Olivenbaum No 21

Meinen heutiger Olivenbaum habe ich von recht nah gezeichnet, so dass eine Art perspektivischer Verkürzung eintrat.  Dadurch wirkt der Stamm noch mächtiger, als er sowieso schon ist. Der Baum steht am Rand einer Terrasse. In der Tiefe ein weiterer Baum, den ich von schräg oben sehe und der mit seinem Gezweig und Laub den gesamten Himmelsausschnitt füllt. Für mich war es interessant, denn ich vergesse oft, wie groß auch die Kronen sind, da ich mich meist auf die bizarren Stämme konzentriere. Den Stamm habe ich ein wenig größer gezeichnet als er tatsächlich erscheint.

Für die Liebhaber*innen meiner Bearbeitungen zwei Varianten:

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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18 Antworten zu Olivenbaum No 21

  1. Ule Rolff schreibt:

    Da isser ja! Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich im Stamm ein Zopfmuster oder einen weiblichen Akttorso + Gnomgesicht sehe.
    Wie immer, schön und spannend.
    Gute Nacht, liebe Gerda.

    Gefällt 3 Personen

  2. Christiane schreibt:

    Schön! Du hast recht, der Stamm wirkt sehr massiv, und ich frage mich, welchen Umfang er wohl haben mag und wie alt der Baum ist …
    Liebe Grüße
    Christiane

    Gefällt 2 Personen

  3. Ulli schreibt:

    Wieder wunderschön! Ich mag gerade bei diesem Bild den Stamm in seiner typischen Verschlungenheit.
    Liebe Grüße und dir einen schönen 1.Mai, ist der bei euch auch ein Feiertag?
    Ulli

    Gefällt 1 Person

  4. kowkla123 schreibt:

    liebe Gerda, ich wünsche dir einen guten fröhlichen Feiertag mit vielen schönen Momenten

    Gefällt 1 Person

  5. kopfundgestalt schreibt:

    Gesuch und Anhörung, in Wechselrede 🙂

    Gefällt 1 Person

  6. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    Du hast aus kurzer Distanz heraus gezeichnet, liebe Gerda, und deshalb ist der Stamm so massig geworden? Vermutlich ist er ja auch sehr imposant, dieser Olivenstamm.
    Vor allem in den Bearbeitungen wirkt dieser Baum auf mich wie eine dominante Mutter mit Kind. Hier ändert sich auch irgendwie die Perspektive. Der Kleine rückt ein bissel vor und aus seinem dezenten Abstand heraus und nun schaut er auf zur Frau Mama, die dicht vor ihm steht, im bodenlangen Borkenkleid mit Rüschen und Bändern behängt … und ich frage mich, möchte sie heute noch zur Oper gehen, ist fast schon im Weggehen begriffen und der Kleine möchte ihr ganz schnell noch so vieles erzählen, für das sie jetzt aber kein Ohr mehr hat… 🙂

    Gefällt 1 Person

  7. bruni8wortbehagen schreibt:

    🙂 bei Deinen wundervollen Zeichnungen fällt einem so viel ein, liebe Gerda

    Gefällt 1 Person

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