Täglich mache ich eine Bootszeichnung. Heute zeichnete ich am Segelhafen ein Gewirr von Linien und Flächen. Die Boote liegen so dicht hintereinander, dass sich kaum klare Konturen ergeben. Ein Bootsrumpf geht über in den nächsten, und dahinter ragt ein Wald von Masten und Wanten auf.
Ganz anders ein allein liegendes, halbwegs an Land gezogenes kleines Boot neben einem Zementsockel mit Fahne, das ich am 8.10. von schräg oben zeichnete.
Am 9.10. wurde es ein abstraktes Bootsbild, bei dem ich ein eigenes früheres Gemälde als Vorbild nahm. Das Boot ist quasi in seine Bestandteile zerlegt.


