Eigentlich wollte ich mich heute ja mit vollen Segeln in die maritime Malerei stürzen. Das konnte ich aber nicht. Denn ich musste vorher etwas anderes malen. Was es ist, weiß ich nicht. Nur dies: dass es war wie ein Versuch, etwas zu durchbrechen und das Gold des Himmels sich an den Fensterscheiben brechen zu lassen. Brechen – Bruch – Brechung (von Wellen und von Licht, von Gehäusen und Gitterstäben), vielleicht auch brachial.
Das Weetter war auch sehr seltsam: es braute sich etwas am Himmel zusammen, das sich dann mit ungeheurem Lärm, tosendem Sturm und dicken Tropfen entlud. Die Fenster schlugen Alarm. Ich eilte, sie zu schließen. Danach: Stille. Der Garten duftete nach Heilkräutern. Ich fuhr an die Küste, um nach Schäden zu schauen. Das Meer lag da als vollkommen ruhige gold schimmernde Fläche. Aber die Küstenstraße war von Geröll übersät, und die Restaurantbesitzer waren am Aufräumen. Ich schwomm eine Runde in diesem wunderbaren Meer.
Fällt dir ein Titel zu dem heute entstandenen Bild ein?

„Sommeridylle“
Das würde meiner Meinung nach passen!
Grüße von Gerel.
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„Aussicht in zwei Richtungen“ 😉
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Mich fasziniert hier vor allem dieses besondere goldene Licht. Es scheint etwas im Aufbruch, das diesem Licht entgegenstrebt. Oder etwas ist aus den Fugen geraten, was lichtvoll neu gefügt wird. Ich würde es schlicht „Lichtwärts“ nennen.
Mit einem herzlichen Abendgruß 🐻
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„Aufbruch“ oder „Entfesselte Strukturen“. Tolles Bild!
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