Heute nachmittag raffte ich mich zu einem größeren Spaziergang auf. Es war ein Tag, der dem September alle Ehre gemacht hätte (leider immer noch sehr trocken). Ich hatte Sehnsucht nach unbearbeiteter Natur. Vielleicht würde ich auch ein Wildblümlein finden? Also stieg ich auf Umwegen hinunter in die Schlucht hinter unserem Haus und an der anderen Seite wieder hinauf.
Als erstes besuchte ich mein Lieblingsfeld mit den Obstbäumen (schon öfter hier vorgestellt), wandte mich dann Richtung Meer und stieg querbeet wieder an unserem Hang hinauf. Unterwegs machte ich ein paar Fotos. Das Zeichengerät blieb ungenutzt im Rucksack.
Als erstes ein Blick in die Schlucht
Die Formähnlichkeit von Zypressen und dem Blütenstand der Meereszwiebel verblüfft mich immer, denn die beiden sind ja ansonsten so gegensätzlich wie nur möglich. Die kleine Zypresse ist freilich noch nicht so dunkel und ernst wie die ausgewachsenen.
Das Mandarinenbäumchen hängt voller Früchte, die noch zwei bis drei Monate zum Reifen brauchen.
Der doppelstämmige Feigenbaum, den ich besonders liebe, ist immer noch voll Laub
Eine schöne Mergelwand voll merkwürdiger Gestaltungen.
Eine Lichtstrahl fiel auf die Wand und zog mich magisch an.
Beim Näherkommen entdeckte ich die edlen Profile der Herrschaften, die hier offenbar zu Hause sind.
Auf dem Rückweg bemerkte ich eine intensive Bautätigkeit jenseits der nächsten Schlucht. Zum Glück baut man dort offenbar in traditioneller Steinbauweise.
Da mein Blütenhunger auf dem Spaziergang nicht gestillt wurde, fotografierte ich anschließend Blühendes und Fruchtendes in meinem Garten. Auch da ist es nicht weit her mit dem Blühen, aber als Collage ist das Ergebnis doch recht nett, finde ich.











Tolle Bilder, auch wenn nicht gemalt.
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