Für Gerhard (Kopf und Gestalt): Insekt und Fisch

Lieber Gerhard, das erste Bild – ein Insekt, das sich auf meiner Hose positionierte – poste ich in der Hoffnung, du kannst ihm den ihm zukommenden Namen geben-

Das zweite ist ein Beweisfotos dafür, dass ich keine „Verweigerin“ bin (Bezug:deine Kommentare bei mir, unter „Zeichnen im Cafe neben dem Steueramt“). Den Fisch habe ich inzwischen verspeist. Er war ausgezeichnet zubereitet, wohlschmeckend und nahrhaft. So wünsche ich mir alles, was ich zu mir nehme. Ich verweigere nur, was ich als für mich schädlich erachte. Und ich finde, da sollte mir niemand reinreden. Und schon gar nicht der Staat, der mich überhaupt nicht kennt.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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20 Antworten zu Für Gerhard (Kopf und Gestalt): Insekt und Fisch

  1. Haben wir nicht wunderschöne Kleinstlebenwesen auf unserer Welt? Was für eine schöne Grille ?
    Das zweite Bild zeigt auch was sehr Nettes, aber wir werden uns wenn ih der neulich gesehenen arte-Doku glauben soll ans Essen der Spezies auf erstem Bild gewöhnen müssen. LG Michael
    Übrigens volle Zustimmung zu deinem „Nicht reinreden lassen“. Der „Staat“ wusste schon in der Vergangenheit nicht immer die besten Ratschläge zu geben.

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    • gkazakou schreibt:

      Danke, Michael, für deine Gedanken. Eine „Grille“ ist das Insekt mit Sicherheit nicht. Ich tippe eher auf eine Wanzenart. Der Fisch stammt aus einer Zuchtanlage. Das ist nicht ideal, aber besser, als die letzten Wildfische einzusammeln.

      Gefällt 4 Personen

      • Keine Grille? Oh, schade! Ich dachte wenigstens einmal so ein Teil erkannt zu haben. Lol Eine Wanze mit so langen Fühlern? Jedenfalls trotzdem schön anzusehen. Das mit den Fischen ist lobenswert. Es stimmt wirklich, die Wildfische nehmen auch in den Flüssen ziemlich ab.

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  2. Pega Mund schreibt:

    das insekt, denk i, ist eine stinkwanze.
    bei uns gab es heuer besonders viele davon … und nun, da es kühl wird, kommen sie auch gern ins haus …

    lieben gruß,
    pega

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  3. finbarsgift schreibt:

    Sieht aus wie eine Baumwanze. Tolle Perspektive 🤗
    Herzliche Grüße 💌

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  4. lachmitmaren schreibt:

    Verweigern kann etwas sehr Positives sein, finde ich. Hätten wir mehr Menschen auf dieser Welt, die den „Kriegsdienst“ verweigern, wäre diese Welt sicherlich eine bessere … . Und ob der „Krieg“ gegen Menschen geführt wird, gegen die Natur oder gegen bestimmte Aspekte der Natur, er führt immer zu Leid. Ein Hoch auf die „Verweigerer“! 💕

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  5. gkazakou schreibt:

    Vielen Dank, Maren! An den Aspekt des Kriegsdienstverweigerers, eigentlich naheliegend, habe ich gar nicht gedacht. Tatsächlich habe ich im Leben so manchem meine Zustimmung verweigert. Und gebe dir insofern völlig recht: sich verweigern ist manchmal die letzte Form des persönlichen Widerstands, wenn man die Verhältnisse nicht aktiv verändern kann.

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  6. kopfundgestalt schreibt:

    Eine Dicranocephalus medius hast Du fein anbgebildet.

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  7. Der Fisch scheint die, die ihn verzehren wollen kurz vorher noch auszulachen…

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  8. Danke, liebe Gerda, da ich gerne Fisch esse, würden Fische es wohl nicht so sehen 😉

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    • gkazakou schreibt:

      Das ist wieder eine andere Frage: wie FISCHE es sehen würden. Würden sie deinen geöffneten Mund als An- oder gar Auslachen interpretieren? Dann wären sie freundlich assoziierende Fische.. Oder doch eher als einen bösen verschlingenden Rachen? (…)

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  9. Leider ist über den „interspecies dialog“ ob verbal oder nonverbal viel zu wenig bekannt. Unser Hund – lang, lang ist es her – hätte dazu wohl etwas sagen können. Er hieß übrigens Diogenes, Kurzform „Dio“, weil seine Hütte ein altes eichernes Bierfass war. Und wenn er sich daneben benommen hatte, hieß es nur noch „Tonne!“.

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    • gkazakou schreibt:

      🙂 Stimmt, Hunde sind weit gesprächiger und irgendwie auch verständlicher als Fische. Wer versteht schon, was sie sagen?
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      (Fisches Nachtgesang, Christian Morgenstern)

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