Der „Widderkopf in Kohle“ steht immer noch auf der Staffelei. Er schaut mich jedes Mal vorwurfsvoll an, wenn ich vorbeikomme, Wie war das doch gleich – sagt er -, wolltest du nicht noch ein bisschen dran arbeiten?
Ja, und gestern nahm ich tatsächlich ein Stück Kohle, nahm auch ein Radiergummi, eine Tube mit weißer Akryllfarbe und einen dicken Pinsel zur Hand und „arbeitete ein bisschen dran“. Es war übrigens Nacht draußen wie im ersten Entwurf.

Dieser Erstentwurf ist längst von weiteren Lagen überdeckt,

und so musste ich mit der letzten Version weitermachen:

Die neueste Variante sieht nun so aus.
Als ich das Atelier von außen abschloss, warf ich noch einen letzten Blick zurück und sah die Zeichnung inmitten des sich an der Tür spiegelnden Gartens. Das gefiel mir: eine natürliche Überblendung, die den toten Kopf in die Spiegelung einer Welt versetzt, in der er sich zu Hause fühlen könnte.


Ja eine schöne Zeichnung und nun verwoben mit dem Baumstamm und den Blumen des Gartens, – das wirkt gut, Gerda.
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Statt Widderkopf las ich einige Male „Wiedehopf“, so sehr habe ich mich in den letzten Tagen mit dem bedrohten Vogel des Jahres 2022 befasst.
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Den Wiedehopf sah ich zuletzt auf dem Gemälde einer Freundin…
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Diese Studie, kann man das so nennen (?), ist faszinierend, liebe Gerda
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Warum nicht „Studie“? Nachdem ich nun schon in fünf Schichten drüber-„studiere“…:)
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😜
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Der letzte Widderkopf könnte in einer Fotografie, die schon surrealistisch anmutet, ein Bild in einem Film sein, Gerda!
Nun darfst Du ihn aber nicht mehr verändern!
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Danke Bruni! Meinst du den in der Spiegelung? Der machte mir auch Eindruck. Aber verändern darf ich es, wenn ich will. So sagte mir meine Anleiterin beim Zeichnen: „Es ist deins! Tu damit, was du willst!“ 🙂
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Ja, das Bild meine ich❣️
Wenn du magst, dann tust du es.
Klar doch… 😉
Ich fand es halt so toll
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