The Show must go on: Musiktheater „Peiraios 131“ (tägliche Zeichnung mit Legefiguren)

In Athen gibt es unzählige Theater, große und kleine Bühnen, die tatsächlich alle irgendwie überleben. Mich wundert, wie viele Menschen sich auch in Krisenzeiten in den Theatern einfinden. Subventionen gibt es für die meisten nicht, und so kämpfen sie sich mit Niedrigstgagen und vielfach ganz unbezahlter Arbeit durch.

Dies hier ist das beliebte Musiktheater „Piräus 131“, benannt nach seiner Adresse. Es liegt an der großen Ausfallstraße, die vom Zentrum Athens (Omonoia-Platz) nach Piräus führt. Vor Jahren gab es etliche Versuche, das ehemals industrielle, inzwischen heruntergekommene Gebiet kulturell zu beleben. Entstanden sind damals die Kunstakademie,  das Benaki-Museum für moderne Kunst und andere Initiativen, darunter auch dies Theater, das bis zu 500 Personen Platz bietet, „sitzend oder stehend“, wie es in der Selbstwerbung heißt. Ich habe es (mitsamt der Eulenfassade dahinter) im November 2019 fotografiert und gestern in eine Zeichnung umgesetzt.

Die habe ich dann mit Legefiguren, ausgeschnitten aus früheren Legebildern, bevölkert.  In der Diashow stelle ich ein paar vor. Wenn du ein Bild einzeln sehen willst: Die Show anhalten, rechts klicken.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Im Innern war ich nicht. Ein charakteristisches Beispiel: Eleftheria Arvanitaki, eine sehr beliebte griechische Sängerin, trat auch im Theater Piräus 131 auf. Das Video ist allerdings von einer anderen, vermutlich ähnlichen Bühne.

 

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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15 Antworten zu The Show must go on: Musiktheater „Peiraios 131“ (tägliche Zeichnung mit Legefiguren)

  1. Es zeigt einfach, die Kunst um der Kunst willen!👌👌👌👍Natürlich ist es traurig, daß um deren Erhalt keine Investitionen getätigt werden bzw. das der Staat nicht bereit dafür ist Geld auszugeben!
    Auch im ach so reichen Deutschland müssen die Kunst Institutionen darum kämpfen, weil vielfach gekürzt wird!
    Wenn fur Kunst und Kultur kein Geld mehr ausgegeben wird, ist daß ein Indiz für den Verfall einer Gesellschaft, finde ich jedenfalls!

    Dein Beitrag erinnert daran, wie wichtig das Thema ist!

    Liebe Grüße Babsi

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  2. Ulli schreibt:

    Sehr charmant deine Belebung der Szenerie mit deinen Legebildfiguren!

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  3. Ule Rolff schreibt:

    Oh, da gibt es drei Eulen an der Wand! Ich bin begeistert, Gerda.

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  4. PPawlo schreibt:

    Tolle Idee! Ganz lebendig und schwungvoll kommt der Beitrag daher! Herzlich, Petra

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  5. kowkla123 schreibt:

    wünsche ein schönes Wochenende mit vielen schönen Momenten, Klaus

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  6. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    In Deiner Zeichnung sind die Eulenfiguren viel deutlicher zu sehen als in der Fotografie, liebe Gerda. Genial, Deine Idee, die Zeichnung als kleines Filmtheater darzustellen, aber wie Du das hinbekommst mit Deinen Legefiguren ist mir ein Rätsel, doch ich genieße es sehr.

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  7. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    und es gelingt Dir sooo gut. Ich bin voller Bewunderung, Gerda

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