Es ist mir zur lieben Gewohnheit geworden, am Sonntag in die Kirche ins Archiv zu gehen und zu schauen, was ich an einem Tag wie diesem in einem anderen Jahr getrieben habe. Am 2. August vor 6 Jahren belauschte ich zwei Figuren, die aus Myriades Schnipseln entstanden waren und nun durchs Atelier geisterten. Hier zB kann man sie gleich doppelt sehen: sie spiegeln sich riesengroß und verzerrt im Kolben einer Petroleumlampe.

Wie man sich doch irren kann! In Wirklichkeit war es ganz anders: „… die Myriade-Figuren ließen sich nicht blicken …. bis ich sie in der Petroleum-Lampe entdeckte. Mir gelang ein Schnappschuss, als sie gerade dabei waren, sich zu materialisieren.“ So schrieb ich vor 6 Jahren, und so wird es wohl auch gewesen sein.
Die beiden rannten suchend umher, um einen Ausweg aus dem verspiegelten Raum zu finden.

Es gelang ihnen, durchs Fenster zu entkommen, und ich verlor sie vorübergehend aus den Augen.

Später fand ich sie auf einem Feigenblatt wieder. Vorsichtig schob ich ein Zeichenblatt drunter und sammelte sie ein.

Wie die Geschichte weiterging, kannst du hier nachlesen.
Wie schön, die beiden wieder zu treffen. Ja, Lebensfreude ist doch sehr wichtig !
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Herzig sind die beiden, liebe gerda!
Heute die Odyssee im Kino gesehen! Ein gewaltiger Film, anstrengend…
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Ja, anstrengend ist er schon.
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Das war einmal? Mir scheint, sie leben noch!
Wie froh machen diese kleinen Schnipselfiguren!
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Danke Gisela. Sie freuen sich, dass du ihre Lebendigkeit erkennst.
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💕🦋
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