Medizin heute (Erweiterung des Debattenraums)

Es ist ein Insider, der spricht. Ein Mann, der viele Jahre lang Chefposten an  Kliniken innehatte und daher über einen riesigen Fundus an Erfahrung verfügt. Ich rate sehr dazu, ihm genau zuzuhören. Denn auch wenn du nicht mit allem übereinstimmen solltest: er wird dich nachdenklich machen. Und das ist ja nicht wenig wert.

https://fassadenkratzer.wordpress.com/2021/08/24/gefahrliche-und-korrupte-medizin-ehemaliger-chefarzt-packt-aus/

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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36 Antworten zu Medizin heute (Erweiterung des Debattenraums)

  1. Werner Kastens schreibt:

    Die Frage bleibt: wer verdummt hier eigentlich wen?

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  2. Friedrich schreibt:

    Interessantes Interview, nach meiner Auffassung die einzelnen Punkte richtig, ich würde aber in der Kausalität die Ärzte nach vorn setzen:

    Das Problem beginnt und endet bei den Ärzten selbst, die „Geschöpfe“ unserer Gesellschaft sind. Es beginnt und endet bei deren Weltbild. Bei deren Hinterfragen ihrer Rolle als Arzt. Und wie bei vielen unserer Zeitgenossen nimmt die Fähigkeit zu Empathie ab, das Interesse am Menschen.
    Narzisten gab es unter Ärzten schon immer. Doch alle Ärzte hatten in ihrer Berufsausübung sehr viel mehr Handlungs- und Entscheidungsspielraum, auch jetzt noch hätten sie es – sie könnten noch viel verändern. Gefühlt vor einem Jahrzehnt noch konnte man einen gewissen Stolz auf diese Unabhängigkeit spüren.
    Das Ethos ist einer Routine, einer Materialität gewichen. Es gibt häufig keine Kontinuität mehr im Heranziehen und Vermittlen ärztlicher Ethik und ärztlichen Gewissens. Technische Lösungen einschl. phamazeutischer Angebote sind einfach abgreifbar, im Studium schon durch „multiple choice“ trainiert, muß man nur noch die Differenzialdiagnosen durchspielen und aus dem Portfolio wählen. Das Angebot ist übermächtig und die Versprechungen neuer Therapiemöglichkeiten gewaltig. Die Person des Arztes verschwindet langsam aus der Medizin.

    Als Folge dieser Bewußtseinsänderung der Ärzte sehe ich die Entwicklung der Pharmaindustrie, der ebenfalls grenzenlos boomenden Medizintechnik, der Wissenschaftsindustrie usw. Sie alle hingen davon ab, ob Ärzte mitspielen. Jetzt lassen sich Ärzte in ihrer persönlichen, menschlichen Bedeutung für den Patienten immer mehr schrumpfen, kommen schon als stromlinienförmige Wesen von der Uni, es ist fast zu spät….

    Mein Fazit als Arzt nach 25 Jahren Berufsausübung.

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    • wildgans schreibt:

      Zum Glück habe ich noch keines dieser „stromlinienförmigen Wesen“ kennengelernt! Es besteht auch kein Bedarf…

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    • gkazakou schreibt:

      Lieber Friedrich, interessant, dass du, als Arzt, den oben geäußerten Ansichten voll beipflichtest. Sie stimmen auch nach meiner Beobachtung: der Arzt als Person verschwindet allmählich ebenso wie der Patient als Person. Weder rückt der je besondere Patient ins Zentrum der Aufmerksamkeit (dafür sorgen schon die Abrechnungsmethoden), noch kann es der Arzt wagen, sich von den vorgegebenen richtig-falsch-Lösungen und anerkannten Protokollen allzu weit zu entfernen. Denn dann wird ihm im Falle des negativen Ausgangs die Hölle heiß gemacht. Folgt er freilich den anerkannten Behandlungs-Protokollen, kann ihm nichts passieren, auch wenn der Patient stirbt.

      Jede Berufgruppe, also auch die ärztliche, unterliegt Denk- und Handlungszwängen. sie sind „Produkte der Gesellschaft“. Wohin die Reise geht, sagst du ja deutlich,. Andererseits gibt es (zum Glück für uns Patienten) immer noch Ärzte, die genau hinhören, mit ihren ärztlichen Entscheidungen ringen und nicht einfach den Vorgaben und dem Druck von Big Pharma folgen. Sie halten das Ethos des Berufsstandes hoch.

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      • Friedrich schreibt:

        Danke für die pointierte Zusammenfassung, Gerda.

        „…Die ärztliche Kunst ist von allen Künsten die vornehmste, aber einerseits wegen der Unerfahrenheit derer, die sie ausüben, und andererseits wegen der Oberflächlichkeit derer, die solche Leute beurteilen, bleibt sie schon jetzt weit hinter allen anderen Künsten zurück… Wer sich nämlich die richtige Kenntnis der ärztlichen Kunst aneignen will, muß folgendes besitzen: natürliche Anlage, Schulung, einen geeigneten Ort, Unterweisung von Kindheit an, Arbeitslust und Zeit. Zuallererst also muß er die natürliche Anlage haben, denn wenn die Natur widerstrebt, so ist alles eitel…“ Hippokrates – Das Gesetz.

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    • gkazakou schreibt:

      Danke. Das klingt ziemlich aktuell oder vielmehr _ immer gültig, also auch aktuell gülltig.

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  3. alphachamber schreibt:

    Hallo Frau Kazakou, dazu auch dies: https://youtu.be/uofzHwoS7Zo
    Beste Gruesse

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  4. nandalya schreibt:

    Meinungen, das wissen hoffentlich alle, sind stets subjektiv. Während ich die Gefahren des Neoliberalismus sehe und davor warne, nutzen andere das System gierig aus. Geld geht ihnen über Moral. In (Privat)Kliniken geht es primär darum schnell und auch viel Geld zu verdienen. Die Schulter schmerzt, der Rücken zwickt? Kein Problem, das operieren wir. Macht dann schlappe 12.000 Euro. Wie wollen Sie zahlen? Danke! Der Nächste bitte.

    Traditionelle Medizin wird von der Pharmaindustrie naserümpfend zur Kenntnis genommen und von halbgebildeten Faktencheckern verteufelt. Die Aussagen über „Corona“, die falschen Behandlungen von Patienten, gehen bereits seit Monaten durch die Alternativen Medien. Die deutsche Qualitätspresse schweigt oder berichtet nur halbherzig. Warum ist hoffentlich klar, wenn man die Eigentümer der Medienhäuser kennt. Verschwörungstheorie? Recherche hilft.

    Diese Aussagen bringen es auf den Punkt: „Wenn wir uns aber ansehen, was die Wissenschaftler liefern und aktuell eben auch geliefert haben, dann ist das eigentlich vielfach nur: Begründungen für die Pharmaindustrie, Begründung für bestimmte Maßnahmen, die überhaupt keinen Sinn haben. Das heißt, das ist gar keine echte Wissenschaft, sondern das sind Auftragsforscher, die die Ergebnisse produzieren, die von ihnen erwartet werden.“

    Eine ähnliche Aussage, hat der aus dem Amt getriebene Präsident des Verfassungsschutzes, Hans Georg Maaßen schon vor Monaten gemacht. Statt darauf einzugehen, wird er als Person angegriffen, die Kritik also unsichtbar gemacht. So werden Meinungen unterdrückt oder gemacht.

    Diese Aussage ist nur eine Teilwahrheit, aber aus der Sicht von Dr. Reuther verständlich: „Es ist eine Pharma-Diktatur, die eingerichtet worden ist, und die Politiker sind zu Pharma-Vertretern geschrumpft.“

    Die weltweit operierenden Finanzeliten stecken immer hinter politischen Maßnahmen. Den Fokus nun rein auf die Pharmariesen zu lenken, hat das einmal mehr unsichtbar gemacht. Einfache Recherchen, wer an Pfizer beteiligt ist, decken das auf. Es sind die gleichen Kapitalgesellschaften, denen z. B. auch ein Teil von Coca Cola gehört. Die Welt reduziert sich auf Vanguard, BlackRock und Co. Wer sich nun noch die Mühe macht und deren Investoren recherchiert, kennt die wahren „Herrscher der Welt.“

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  5. Friedrich schreibt:

    🙂

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  6. Leela schreibt:

    aus genannten Gründen gehe ich fast nie zum Arzt (bin auch fast nie krank). Als ich noch arbeitete, war ich im Büro die Älteste und die einzige ohne Schmerzmittel in der Schublade. Ohne medizinisches Kenntnisse ist es aber schwierig, sich den Vorschriften der Ärzte zu verweigern. Mit 60 hatte ich einen Schlaganfall und sollte fortan lebenslänglich Statine und ASS nehmen. Zum Glück fiel mir das Buch „die Cholesterinlüge“ unmittelbar danach in die Finger. Statine verweigerte ich daraufhin und musste mir entsprechende Horrorpredigten anhören. ASS zur Blutverdünnung nahm ich länger als ein Jahr. Dann war ich nicht mehr bereit die Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen und suchte nach Alternativen. Inzwischen nehme ich Nattokinase, das ich problemlos vertrage. Ich beschloss eine Heilpraktikerausbildung zu machen um mir medizinische Kenntnisse anzueignen und verantwortungsbewusster ärztliche Ratschläge in den Wind pusten zu können. Viele alternative Quellen begegneten mir, aus denen ich mich jetzt mit Informationen versorge. Hierbei verlasse ich mich vor allem auf meine Intuition. Ich kann nicht anders. Mein Vertrauen in Ärzte ist längst auf dem Nullpunkt und bislang habe ich noch keine meiner Entscheidungen gegen „Schulmedizin“ bereut…

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    • gkazakou schreibt:

      Solche und ähnliche Geschichten können wohl viele von uns erzählen, liebe Leela. Ich gehöre dazu, und das ist auch der Grund, warum ich so gut wie nie einen Arzt aufsuche.

      Aber was soll der arme Arzt auch tun, wenn er sein Geld damit verdient, dass er den Heil(ung)serwartungen der Menschen entsprechen muss? Ich muss da immer an Kafkas „ein Landarzt“ denken.

      Wie singt doch so schön der Schulchor

      »Entkleidet ihn, dann wird er heilen,
      Und heilt er nicht, so tötet ihn!
      ’Sist nur ein Arzt, ’sist nur ein Arzt.«

      Oder auch: „Den alten Glauben haben sie verloren; der Pfarrer sitzt zu Hause und zerzupft die Meßgewänder…; aber der Arzt soll alles leisten mit seiner zarten chirurgischen Hand….“

      ps. Mein Bruder war Arzt, und ich wollt es auch gern sein 😉

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      • Leela schreibt:

        Notfallmedizin möchte ich nicht missen und auch Chirurgie hat beachtliche Erfolge, wobei ich der Meinung bin, dass aus finanziellen Gründen zu viel operiert wird. Auch ist Arzt nicht gleich Arzt und der Druck, der auf sie ausgeübt wird, wenn sie nicht konform handeln, ist groß. Siehe z.B. jene Ärzte, die sich Coronamaßnahmen und C-Impfungen gegenüber kritisch verhalten.
        PS. Opa war Arzt. In dem Dorf, in dem er nach dem Krieg praktizierte, gab es eine heilkundige Nonne, die vielen half und großes Ansehen genoss. Opa hätte ihr das Handwerk gelegt, hörte ich in späten Jahren. Was für ein Mensch war er? Warum hat er nicht mit ihr zusammengearbeitet? Warum wird ganzheitliche Medizin nicht gelehrt? Selbst ein Sebastian Kneipp wurde von der Ärzteschaft verfolgt. Und heute wie damals die Homöopathie.

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  7. Ulrike Sokul schreibt:

    Zu diesem Thema empfehle ich gerne noch die Lektüre „Die Krankheitserfinder. Wie wir zu Patienten gemacht werden“ von Jörg Blech: https://www.fischerverlage.de/buch/joerg-blech-die-krankheitserfinder-9783596158768
    Dieses wissenswerte Buch ist schon 2005 erschienen und die Methoden der Krankheitsmanipulation zugunsten Pharma-Profit lassen sich dort bereits aufschlußreich studieren.

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  8. Ein interessanter Artikel und sicherlich ist manches wirklich war , jedoch zu sehr verallgemeinert, denn es gibt Einzelfaelle auf die dieser Autor nicht eingeht, und deren gibt es viele.

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  9. Myriade schreibt:

    »Entkleidet ihn, dann wird er heilen,
    Und heilt er nicht, so tötet ihn!
    ’Sist nur ein Arzt, ’sist nur ein Arzt.« 😦 😦 😦

    Das ist aber kein Debattenraum sondern eine Pauschalierungsorgie, bei der jeder noch ein paar Vorurteile mehr in die Schlacht wirft

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    • gkazakou schreibt:

      ich verstehe zwar, Myriade, dass du keine Lust hast; Zeit darauf zu verwenden ,die vorgebrachten Ansichten detailiert und mit Argumenten zu widerlegen, aber den Pauschalisierungsvorwurf muss ich dann an dich zurückgeben.

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      • Myriade schreibt:

        Aber Gerda, welche Art von Argumenten sollen denn beweisen, dass alle Ärzte so und so sind und so und so handeln ? So kann man an eine Frage doch nicht herangehen. Die Meinung einer Person zur Wahrheit zu erheben und die darin enthaltenen Anschuldigungen auf die gesamte Ärzteschaft auszudehnen. Das kann kein auch nur in Ansätzen seriöses Ergebnis bringen.

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    • gkazakou schreibt:

      die Frage, ob Ärzte überhaupt noch den Handlungspielraum haben, um sich um den Patienten als Individuum und nicht nur als Träger von Symptomen zu kümmern, ist ja immerhin erörterungswert, finde ich. Ich kenne die Klage von Ärzten, dass das Abrechnungssystem ihnen gar keine Möglichkeit gibt, einem Patienten wirklich zuzuhören. Hier mal ein Blick in die Abrechnungsverordnung, betr.. Beratungsgspräch von Patienten. https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwjp_Immic3yAhVQmqQKHSWFDBUQFnoECAIQAQ&url=https%3A%2F%2Fwww.medas.de%2FGOAe-Nr.-13-Beratungen_und_Gespraechsleistungen&usg=AOvVaw250LRzphaao41buEQV3kt9
      Ebenfalls erörtungswürdig ist, inwieweit in Kliniken noch individualisierte Behandlungspläne aufgestellt oder nur vorgefertigte Protokolle abgehakt werden – und welchen Einfluss die Phama-Lobby auf diese Protokolle hat,. auch die Frage, ob Untersuchungen oder Operationen forciert werden auch dort, wo keine Notwendigkeit besteht, oder die Frage, ob viele Krankheiten die Folge von Behandlungen sind oder ob es wegen der Gefahr von resisteten Keimen manchesmal besser ist, kein Krankenhaus auzusuchen …oder ob es sinnvoll ist, Kinder gegen alles Mögliche zu impfen oder Uralten ein Impfung zu verpassen, die ihr geschwächtes Immunsystem gar nicht verwerten kann, oder ob es angeht, eine experimentelle Impfung zu forcieren, ohne die Folgen systematisch zu erfassen (monitoring) …., und vieles mehr, was dieser Arzt vorbringt. Ob man dann den Ärzten oder deren Ausbildung oder der Pharmalobby und den mit ihr verquickten Politikern oder dem Zeitgeist die Schuld an diesen Missständen geben will, ist wieder eine andere davon unabhängige Frage,

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      • Myriade schreibt:

        Selbstverständlich ist all das erörterungswürdig. Mein Einwand ist ja nicht, dass dies keine interessanten Themen wären, sondern dass ohne Sachkenntnisse in einem bestimmten Gebiet und ohne belastbare Daten sowie viel Zeit um diese zu analysieren eine seriöse Debatte auf einem bestimmten Niveau nicht möglich ist. Es können alle ihre Meinung äußern, gut, aber das macht aus einer Einzelmeinung keine bewiesene Tatsache.
        .
        Natürlich kann jede/r eine eigene Meinung zu den Tarifen der Krankenkassen haben oder zur Gefährlichkeit resistenter Keime in Krankenhäusern oder wozu auch immer, aber aus einer privaten Meinung kann man keine allgemeinen Wahrheiten machen. Das ist unseriös. Aber Gerda, das muss ich dir doch nicht erzählen.
        .
        Außerdem, und das ist nun meine private Meinung 🙂 gibt es in der Medizin durchaus Missstände aber keineswegs nur solche. Unter den Ärzten gibt es wie in jedem Berufsstand solche und solche.
        .

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  10. elsbeth weymann schreibt:

    Ja, es gibt sie, auch heute — die Ärzte, die keine stromlinienförmigen Karrieretypen sind. Vieles ist für sie heute extrem erschwert bis unmöglich gemacht, durch das Gesundheitssystem und seine Zwänge. Dennoch sehe ich in puncto Zuwendung zum Patienten auch echte Fortschritte. Als Sechsjährige wurde ich noch von dem Arzt, der meine Mandeln kappte, georfeigt, weil ich vor Angst weinte..( nur EIN Beispiel von vielen von dem, was in den 50gern noch „normal“ war.) Heute (2018) erlebe ich, in einem von meiner Rheumatologin initiierten Fortbildungskurs von 30 niedergelassenen (!) Rheumatologen, dass es ein OFFENES, freies, tiefes Gespräch zwischen mir als Patientin im Rollstuhl mit 3 gebrochenen Wirbeln gab ( alles wieder gut inzwischen!)–zu der Frage : Was ist Schmerz ? Extremschmerz, bei dem man glaubt, verrückt zu werden ? Erfahrungen damit? Äußerer und innerer (!!!) Umgang damit ? Die interessiert, differenziert mitfühlend Fragenden waren die Ärzte ! Das hat mich und meine beiden Mitpatienten, (eine 15Jährige und ein 30 Jähriger , mit Lupus und Bechterew )die wir nacheinander hereingefahren wurden, schwer beeindruckt. Die gesamte Stimmung. Das spürbare Ethos eines Helfer-und Heilerwillens. Das Lernenwollen !Ich habe den Eindruck, aus vielfältiger Krankheit-und auch Klinikerfahrung, DAS stirbt nicht aus. Wenn Persönlichkeiten da sind– und etwas TUN!
    Die ganze Coronadebatte ist ZUTIEFST vergiftet, wegen der Parteiungen: hier die „Covididoten“ Geschimpften( wobei ALLES in einen Topf geworfen wird…vom selbst verantworteten, begründeten Impfgegner über QAnon bis Nazi) Dort die überall schon alle „Hintergründe“ zu kennen meinen : BillGates/BigPharma/ KlausSchwab&Co /gelenkter Laborunfall/ Biowaffe/ Massenmenschenexperiment zur Installation einer Weltdikatatur u.s.w…u.s.w.
    Nachdekenswert war ALLES, was gebracht wurde. Danke !!!…aber wie nun weiter ???
    Ich habe keine Ahnung, wie alles weitergehen wird.
    Wünsche mir, uns Zuhören –und schöpferische (!!!) Ratlosigkeit….

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    • gkazakou schreibt:

      Wie gut wieder dein Kommentar, liebe Elsbeth! Und dann deine herausfordernde Schlussfolgung: „schöpferische (!!!) Ratlosigkeit“!

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      • gkazakou schreibt:

        doch möchte ich hinzufügen, dass die beiden „Lager“ nicht in derselben Lage sind. Denn die einen verteidigen ihr Recht auf Selbstbestimmung und werden ins soziale Abseits gedrängt. Sie sind in der Defensive. Ich werde, wenn ich. auf Regierungsbeschluss hin keine Innenräume mehr betreten darf, außer ich bin geimpft oder genesen, sehr viel Zeit für schöpferische Ratlosigkeit haben. Das Behindertenprojekt werde ich aufgeben müssen.

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    • kopfundgestalt schreibt:

      „Das spürbare Ethos eines Helfer-und Heilerwillens.“
      Das gibt es durchaus und man muß sie auch suchen.
      Genauso gibt es andere, die kaum einen Finger rühren. Erst kürzlich wieder so jemanden kennengelernt.
      Für meine Hautgeschichten versuche ich mir mittlerweile selbst zu helfen. Beim Thema Haut gibt es m.E. kaum bis kaumst gute Hilfen. DAs muss ich nach 20 Jahren Versuche LEIDER konstatieren.

      Aber man darf nicht den Kamm über alle Ärzte scheren, das wäre nicht gut. Man sollte das lassen.

      Danke für deinen Beitrag, Elisabeth.

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      • gkazakou schreibt:

        Natürlich soll man das Kind nicht mit dem Bade ausschütten, lieber Gerhard. .Wir alle hoffen ja, im Falle einer schweren Erkrankung, einen kompetenten verantwortungsbewussten Arzt zu finden, der sich anhört, was uns bedrückt. Bei dir ist es das Hautproblem, bei anderen sind es andere Probleme, die sie nach langen schmerzhaften Erfahrungen dazu gebracht haben, der ärztlichen Kunst wenig Vertrauen entgegen zu bringen . Manchmal muss man es ja dennoch tun. Ich versuche es grad mit einer homöopathischen Ärztin, die auch Allgemeinärztin ist und sich für mich Zeit nehmen kann, weil Homöopathie privat abgerechnet wird (der Patient bezahlt).

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      • kopfundgestalt schreibt:

        Meine Frau hat viele Ärzte, auch eine homöopathische Ärztin wie Du, auf die sie schwört. Diese macht auf mich einen guten Eindruck. Klar zahlt sie dort privat.

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  11. elsbeth weymann schreibt:

    ich kann mir ( bisher jedenfalls) nicht vorstellen, dass man von Regierungsseite aus die Freiwilligkeit beim Impfen immer wieder betont– und sie dann durch die Hintertür unterläuft. Dass das wirklich funktionieren wird ??
    Ich sehe genügend Widerstand gegen diese Art von Apartheid in der Bevölkerung ..(.noch.).. auch in den Oppositionsparteien. Und wir haben bald die Wahl…tja …seufz…
    Wäre nicht dein Projekt sogar ein Druckmittel ?? Der Staat kann doch nur erleichtert und auch entlastet sein, wenn ihm durch solche Initiativen sein, sein eigentlich notwendiges Handeln abgenommen wird !!!
    ???

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    • Gerda schreibt:

      Du kannst es dir nicht vorstellen? Das musst du gar nicht, liebe Elsbeth, du brauchst nur die Tatsachen zur Kenntnis zu nehmen. Und die besagen: ohne Impfung oder selbst bezahlten Test „ rien ne va plus“. Dein „sollte“ und „müsste“ spielt auf einem anderen Planeten. Seufz.

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  12. Melina/Pollys schreibt:

    Hallo Gerda, hab ich damals schon gelesen bzw. bei Auf1 gehört/gelesen. Ich bin so ein Opfer der WirbelOP am Rücken und seither habe ich (seit 8 Jahren Schmerzen) Symtombehandlung ist das was die Medizin in den meisten Fällen tatsächlich tut, Hilflosigkeits-Medizin – wie ich sie nenne oder Teilchen-Medizin und nun auch noch Todesmedizin.

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