Eingang meines Ateliers: Tägliches Zeichnen fortgesetzt

Eine große graue Pappe ist wertvoll, auch oder gerade mit einer ausgewischten Zeichnung darauf. Ich entschloss mich, darüber einen anderen Ausgang zu zeichnen: den meines Ateliers.

Wie man sieht, ist der Kontrast von Innen und Außen nun gemildert und fast aufgehoben. Die Tür steht offen, durchs Fenster fällt noch ein wenig Tageslicht. Innen und Außen greifen im Dämmerlicht freundlich ineinander, gehen ineinander über.

Hier noch einmal die ganze Reihe übereinander gezeichneter „Ausgänge“: vom Einkaufszentrum zum Atelier.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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20 Antworten zu Eingang meines Ateliers: Tägliches Zeichnen fortgesetzt

  1. hanneweb schreibt:

    Bin immer wieder sehr begeistert von deiner Zeichen- und Malkunst, liebe Gerda und bewundere Menschen mit so schönen künstlerischen Talenten!
    Musste ich einfach mal wieder loswerden.
    Liebe Grüße von Hanne

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  2. Ule Rolff schreibt:

    Ein interessantes Palimpsest.
    Es wird sehr klar, dass du dich im Atelier wohler fühlst als vor dem Einkauszentrum. Na ja, das wird niemanden überraschen 😉

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  3. Gisela Benseler schreibt:

    Der ursorüngliche Ausgang und der letzte Entwurf gefallen mir am vesten.

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  4. PPawlo schreibt:

    Das letzte Bild ist superb! Es kommt so leicht und flüssig daher, bringt aber ganz markante Linien mit. Licht und Schatten sind zauberhaft! Und diese Mischung aus figurativ und abstrakt finde ich voll überzeugend! Hedrzlich, Petra

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  5. lyrifant schreibt:

    Kunst als (letzter) Ausweg? – wäre doch irgendwie zu flach. Spannend an Ausgängen ist doch gerade, dass sie immer auch Eingänge sind und umgekehrt – zumindest, wenn man sich nicht an Regeln hält.

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    • gkazakou schreibt:

      Danke, Sabine. Ausgänge sind meistens, nicht immer Eingänge, und Eingänge nicht immer Ausgänge. schon manchem wurde der Ausgang verwehrt, als er drinnen, und schon manchem der Eingang, als er draußen war. Wenn die Bewegung in beide Richtungen möglich ist, kommt es zu einem schönen Zusammenspiel von Schutz und Freiheit. Wenn nicht, zum Übel des Eingeschlossenseins und des Ausgeschlossenseins

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      • lyrifant schreibt:

        Ja, aber diese Beschränkungen sind nur menschengemacht, denn vom baulichen Phänomen her kommt man dort, wo man reinkommt, auch raus und umgekehrt. So meinte ich das.

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    • gkazakou schreibt:

      Natürlich weiß ich, was du meintest, liebe Lyrifant. Ach, wenn es so einfach wäre und alles eine Frage „baulicher Phänomene“ ohne „menschengemachte“ Zwecksetzungen! Dann würden die reinen Naturgesetze herrschen und man kennte sich aus. ZB schläfst du nichtsahnend in deiner Höhle und eine Steinlawine geht runter und verschüttet den Eingang. Klare Sache. Oder umgekehrt: du schläfst nichtsahnend in deiner Höhle und draußen nimmt ein Sturzbach die Rückwand mit. Klare Sache.Aber die Menschen und sogar die Tiere manchmal sind raffinierter. Das Bauen von Fallen, Gebäuden, Ländergrenzen, die nur in eine Richtung passierbar sind, ist eine verbreitete Technik. Liebe Grüße!

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  6. Pega Mund schreibt:

    das gemilderte, das freundliche ineinander übergehen, das tut (mir als betrachterin) sehr gut.

    in der dämmerung lösen sich die harten kontraste, ja, es gibt nicht mehr den kampf zwischen schwarz und weiß, richtig und falsch, licht und schatten, aufgeweckten geistern und blö(ken)den lämmern, solchen und solchen leuten … das empfinde ich als wohltuend, es nimmt spannung, dimmt panik und hysterische kurzatmigkeit.
    der weg führt von der fokussierung aufs außen zur einkehr, in den inneren schutzraum, der niemals eng ist, sondern stets den raum bietet, der eben gebraucht wird …

    dies nur einige anmutungen, gedankenaplitter angesichts des pfades, der sich (für mich, ganz subjektiv, wie gesagt, und ohne ein wie auch immer geartetes streben nach deutungshoheit) in den schönen zeichnungen ausdrückt.

    einen guten abend wünscht: pega

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  7. finbarsgift schreibt:

    Klasse, der Atelierausgang!
    Herzliche Morgengrüße vom Lu

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  8. Gefällt mir sehr,deine Reihe der Ausgänge, die auch Eingänge sind ☺

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