Der heutige Buchstabe für Heides Monats-Challenge ist das S.
Über das Salz könnte ich hundert Geschichten erzählen, aber leider habe ich keine Zeit. Ich muss schon wieder reisen, zurück nach Athen. Vielleicht komme ich morgen dazu, das eine und andere hinzuzufügen.
Jetzt nur eine Prise Salz auf einem dreieckigen Stück Packpapier, gehalten von meiner Hand, die ich zum Brettchen mache, dazu zwei kleine Dosen, in denen ich das kostbare lebenswichtige Mineral aufbewahre. Es ist Salzblüte, die hier in der Mani von den Felsen gesammelt wird. In der einen Dose ist reines grob-kristallines Salz, in dem anderen sind allerlei Gewürze untergemischt.

Ich kenne „Salzblüte“ auch, aber damit ist sicher nicht der Austritt von weisser Struktur an Kellerwänden gemeint?!
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Gemeint ist das Salz, das die Wellen der salzigen Meere auf den Steinen zurücklassen. Das Weiße an den Kellerwänden ist ein Salpetersalz, und man spricht da von Salpeter-Ausblühungen.
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Richtig.
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Das wertvolle Salz… Für uns ist es so selbstverständlich, aber so war es nicht immer…
Ich betrachte mir die Salzblüten auf Deiner Hand und überlege, wie gut mir doch ein einfaches Stück Brot, bestreut mit Salzkörnchen schmeckt.
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Genau! Butter darf auch dabei sein, und eine Handvoll Weintrauben. So lernte ich es einst in Ungarn kennen und fand es himmlisch.
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