Zu Besuch beim kleinen Bären

Antwort auf Ullis Abendnotiz „Zerbrochene Träume“ hier:

Der traurige Brief vom kleinen Bären  erreichte dank moderner Elektronik den Fuchs und auch den kleinen Prinzen, der sofort bereit war, mitsamt seiner geliebten Rose den weiten Weg von seinem Heimatplaneten anzutreten. Sie spielten ein Weilchen mit dem kleinen Bären und gingen dann ihrer Wege. Der kleine Bär blieb mit dem geschenkten Ball  zurück in seiner Höhle. Weich gebettet und getröstet erwartet er nun das Kommen des Frühlings.

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Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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16 Antworten zu Zu Besuch beim kleinen Bären

  1. tikerscherk schreibt:

    that´s what friends are for ❤

    Gefällt 2 Personen

  2. kunstschaffende schreibt:

    Der kleine Fuchs hatt es mir besonders angetan! Wunderschön Dein Legebild!

    ❤gute Nacht Grüße Babsi

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  3. Random Randomsen schreibt:

    Ursa minor und sein Ball, den wir als Polarstern kennen. Wunderbar. 🙂

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  4. mmandarin schreibt:

    An den kleinen Bären würde ich mich gerne ankuscheln. Aber in Ermangelung eines Bären nehme ich die Wärmeflasche ….ein schäbiger Ersatz, aber immerhin….. Das Füchslein gefällt mir, es erinnert mich an mein erstes Buch. „Füchslein will fliegen“ ich suche immer wieder danach. Leider erfolglos. Es grüßt vom Krankenlager, Marie

    Gefällt 2 Personen

  5. Ulli schreibt:

    Liebe Gerda, jetzt hab ich Pipi in den Augen, vor Freude! Wie schön eingekuschelt der Bär ist und wie schön es ist FreundInnen zu haben!!! Danke für dich und deins.
    Zugewandte und verbundene Grüsse an dich
    Ulli

    Gefällt 2 Personen

  6. Liebe Gerda,
    Wie der kleine Bär, so hilflos und bekümmert, ist das Kind in uns, noch dann, wenn wir schon ein gestandener Erwachsener sind. Wir sind verletzbar und manipulativbar. Wir vertrauen und glauben, weil uns lange genug zugeredet wurde. Wir vergessen manchmal. Wir trauen dem anderen nicht zu, heuchlerisch mit uns um zugehen, und doch passiert es, einfach so. Der kleine Prinz hat seine Arme in der Horizontale Lage gestreckt, nur die Rose ist erhöht. Die Rose ist seine Verantwortung und grenzt sich aus. Für ihn und alle anderen sichtbar. Er denkt immer daran, nimmt sie mit, sie ist ein Teil von ihm, für ihn. Und doch spielt der kleine Prinz. Alles wozu er verpflichtet ist, erschwert ihn nicht. Ist er frei weil er eine Verantwortung hat? Kann er Kind sein und ein Erwachsener? Seine ausgestreckten Arme, sind vielleicht ein Hinweis dafür.
    Oder der Fuchs, der schon auf dem Weg zu einer anderen List ist, dennoch sein Mitgefühl zeigt. Zurückblickend, leicht verschmitzt eine Botschaft sendet. Nimm doch den Ball, lass ihn rollen und entdecke, wie alles wieder neu, im nahenden Frühling, wird. Steh auf, lass die Lumpen die sich an deinem Fußende gehäuft haben, liegen. Sie sind es nicht wert, dass du dich verwundbar zeigst. Du bist ein Bär und in dir ist die Stärke und das Wissen der Kraft……
    LG. Monika

    Gefällt 1 Person

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