthitze lag ich auch damals flach am Boden wie eine Flunder. Wir haben bisher auf Klimaanlage im Haus verzichtet, stattdessen Deckenventilatoren, hat bisher gereicht.
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Wunderschöne Momente hast Du festgehalten!😍
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Lernen von den Südländer, dem Klima anpassen, die Aktivitäten reduzieren, geht für uns Senorinnen und Senoren, denke an diejenigen, die noch im Arbeitsleben stecken, dem ungesunden Stress, der Hektik ausgesetzt sind oder….. kleine unangepaßte Wohnverhätnisse, etc. …..
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Ich denke auch oft, wie halten das die Menschen aus, die draußen arbeiten MÜSSEN! DIE Büro Leute haben oft Klimaanlagen!
In alten Händen mit dicken Wänden da ist ein gutes Klima zu finden, aber daß soll ja auch zerstört werden!
Wir könnten soviel lernen von historischen alten Systemen, aber wenn kein großes Geld zu verdienen ist, dann ist daß uninteressant für die scheiß Politiker Eliten!
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Das Gebirge Taygetos in der griechischen Mythologie: „Es ist unklar, was mit Taygete nach der Entbindung des Lakedaimon geschah. Möglicherweise erhängte sich Taygete sofort auf dem Berg Amyklayos. In der Folge wurde dieser Berg umbenannt in Taygetos-Gebirge.
Das Taygetos-Gebirge ist ein Gebirgszug auf der Peloponnes-Halbinsel im südlichen Griechenland. Dieses Gebirge liegt in der Landschaft Mani und trennt Lakonien von Messenien >>. Höchster Gipfel ist der pyramidenförmige Hagios Ilias (oder Profitis Ilias) mit 2.407 Metern, der zugleich der höchste Berg der Peloponnes >> ist.“ -> https://www.mythologie-antike.com/t348-taygete-mythologie-taygete-ist-eine-plejade-die-sich-heute-mit-ihren-6-schwestern-am-himmel-befindet
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Dankeschön, lieber Holger.
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Nein, da hilft kein Jammern, trotzdem liebe ich die eine Freundin, mit der ich ausgiebig jammern kann. Es entlastet, wenn jemand ähnlich fühlt!
In der Zeitung hier stand, dass es in Griechenland brennt, da könnten es vielleicht doch Rauchwolken sein.
Mir gefällt der alte Tisch mit der Katze drauf ganz dolle! So mannigfache Strukturen…
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Ja, dieser Tisch hat was, ich mag ihn sehr, obgleich er langsam aus den Fugen geht (die Bretter sind gefugt). Tatsächlich brennt es an vielen Ecken, ganz schlimm, aber diese Weltecke wurde bisher verschont. Mich entlastet Jammern nur, wenn es um körperliche Schmerzen geht, bei seelischen schrei und fluche ich.
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Ein wirklich schöner bebilderter Sonnenaufgangsbericht, liebe Gerda.
Möge es überall so friedlich sein, wie es auf Deinen Fotos aussieht.
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Ein so guter Wunsch, liebe Bruni!
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Danke, ja, liebe Bruni. Hier IST es friedlich, und ich bin dankbar dafür.
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Beneidenswert – ich meine das Schwimmen im abendlichen Meer und die schlafende Katze…. Nein, natürlich gönne ich Dir das❣
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Den Kater kannst du gern haben, liebe Melina. Ist ein ganz Braver! 🙂
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Mir wäre es egal ob der Kater brav oder schwierig wäre. Ich habe im Laufe meines Lebens – seit der Kindheit – immer Katzen als mir verbundene Wesen empfunden. Wenn ich mir nach der Trauerzeit (Manchmal Jahre) immer erst eine Art Vorbereitung gemacht, in der ich immer nur um eine Katze gebeten habe, die für mich und dieses Wesen passend waren. Ich weiß nicht vollständig warum sie zu mir kamen, aber eines war sicher, sie waren immer zu mir gekommen, um mir ihre bedingungslose Liebe zu schenken, und ich lernte auf diese Weise, dass es sowas überhaupt gibt – das war ein wunderbares Geschenk.
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