Endlich war ich mal wieder in der Zeichenschule, und zu meiner Freude gab es eine neue junge Frau als Modell. Ich machte in den drei Sitzungen a 30 Minuten drei verschiedene Zeichnungen, freilich immer derselben Position, und alle mit Kohle auf DIN A 2.
Die erste ist eine „klassische“ Ganzkörperzeichnung
Bei der zweiten konzentrierte ich mich aufs Portrait, das ich relativ streng in geometrischen Formen wiedergab, so dass sich eine gravourartige Wirkung ergibt.
Bei der dritten, nun wieder fast die ganze Figur, wollte ich diesen Effekt noch verstärken.
Hat Spaß gemacht. Die Rückfahrt bei Nacht ist allerdings abenteuerlich, denn die Küstenstraße ist in schlechtem Zustand und dicht befahren, es gibt unsichtbare Fußgänger und wild geparkte Autos, die Bedienung der Gaststätten kreuzen die Straße mit Tabletts, viele Autos fahren mit Aufblendlicht, die Sicht ist miserabel… Ich bin jedesmal heilfroh, wenn ich es geschafft habe.



Die zweite Zeichnung ist außerordentlich.
Ichcselbst zeichne etwa alle zwei Wochen, Akt.
Bin froh, dass ich das kann und darf.
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Die Bedienung der Gaststätten kreuzen die Straße mit Tabletts, das gibt es bei uns nicht.
Das genau erlaubt eine Ausweitung der Biergärten nicht. Sonst gäbe es viel mehr Umsatz.
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