Im Stadtwald, über Utopie nachdenkend.

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Wenn ich in Athen bin, gehe ich täglich im Stadtwald spazieren. Darauf besteht mein Hund. Während ich gehe, denke ich gewöhnlich über dies und das nach. Ich bin sozusagen eine Peripatetikerin: Peripatos bedeutet Spaziergang, kommt von Herumgehen und wurde zur Bezeichnung der philosophischen Schule von Aristoteles.https://gerdakazakou.com/2016/12/02/aristoteles-und-die-ermitage/

Während ich nach links entschwand, blieben die Folgen meines Nachdenkens als Wolkenschrift, um Zeugnis abzulegen: „Hier dachte jemand nach über den Nicht-Ort, Utopia.“.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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7 Antworten zu Im Stadtwald, über Utopie nachdenkend.

  1. Ulli schreibt:

    Ich freue mich sehr über Worte und Bilder- und wie der Kopf raucht, achwo, der wolkt 😉
    liebe Gerda, verbundene Grüße
    Ulli

    Gefällt 2 Personen

  2. kunstschaffende schreibt:

    Wie wunderbar Gerda, Dein Gedanken-Weg ist am Himmel sichtbar! Entziffern kannst nur Du dieses Gedankengebilde. Aber wir können sehen, es waren große und schöne Gedanken, vielleicht des Zusammenlebens im Zusammenhalt! Natürlich ist das reine Spekulation, aber die Gedanken sind eben frei!

    ❤ Grüße Babsi

    Gefällt 3 Personen

  3. bruni8wortbehagen schreibt:

    Die Wolkenschrift finde ich ja hochinteressant, liebe Gerda.
    Eine feine Idee, wobei sie mich im allerersten Moment daran erinnerte, da könnte sich doch in diesem Moment eine alte Lokomotive entfernen und nur die Rauchwolken wären noch zu sehen. Aber die wären dann wohl schwärzlicher *schmunzel*

    Gefällt 1 Person

    • gerda kazakou schreibt:

      … außerdem ist es mit der Eisenbahn in diesem Land nicht mehr weit her. Mit Utopien hingegen sehr viel mehr.

      Gefällt 1 Person

    • gerda kazakou schreibt:

      Unbedingt! Und immer wieder, wenn man es kaum noch erhofft, blüht eine Wunderblume aus dem stacheligen halb verdorrten Kaktus der Utopie, wie grade jetzt, als unsere durchaus nicht ideale hohe Justiz dem Menschenrecht und der Menschenwürde vor allen politischen Erwägungen den Vorzug gab. Ich meine die Nicht-Auslieferung der türkischen Soldaten, die um Asyl baten. Das ist, um mit Ullis W-Buchstaben zu sprechen, wohlwollender Widerstand gegen die Verrohung und das kalte politische Kalkül. Das wiegt so viel an Trostlosigkeit auf. Liebe Grüße dir! Gerda

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