Montag ist Fototermin: Schicksale erfüllen sich (veganes Rezept)

Nicht nur den Kartoffeln gings gestern an den Kragen, auch das Schicksal anderer Gemüse erfüllte sich. Denn an schönen Sommertagen sind gefüllte Tomaten, Paprika und Zucchini eine leichte angenehme Kost für uns Menschen. Ich beteilige mich zwar kaum am Kochvorgang, doch bin ich bei den einfachen Vorbereitungsarbeiten einsetzbar. Dazu gehört neben dem Schälen der Kartoffeln auch das Aushöhlen der Gemüse sowie das Fotografieren derselben.

Tomaten-Innereien

Paprika-Gekröse und Tomaten-Skalps

Zucchini-Schlachtreste

Die ausgeweidete Zucchini samt Tatwaffe

Die Knobläuche brummeln in ihren Bart, es klingt wie:  „Du wirst unser ehrwürdiges Alter schonen“. Nun ja. Nicht ganz. Ein paar ihrer Zehen werde ich abreißen und enthäuten. Und sie um Verzeihung bitten. Ja, das tue ich immer beim ehrwürdigen Knoblauch, den ich hoch verehre.

Da liegen sie nun, die schönen Tomaten und Paprika. Leer und geduldig träumen sie ihrer Erfüllung entgegen …

Und worin besteht die Füllung? in Reis, der mit Knoblauch und Zwiebeln angedünstet, mit Salz, frischer Minze und Petersilie, Sultaninen, einer Prise Zucker und den zerkleinerten Innereien der Gemüse vermengt wird. Hinzugefügt werden die zerstückelten Kartoffeln und Öl, und ab gehts in den Backofen, erst mit hoher, dann mit milder Temperatur, die mal von oben, mal von unten verstärkt wird. Das aber weiß ich nur vom Hörensagen. 

Gestern verzehrten wir die Hälfte, heute ist die andere Hälfte dran. Sie schmecken wirklich vorzüglich. Und vegan sind sie auch. Danke, ihr Guten, Lieben!

 


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Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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14 Antworten zu Montag ist Fototermin: Schicksale erfüllen sich (veganes Rezept)

  1. Gisela Benseler schreibt:

    „Ritze ratze voller Tücke in die Brücke eine Lücke“ oder an andere Max- und Moritz- Streiche erinnert mich das.

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  2. TeggyTiggs schreibt:

    …was für ein Gemetzel…kopfschüttel…doch, ich muss es zugeben, bei mir sieht es genauso aus und zwar ziemlich oft…

    …ich entschuldige mich bei den Pflanzen und sage ihnen immer, dass mein Körper sie nähren wird irgendwann und so ein Ausgleich stattfindet…

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  3. Ingrid Spieker schreibt:

    Danke Gerda für das Rezept zur rechten Zeit * In unserem Dorf Nea Xora in Arkadien bekamen wir heute von den Nachbarn grüne und rote Paprika * Tomaten und Zucchini geschenkt *
    Knoblauch * Reis und Sultaninen haben wir immer im Camper dabei * Minze suchen wir der Nase folgend *
    Dann euch und uns Καλή όρεξη 🌶🥒🍅

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  4. Susanne Haun schreibt:

    Da bekomme ich Hunger, liebe Gerda. So schöne Fotos!
    Bei uns gibt es heute eine kalte Tomatensuppe. Die Hitze lässt es nicht zu, de Herd anzumachen.
    Liebe Grüße von Susanne

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  5. juergenkuester schreibt:

    Liebe Gerda, das Gericht wird auch am Niederrhein seinen Weg auf den Tisch finden, danke! Liebe Grüße

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  6. Mitzi Irsaj schreibt:

    Obwohl escile zu heiss zum Essen ist, habe ich Hunger bekommen. Muss an den Bildern liegen. 😊

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  7. Nach meiner Rückkehr von der Nordsee haben die Zucchinis (gut gegossen durch einen Nachbarn) kürbishafte Ausmaße angenommen. Keiner will sie haben und wir kommen nicht dagegen an.

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  8. Ule Rolff schreibt:

    Liebe Gerda, das klingt mir alles zu heiß. Vor dem Verzehr würde ich zur Zeit alles erstmal auskühlen lassen. Oder aus selbigen Zutaten lieber Salat machen.
    Ich vermisse einen Gesamtüberblick über den Tatort nach dem Gemetzel, um die Ereignisse besser einordnen zu können.

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    • gkazakou schreibt:

      Ich bin ja nicht die Köchin, liebe Ule, brauche also auch nicht zu schwitzen. Außerdem ist es hier gar nicht besonders heiß (gestern bis 27 Grad). Das Essen wird in Griechenland normalerweise eher lauwarm serviert. So halten wir es auch. Den Salat gibt es extra als Beigabe.
      Leider habe ich das Endergebnis nicht fotografiert, sondern gegessen. 😉

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      • Ule Rolff schreibt:

        Ich hoffe und vermute, dass dein „Leider“ rein rhetorisch war. Bei uns landeten Gurken, Zucchini, Tomaten etc heute erst im Mixer und dann im Kühlschrank. Herrlich erfrischend!

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  9. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    wundervolles Schlachtfest, wobei ich früher keine Schlachtfeste und keine Blutsuppe mochte, die der Oa in einer Milchkanne anschleppte…
    Dein Schlachtfest läßt mich grinsen und gut verstehen und wäre mein Magen nicht immer noch gefüllt von Melone, luftgetrocknetem Schinken und Weißbrot, würde mir jetzt das Wasser im Mund zusammenlaufen, denn es klingt so gut, was da bei Dir auf den Tisch kam, egal, von wem gekocht…

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