Bei der mykenischen Grabanlage

Als mich der Anruf erreichte, ob ich Lust hätte mitzukommen, ließ ich alles stehen und liegen und brauste los. Der Tag war herrlich frühlingshaft. Wir – zwei Väter und Mütter, drei Kinder, zwei alleinstehende Frauen und ich – besuchten die mykenischen Gräber, von denen ich hier erzählte. Die Beschreibung kann ich daher überspringen.

An einem Grab setzte ich mich hin und versuchte zu zeichnen. Viel wurde nicht daraus. Aber als Überblendung eines Fotos machen sich die drei Skizzen ganz gut. Denn sie schaffen eine ganz persönliche Fokussierung.

Die siebenjährige Andrianna kam gucken, was ich trieb, und zeichnete mir eine Prinzessin (farbverstärkt)

Die dreijährige A betrachtet aufmerksam eine Gorgone, die Adrianna ihr schenkte.

Auch die Mütter der beiden tauschen sich aus.

Hier noch ein Extra-Foto für Christiane:

Am Asklepion-Heiligtum, das wir auch diesmal besuchten, zog ein Baum meine Aufmerksamkeit auf sich: Der Baum oder vielmehr das Baum-Ensemble hatte fünf Stämme, hell wie von Platanen oder Birken, die Blätter waren eiförmig, leicht gezackt und gelbgrün. Auch die Freundin neben mir wusste den Namen nicht. Du vielleicht?

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter alte Kulturen, Architektur, Erziehung, Fotografie, Kinderzeichnung, Leben, Meine Kunst, Natur, Zeichnung abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

14 Antworten zu Bei der mykenischen Grabanlage

  1. Gisela Benseler schreibt:

    Adrianna, was für ein begabtes und liebes Mädchen! / Die 5 Stämme nur 1nes Baumes, unglaublich. Eine Weide vielleicht?

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  2. Susanne Haun schreibt:

    Liebe Gerda, mir gefällt besonders die Skizze 2, ich mag den Kontrast zwischen hell und dunkel und das Schwarze kann Gutes und Schlechtes verbergen.
    Liebe Grüße von Susanne

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    • gkazakou schreibt:

      Danke, Susanne. Wie wahr: „das Schwarze kann Gutes und Schlechtes verbergen“ . Es ist ein merkwürdiges Gefühl, in solch eine Grabanlage hinaqbzusteigen. Es geht langsam und gemächlich bergab, man ist noch im Licht, das etwas durch den Regenschutz gebremst wird (du siehst di bunten Menschen am Ausgang, 2. Foto) ,und dann ist man plötzlich im undurchdringlichen Dunkel, in einem kühlen Raum, der sich nach Oben und seitwärts weitet, aber du kannst Wände und Decke nicht sehen. Alles Licht ist verschluckt.

      Gefällt 1 Person

      • Susanne Haun schreibt:

        Liebe Gerda,
        Ich war Mitte der 80ziger Jahre in der Grabkammer der Khefren Pyramide in Kairo. Das war auch eine interessante Erfahrung. Man musste fast in die Grabkammer kriechen. Ich glaube, dass man dort heute gar nicht mehr rein darf.
        Es ist auch die Ehrfurcht vor dem Alter des Bauwerks, die ich besonders in Erinnerung habe.
        Liebe Grüße von Susanne

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  3. Christiane schreibt:

    ❤️❤️❤️
    Ich muss nicht verstehen, warum das so ist, ich sitze hier und strahle 😁🌳 Danke!!! 😁🧡☕👍

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  4. Mitzi Irsaj schreibt:

    Ein herrlicher Ausflug. 🙂

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  5. Das Bild für christiane gefällt mir besonders gut. Ein herrliches Olivenbaumbild!

    Gefällt 2 Personen

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