Ich habe jetzt keine Kraft für meinen täglichen Blog. Ich schäme mich für die deutschen Politiker und für ihren Oberfinanzbuchhalter. Fremdschämen, nennt man das.
Heute also noch mal das „Rumpelstilzchen“, und noch mal die Frage meines Blogbeitrags unter diesem Namen: Wer kann Stroh in Gold verwandeln? Wer braucht ein Lebendiges, um seiner irrlichternden Nichtexistenz den Schein von Wirklichkeit zu geben? Eine Dienstmagd, glaube ich, wars, die den Kobold ums Feuer tanzen sah, und hörte, wie er sang: „Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß!“ Das Feuer, um das er tanzte, war nicht das des Geistes, so viel ist sicher.
Als sein Name bekannt wurde, zerplatzte er vor Wut. Oder vielmehr, er zersprengte sich selbst, zerriss sich in Stücke. Hüte dich, Deutschland!

Bevor ich vor Scham und Wut geplatzt bin, stürzte ich mich ins abkühlende Meer, das beim Eintauchen schäumte.
Ingrid sou
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wieso platzen? du bist doch nicht Rumpelstilzchen, Ingrid mou! Oder kannst du Stroh zu Gold verspinnen?
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Dieses Rumpelstilzchen hat Gold in Stroh verwandelt und das Kind der Königin geholt. Wir haben seinen Namen erkannt, aber es sitzt weiter in seinem bösen Käfig und wirkt fort und fort trotz unserer Trauer und unserer Proteste und unserer Tränen. Arme Königin!
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