Rosenkäfer auf der Aloe-Vera-Blüte (kleine Beobachtung)

Eben sah und bewunderte ich Gerhards stattliche Rosenkäfer-Fotos. Ich selbst habe nur einen i-phone-mäßig abgelichteten Rosenkäfer auf einer abblühenden Aloe-Pflanze zu bieten. Aber da er nun schon seit gestern auf das Posting wartet: Viola! hier ist er.

 

Bei der Gelegenheit habe ich übrigens auch selbst an den Aloe-Blüten genascht und war erstaunt, wieviel Saft sich darin noch enthalten hat. Und wie süß diese Blüten schmecken! Eine Delikatesse.

Neugierig geworden, schaute ich im internet nach und fand zB diesen Eintrag:

Inhaltsstoffe der Blüten

  • Mucopolysaccharide
  • Zucker, wie Glukose, Fruktose und Saccharose
  • Aminosäuren
  • Kohlenhydrate
  • sekundäre Pflanzenstoffe

Verwendung der Blüte

Ebenso wie die Blätter der Aloe Vera können auch die Blüten zur Hautpflege verwendet werden. Hierzu können sie beispielsweise mit Mörser und Stößel zerrieben oder aber in einen Mixer gegeben werden. In Cremes und Seifen eingesetzt versorgen sie die Haut mit Feuchtigkeit und pflegenden Substanzen. In Smoothies, Salaten oder Jogurt können die Stücke der Blütenblätter aber ebenfalls verzehrt werden und so von innen wirken.“

Das erste Mal, dass ich stolz meine Blüten ausbildende Aloe Vera Pflanze hier präsentierte, war übrigens am 1. April 2019:

Aloe Knospe

Am 21. April dieses Jahres fertigte ich dann Zeichnungen der Pflanze und Blüte:

Aloeblüte

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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10 Antworten zu Rosenkäfer auf der Aloe-Vera-Blüte (kleine Beobachtung)

  1. hanneweb schreibt:

    Dass Aloen auch Blüten bekommen wusste ich bisher nicht, aber dieser wirklich hübsche Rosenkäfer vergnügt sich bei mir im Garten immer sehr gerne an der Pfefferminze, bis kein Blatt mehr an den Stielen ist, was mir überhaupt nicht gefällt.
    Liebe Grüße von Hanne und auch mit dem Handy sehr schön geworden das Bild. 🙂

    Gefällt 2 Personen

    • gkazakou schreibt:

      danke, Hanne. Mir machen sie ie Rosen kaputt, was mir auch nicht gefällt. Aber nun. Jedem Tierchen sein Plläsierchen. Die Aloe entwickelt ihre vollen Heilkräfte eigentlich erst, wenn sie blüht bzw nachdem sie erstmals geblüht hat. In meinem Garten habe ich inzwischen mehrere stehen (und blühen), sie vermehren sich von selbst, man braucht dann die Kleinen nur noch umzupflanzen. Sie bildet rotgelbe hohe Glockenblumenstände.LG

      Gefällt 2 Personen

  2. So schlecht finde ich dein Foto des Käfers nicht. Es kommt dem nahe, was man auch mit bloßen Augen zu sehen bekommt (jedenfalls geht es mir so). Gerherds Makroaufnahmen gehen eine Stufe tiefer und bietet perfekte „surrealistische“ Anblicke.
    Aloe Vera erinnert mich einmal mehr an den Süden.

    Gefällt 4 Personen

    • kopfundgestalt schreibt:

      Makroaufnahmen schulen ja das Auge, sodass man mit blossem Auge mehr zu sehen in der Lage ist.

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    • gkazakou schreibt:

      Danke Joachim. Ja, meine Fotos sind sozusagen „realistische Abbildungen“, da sie unseren Sehgewöhnheiten entsprechen. Wobei natürlich diese Sehgewohnheiten von Mensch zu Mensch wieder unterschiedlich sind. Wie ich grad lese, mag Gerhard es nicht, seine Makroaufnahmen der surrealistischen Schule zuzuordnen, sondern möchte, dass wir unsere Sehgewohnheiten schulen. Aber das gelingt wohl nur dem, der sich mit Makro beschäftigt. Bei mir ist es eher das Zeichnen, das mein Sehen ein bisschen erweitert.

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      • Alles hängt davon ab, was wir als realistisch ansehen. Ich mache meist einen Schnitt an der Stelle, an der Hilfsmittel benötigt werden, Dinge zu visualisieren, die mit unserer natürlichen Ausstattung nicht zugänglich sind. Denn Hilfsmittel beruhen auf vom Menschen gemachten Konstruktionen, die wiederum auf theoriebasierten Vorstellungen beruhen. Bei den optischen Hilfsmitteln insbesondere was den Makrobereich betrifft, kann man gutes Vertrauen haben, weil im Übergangsbereich noch Vergleiche mit dem ohne Hilfsmittel Gesehenen möglich sind. Insofern hat Gerhard natürlich Recht, dass man seinen Blick damit schulen kann. Man weiß dann beispielsweise, dass ein gerade noch wahrnehmbarer Teil eines Käfers eine fein ziselierte Extremität darstellt und hat eine Vorstellung davon, ohne sie wirklich sehen zu müssen. Insofern war „surrealistisch“ nicht abwertend, sondern eher in der ursprünglichen Wortbedeutung gemeint. Zeichnen ist auch ein „Hilfsmittel“ tiefer zu blicken als der „fotografische“ Blick erlaubt.

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  3. kopfundgestalt schreibt:

    Aloe Vera salbe hatte ich in Fuerteventura gekauft, meinen Händen nutzt sie leider nicht, wie praktisch auch alles andere nicht.
    So ist es nun mal…was solls.

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  4. Ich kenne die Aloe Pflanze schon so lange,
    aber ich habe sie tatsächlich noch nie blühen sehen,
    fällt mir jetzt auf, liebe Gerda!

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