sich annähern, sich verbinden (neue Legearbeit)

Das Thema „verbinden – verbunden sein“ spukt weiter in meinem Kopf herum, und so legte ich heute ein Bild mit Schnipseln aus Jürgen Küsters Werkstatt, machte noch eine zweite Version, indem ich die erste mit Umschlag-Fetzen anreicherte, und jagte die Fotos dann durch fotoshop-Filter.

Zunächst die beiden Legearbeiten: Du siehst, dass es verbundene und unverbundene Teile gibt.

Und hier nun elektronische Varianten der Annäherung und Verbindung.

Bild eins: sie erzittern, erglühen für einander, verschmelzen und erkalten, untrennbar verbunden.

Bild 2. Sie machen Konversation, sie ereifern sich, sie fetzen sich in Argumenten, sie ermatten und werden sich gleichgültig.

Vielleicht ist es so, vielleicht ist es anders. Du kannst es gern auch anders sehen.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Commedia dell'Arte, elektronische Spielereien, Leben, Legearbeiten, Meine Kunst, Psyche abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

17 Antworten zu sich annähern, sich verbinden (neue Legearbeit)

  1. kunstschaffende schreibt:

    Mich spricht das Erste Legebild am allerbesten an! Es sagt ganz minimalistisch viel aus! 👏👏👏👍😉
    Liebe Grüße Babsi

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  2. Myriade schreibt:

    Faszinierend ! Bei mir löst „Verbindung“ auch immer eine Assoziation zu „Fesselung“ aus. Aber das ist wohl meine persönliche Geschichte ….

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  3. christahartwig schreibt:

    Das Skelettöse der Figuren ergibt eine sehr interessante Variation des Themas. Immer wieder neue Denkanstöße kann man sich bei Deinen Legearbeiten holen. Die fotoshop-Bearbeitungen sind prachtvoll.

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  4. Ulli schreibt:

    Tolle Bearbeitungen, durch sie wird das Thema in dem Fall wunderbar sichtbar!

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  5. Maren Wulf schreibt:

    Eine interessante Demonstration der Relativität allen Sehens.

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  6. www.wortbehagen.de schreibt:

    Ich sehe es nicht anders.
    Du hast es anschaulich dargestellt, geradezu genial,
    und ich kann Schritt für Schritt sehr gut mitgehen, liebe Gerda

    So ist es anfangs, verbindet sich, erkaltet oder verschmilzt, beides ist gleich gut möglich
    und alle Variationen dazwischen…

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  7. kopfundgestalt schreibt:

    … jedenfalls ist es Kunst!

    Die elektronischen Spielereinen speziell des Bildes 1 sind superb

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  8. chrinolo schreibt:

    Einfach faszinierend, was du alles aus ein paar Fetzelchen zauberst 🙂
    Wieder eine tolle Lege- und Fotoshoparbeit.

    Gefällt 1 Person

  9. Pingback: Highlights der Woche – Verhoovens Tagläufe

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