Schwanenwege: Ludwig bei Johannes (1)

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(c) gerda kazakou

Also gut. Für dich, die heute, am Heiligabend, gerne etwas anderes als Weihnachtsgeschichten lesen möchte, und für dich, die zu keiner Familienfeier eingeladen ist, für dich auch, die du mich gedrängt hast, meine Schwanenweg-Geschichten unter die Leute zu bringen, und für dich, der einfach nur neugierig ist, wie es mit Ludwig und Johannes weitergeht, und natürlich auch für dich, die eine solche Geschichte ganz und gar unpassend findet, besonders an einem solchen Tag … gibts heute noch ein Kapitel aus dem Romanfragment „Schwanenwege“. Zwischen dem vorigen Absatz und diesem geschieht allerlei – denn der Roman besteht aus sechs Erzählsträngen, die ich zu einem Zopf verflechte. Ludwigs Geschichte ist nur ein Strang, die anderen betreffen seine vier Geschwister und seine Mutter, und dann gibt es auch noch ein Kind und die Ex-Frau des älteren Bruders. Und den verstorbenen Vater der Fünfe. Macht fünf Hauptsterne und vier Nebensterne. Exakt wie im Sternbild des Schwans, dem Cygnus (von griechisch Kyknos=Schwan). Den aber wirst du erst wieder im Sommer in der Milchstraße fliegen sehen.

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Wir bleiben heute bei Ludwig, der als Sandwichkind familiär nicht so recht zum Zuge kam und daher meine besondere Sympathie genießt. Er trifft – du last es gestern – im Planetarium den ominösen Johannes, die beiden unterhalten sich lebhaft, und schließlich lädt Johannes Ludwig ein, bei ihm zu übernachten. Und da sind wir nun.

Ludwig bei Johannes

Johannes ging leichten Schrittes voran. Von der Uferstraße bog er in einen grob gepflasterten Weg ein, öffnete nach wenigen Metern ein Gatter und folgte einem überwachsenen Fußpfad, der sich durch einen nächtlichen Park dem Ufer entgegensenkte. Am Ende des Pfades wurde eine einzeln stehende zweistöckige Villa sichtbar. Licht und Schatten huschten über die weiße Vorderfront hin, denn die einzige Lichtquelle, eine Laterne in schmiedeeiserner Fassung, wurde halb vom beweglichen Gezweig eines großen Baumes verdeckt. Jugendstil, dachte Ludwig, mit dem Blick dem pflanzenhaft sich verzweigenden Dekor des großen ovalen Fensters über der Eingangstür folgend.

„Da sind wir“, sagte Johannes, sich halb nach Ludwig umwendend, dem das Gesicht seines Begleiters in der ungewissen Beleuchtung plötzlich sehr blass zu sein schien. Doch gleich flammte das Licht auf und überflutete Johannes’ schlanke Gestalt, ein geräumiges Vestibül und einen hölzernen Treppenaufgang, der sich im Dunkel des Oberstocks verlor. „Da sind wir“, wiederholte Johannes. „Komm herein, hier entlang geht es zum Wohnzimmer und zur Küche, oben sind dann die Schlafzimmer und Bäder. Möchtest du dich frisch machen, während ich uns etwas zum Essen zubereite?“ und ohne Ludwigs Antwort abzuwarten, führte er ihn die Treppe hinauf und öffnete eine Tür.

Ludwig blickte sich etwas benommen um, denn unvermutet sah er sich in eine luxuriöse Poollandschaft versetzt, mit prächtigen Grünpflanzen, Schränkchen und Spiegeln und mitten darin ein großes glänzendes Oval: die in ein breites Podest eingelassene Badewanne.

„Fühl dich ganz zu Haus, mach es dir bequem, du kannst einen von meinen Schlafanzügen nehmen, dieser grüne hier dürfte dir gut zu den Augen stehen, und hier sind allerlei Morgenmäntel, nimm dir, was dir gefällt. Seifen, Cremes, Shampoos, ist alles da, auf dem Regal dort sind frische Handtücher, in dem Schrank drüben gibt es ein paar Getränke und Gläser, auch eine Stereoanlage und jede Menge CDs, na, du findest dich schon zurecht, entschuldige mich jetzt, ich brauche etwas Zeit fürs Kochen.“

Dann stand Ludwig allein in dieser spiegelnden Welt aus Porzellan, Glas und vergoldeten Armaturen. Sein Blick fiel in einen der großen Spiegel, und er sah sich selbst: seinen runden Kopf mit den kurzgeschorenen Haaren auf einer untersetzten Gestalt in verknautschtem Anorak und in alten Jeans, sah sich in einer Spiegelflucht auch von hinten, mehrmals sogar, und kam sich plötzlich alt, grau und hässlich vor. Was tat er hier in diesem Haus? Zögernd legte er den Anorak ab, hängte ihn über einen Stuhl mit schön geschwungener Lehne, blickte wieder in den Spiegel. Ja, er hatte einen Bauchansatz, das war unverkennbar.

Jetzt zog er auch das karierte Hemd aus, stand im weißen Unterhemd vor dem Spiegel, strich sich über Stirn und blonden Stoppelkopf und versuchte, sich selbst in ein Verhältnis zu setzen zu dem, was er vor sich sah.

In seinem eigenen Bad gab es nur einen kleinen Spiegel, der ausreichte, um sich beim Zähneputzen und Rasieren zuzuschauen. Von hinten hatte er sich nicht mehr gesehen, seit er den photografischen Arrangements bei Kristof entwachsen war. Er  bewegte seine Hände, hob die Arme, besah sich das Muskelspiel unter der Haut. Mit einer schnellen Bewegung entledigte er sich auch des Unterhemdes, schaute auf seine weiße Brust mit dem geringen Haarwuchs und auf den sich leicht vorwölbenden Bauch,  auf die sich dunkler abhebenden Arme und den kräftigen Hals, betrachtete den Rücken, der ihm besser geformt vorkam als die Vorderansicht, streifte auch die Schuhe, die Jeans und die Unterhose ab und sah sich nun ganz, weiß und ein wenig bräunlich, mit kräftigen Armen und stämmigen Beinen in schlaffen Socken, sah seine weißliche ein wenig zu weiche Leiblichkeit, darüber einen runden Schädel, der sich gerötet hatte – oder war es der Kontrast zur Farbe des Leibes, dass er ihm rot und geradezu bunt vorkam? Er näherte sich dem Spiegel noch mehr, schürzte pfeifend die Lippen, schnitt sich Grimassen, wandte sich ab – und sah sein Bild von einem anderen Spiegel zurückgeworfen.

Wo waren hier die Lichtschalter? Gut, das Licht ließ sich dämpfen, jetzt schimmerte das Porzellan matter und blinkten die Armaturen in dunklerem Goldton. Seine eigene Gestalt wurde unscharf, und er sah sich etwas freundlicher zu, wie er inmitten spiegelnder Flächen in den Hintergrund des Raumes schritt, um sich an dem Getränkeschrank zu bedienen. Im Vorbeigehen bemerkte er ein Fenster, und in dem Fenster den Schemen seiner Figur, zurückgespiegelt von der Schwärze der Nacht draußen. Er trat in den Schemen ein, durch ihn hindurch nahe ans Fenster, und die Welt dahinter wurde sichtbar: eine bewegte Wasserfläche, die die bunten Stadtlichter spiegelte, darüber eine schwere rötlich angestrahlte und das Licht der Stadt zurückstrahlende Wolkenschicht, die den Sternenhimmel verbarg.

Er drückte die Nase am Fenster platt, um hinunterzuspähen: Das Haus stand direkt über der Alster. Zu gern hätte er das Fenster geöffnet, um das Uferstück ausfindig zu machen, auf dem er vor wenigen Minuten mit Johannes gestanden hatte, denn ihm schien fast, als sei er in dem dort zurückgelassenen Bild wirklicher gewesen als hier oben in Fleisch und Blut, in diesem spiegelnden funkelnden Bad, doch fürchtete er die Kälte und wandte sich ab, der Getränkebar zu, schenkte sich einen Whiskey ein, nahm auch gleich einen tüchtigen Schluck, obgleich er sich aus Whiskey eigentlich nichts machte. Der Alkohol durchlief brennend seine Speiseröhre und breitete sich als Wärme im Magen aus. Musik? Ja, das könnte er jetzt brauchen. Im Player lag eine CD, er schaltete das Gerät ein und ging, immer noch auf Socken, zur Badewanne, und während eine ihm unbekannte Musik den Raum zu erfüllen begann, beäugte er die Flacons und Dosen, öffnete einige, schnupperte und entschied sich für einen Badezusatz mit süßherbem Kräuterduft, entledigte sich der Socken und stieg hinein in das glänzende Oval, drehte die Hähne auf, regulierte die Temperatur, ließ den Badezusatz kräftig aufschäumen und versank auf dem Grund – eine umgekehrte Aphrodite.

Aus dem Schaum hob er dann und wann einen Arm, reichte hinüber zum Whiskey-Glas, ließ die Flüssigkeit im Glas kreisen, bernsteinfarben, und nahm einen Schluck, während der Schaum ihm vom Arm troff und tropfte. Die Musik war seltsam, ein zeitgenössischer Komponist wohl, mit elektronisch erzeugten Effekten, oder waren es menschliche Stimmen, die da so hoch und engelhaft sangen? Ludwig flötete ein wenig mit, blies dann Brust und Bauch auf und ließ sich zwischen Wasser und Schaum floaten, bog die Knie, die, wie neu entstandene Bergkuppen, aus dem Schaum emporwuchsen, spreizte sie auseinander, ließ seine Genitalien treiben, suchte und fand einen Knopf, durch den das Wasser in quirlende Bewegung versetzt wurde, und überließ seinen Leib dem sanften Drücken und Drängen des durch Düsen gezwängten Wassers, ganz so, als seien es unterseeische Quellen.

Als sich die Musikanlage ausstellte, ernüchterte sich die Atmosphäre. Ludwig stand auf und sah zu, wie der Schaum von seinem Körper tropfte, nahm noch einen letzten Schluck Whiskey und stieg aus dem Oval. Er zog den Stöpsel und schaute dem Wasser zu, das gurgelnd nach unten, ins Dunkle gesogen wurde. Er wickelte sich in ein großes flauschiges Handtuch, rieb Kopf und Körper gründlich trocken und  bekleidete sich mit dem empfohlenen Schlafanzug aus einem meergrünen seidigen Stoff. Gerne hätte er die Hosenbeine und Ärmel umgekrempelt, doch der Stoff war zu glatt, um den Umschlag zu halten, und glitt immer wieder über Hände und Füße zurück.

Ludwig verstärkte das Licht und wandte sich einem Spiegel zu, aus dessen leicht beschlagener Oberfläche ihm sein gerötetes Gesicht über dem zu großen meergrünen Schlafanzug entgegenglänzte. Das also war er, Ludwig? Grün steht gut zu deinen Augen. Seine Augen waren, so glaubte er, graugrün oder graublau oder grau, je nach den Umständen, doch jetzt kam es ihm vor, als seien sie von einem klaren Grün. Grün und tief. Ernsthaft schaute er sich in die gespiegelten Augen und, nach einem tiefen Atemzug, bestätigte er seinem Spiegelbild: „Ja, ich bin du, Ludwig, Sohn des Nils und der Elisabeth. Getauft zum Ruhme der Musik auf den Namen des Königs und Schwanenritters Ludwig. Du bist ich.“ Er schob die zu Boden gefallenen Kleidungsstücke mit dem Fuß zu einem Haufen zusammen, als sei es eine abgestreifte Schlangenhaut. Als sei es das verkorkste Lehrerlein mit dem ewig schlechten Gewissen. Als sei es das gescholtene Kind, das vom Lehrer am Ohr der Klasse vorgeführt und von der Mutter verlassen wurde. Vaterlos. Er ließ den Haufen, wie er war, und wandte sich den Bademänteln zu, die in großer Zahl an einem Ständer hingen. Seine Wahl fiel auf einen Morgenmantel aus glattem leicht schillerndem Material, das sich gut auf der Haut anfühlte. Forschend besah er sich noch einmal im Spiegel und fand seinen Blick sehr belebt, beseelt wie von einem tieferen Glanz. Leise und auf bloßen Füßen glitt er die Treppe hinab, ging durch das Vestibül  und öffnete eine weißlackierte Tür, deren oberer Teil aus mattem Glas bestand, in das zu Ludwigs nicht geringem Vergnügen zwischen ornamentalem Rankenwerk ein Schwanenpaar eingraviert war.

Ludwig trat in einen großen kunstvoll ausgeleuchteten Salon. Aus einer nur angelehnten Tür im Hintergrund, die offenbar zur Küche führte, drangen Geräusche, wie sie beim Kochen entstehen. Eine eigentümliche Duftmischung lag in der Luft, gewoben aus feinen Essenzen und den Gerüchen der Küche. Zögernd blieb er stehen. Sollte er Johannes seine Hilfe anbieten? Doch nein, nein, es war zu früh für eine erneute Begegnung. Er wollte sich erst ein wenig vertraut machen mit Johannes’ Umgebung. Wer war dieser junge Mann, wie lebte er?

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Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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15 Antworten zu Schwanenwege: Ludwig bei Johannes (1)

  1. kunstschaffende schreibt:

    Liebe Gerda,
    ich bin begeistert von Deiner lebhaften und interessanten Erzählkunst! Man fühlt sich mitten drin im Geschehen! Eine prikelnde Spannung schwingt in der Handlung, einfach genial! Warum bist Du keine Schriftstellerin geworden?
    Ich hätte Stunden weiterlesen können und jetzt sitze, nein liege ich hier und muss meine Phantasie weiter erzählen lassen. So gut wie Du bekomme ich das allerdings nicht hin!

    So, jetzt ersteinmal herzlichen Dank für die besondere und spannende Abendlektüre! Ich würde mich riesig darüber freuen, wenn es weiterginge!

    Ganz ❤ Grüße Babsi

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    • gkazakou schreibt:

      Danke sehr, Babsi! Es ist also in Ordnung, dass ich einen so unweihnachtlichen Text heute gepostet habe. ich hatte ein bisschen schwurmeliges Gefühl dabei. Aber nun freu ich mich, dass ich dir zu einer spannenden Lektüre verholfen habe. Schlaf gut und träum schon mal ein Stück weiter! Liebe Grüße Gerda

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  2. finbarsgift schreibt:

    Großartig!
    Geschichten über Namensvetter von mir, liebe Gerda, lese ich immer besonders gerne 🙂
    Dir eine schöne Weihnachtszeit, liebe Grüße zur Nacht vom Lu

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  3. Christiane schreibt:

    Vielversprechend! Auch ich würde weiterlesen wollen … und ich habe mich sofort gefragt, wo an der Alster wohl dies Haus stehen mag … 😀
    Liebe Grüße
    Christiane

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    • gkazakou schreibt:

      🙂
      Wenn ichs wüsste, würde ich es dir vielleicht verraten. In diesem Roman gibt es viele Orte, die es geben könnte – ob es sie wirklich gibt, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich weiß jetzt nicht, liebe Christiane, soll ich jetzt einfach noch ein paar Stücke hier veröffentlichen und testen, ob es ausreichendes Interesse gibt, bevor ich mich erneut ins Abenteuer der Überarbeitung und Veröffentlichung des ganzen Manuskripts stürze …. Kannst du mir einen Rat geben? .

      Gefällt 1 Person

      • Christiane schreibt:

        Ich kann dir jetzt schon sagen, dass dein Buch für ein „normales“ Manuskript zu lang ist (du hast was von 700 Seiten gesagt; das hat Konsequenzen in Bezug darauf, welchen Preis du nehmen kannst und wie Amazon abrechnet, mehr in der Mail). Von daher müsstest du auf jeden Fall darüber nachdenken, es zu teilen, wenn du die Länge erhalten willst.
        Außerdem hast du geschrieben, es sei ein Fragment. Ich bin nicht der Meinung, dass alles ein festgefügtes Ende haben muss, schon gar nicht ein „Happy“-End, aber einen Schlusspunkt sollte deine Erzählung schon haben. Hat sie den? Falls nicht, würde ich mir das zuerst überlegen, dort weiterzumachen, denn als Leser will ich am Ende nicht mit noch mehr ungelösten Fragen als am Anfang herumstehen. (Was diese Sachen angeht, bin ich vielleicht auch nicht der kundigste Ratgeber, ich würde eventuell da mal bei Jutta anklopfen.)
        Hilft das?
        Es gibt keine Häuser, jedenfalls auf der Rothenbaum-Seite, die so dicht an der Alster stehen, glaube ich. Aber vielleicht drüben in Uhlenhorst, da gibt es auch sehr noble Ecken …
        Liebe Grüße
        Christiane, die sehr gern noch mehr lesen würde

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    • gkazakou schreibt:

      Danke schon mal, Christiane, ich warte nun noch auf deine Ratschläge via mail. Ein Ende gibt es, denn ich habe den Roman schließlich von hinten nach vorn gestrickt, also das letzte Kapitel erst, und dann das vorletzte geschrieben. Ob Fragen beantwortet werden? O je, das weiß ich wirklich nicht. Kann schon sein, dass der Leser am Ende sagt: das ist gemein, so viele Seiten und nun stehe ich so klug da wie zuvor. Wie im Leben halt. Man lebt, man erlebt, aber Antworten gibt es eher nicht. (Ich weiß, dass 700 Seiten zu viele sind, muss halt sehen, wie ichs auf die Hälfte verkürze).
      Herzlichen Dank für dein Mitdenken! Zum Dank schicke ich dir heute grad noch ein paar Seiten Roman. Schöne Tage! Gerda

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    • bruni8wortbehagen schreibt:

      🙂

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  4. Ulli schreibt:

    Liebe Gerda, ich lese deine Geschichte sehr gerne, denke gleichzeitig an mein damaliges Lektorat bei meinem Kinderbuch, gerade wenn es um Kürzungen geht. Das fand ich nämlich äusserst tricky. Da wünsche ich dir eine kluge Begleitung!
    Ausserdem hat es auch schon durchaus Debüts mit 700 Seiten und mehr gegeben, nur mal so am Rande-
    die Fortsetzung las ich nun auch schon, bei ihr habe ich mal wieder gestaunt wie leichtfüssig du Wissen vermittelst, es ist dann eben nur die Frage, was davon braucht es wirklich für den Plot und was kann man eventuell rauslassen.
    herzliche Grüsse
    Ulli

    Gefällt 2 Personen

    • gkazakou schreibt:

      Du hast gleich zweimal recht, liebe Ulli! Kürzungen sind tricky, und die Überfrachtung mit Wissen ist der Bereich, an dem ich am ehesten kürzen kann. Ganz einfach ist das freilich nicht, denn ich sehe den Roman eher als Gewebe, als Teppich, denn als vorwärtsdrängenden Plot. Ich habe ursprünglich damit angefangen, um „alles“ über den Schwanenmythos zu schreiben -Zunächst dachte ich an ein Sachbuch, aber bald schon reizte es mich, einen Roman draus zu machen. Herzliche Grüße dir! Gerda

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  5. bruni8wortbehagen schreibt:

    * lächel*, wenn ich daran denke, daß Du zuerst ein SACHBUCH daraus machen wolltest, heben sich meine Mundwinkel und grüßen Dich. Deine Fantasie merkte es aber sehr schnell, nur ein Sachbuch? Jammerschade wärs um den Roman gewesen, liebe Gerda.

    Ich bin sehr gespannt, obwohl ich ja schon weiter gelesen habe. Nun nochmal, mit dem Wissen um den sehr erweiterten Beginn…, der so viel verheißend klingt, denn das Segel ist die Liebe und Sehnsucht seine Triebfeder

    Gefällt 1 Person

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