Die Ordnung der Dinge im Raum (tägliches Zeichnen)

Wenn du hier schon länger mitliest, weißt du, dass ich einen Tick habe: ich zeichne oft die Dinge, wie ich sie vorfinde, anstatt sie mir bequem hinzurücken und ein ordentliches Stillleben aufzubauen. Ich möchte mich von den Beziehungen leiten lassen, die ich zwischenden Dingen, so wie sie sich mir zufällig darbieten, entdecken kann. Warum? Nun, weil es im Leben auch so ist: Kann ich die Ereignisse und ihre Beziehungen zueinander etwa verändern? Nein, meistens kann ich das nicht. Ich muss sie hinnehmen, wie sie kommen.  Und dennoch habe ich eine Sehnsucht danach, sie als etwas Geordnetes wahrzunehmen. Es reicht mir nicht, von Zufall zu sprechen. Dabei unterstelle ich gar keine ordnende Hand, stelle keine „Verschwörungstheorien“ auf. Ich fühle einfach den Dingen und Ereignissen nach. Wie stehen sie zueinander? Wie stehe ich zu ihnen? Das mache ich mir bewusst.

So auch beim Zeichnen.

Heute stürzten besonders viele Ereignisse unterschiedlichster Art auf mich ein. Zwischendurch saß ich, von der schwülen Hitze ziemlich ermattet, auf dem Sofa und schaute auf das Chaos der Dinge, die sich auf dem Couchtisch angesammelt hatten, sah auch dahinter den Rohrsessel, den Kamin, das Fenster, das Rad vom Teewagen und etliches mehr. Und begann,  mit einem blauen Kuli auf die Rückseite eines einseitig bedruckten A4-Dossiers zu zeichnen, was ich sah.

Hier wirken die Dinge noch wie über den Raum verstreut, ohne inneren Zusammenhang. Ein zweiter Anlauf, diesmal mit schwarzem Kuli.

Ich habe einige Beziehungen entdeckt, aber ein Gesamtbild will sich nicht ergeben.

Ein dritter Anlauf:

Nun ist eine deutlichere Hierarchisierung zu spüren. Vorder-, Mittel- und Hintergrundgreifen ineinander, der Raum beginnt sich zu strukturieren.

Diese Übung ließe sich noch lange fortsetzen. Für mich war es jetzt genug, um in meine Gedanken ein wenig mehr Ruhe und Ordnung zu bringen.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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33 Antworten zu Die Ordnung der Dinge im Raum (tägliches Zeichnen)

  1. Werner Kastens schreibt:

    Nennt man das nicht „sich auf etwas fokussieren“, wovon man weiss, dass diese vier Dinge untereinander in Beziehung stehen, weil man sie öfter so zusammen sieht?

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    • gkazakou schreibt:

      „Auf etwas fokussieren“ ist eine andere Tätigkeit. Auch sie schafft Ordnung, allerdings eine, die vom Betrachter hergestellt wird und nicht den Dingen selbst innewohnt. Fokussieren ist willkürlich (von meinem Willen abhängig). Du wirst sagen, jede Ordnung ist vom Willlen des Betrachtenden abhängig. Ja, in gewissem Sinne stimmt das. Man kann aber auch absichtlich seinen Wlllen ausschalten, sich „leer machen“ und die Dinge auf sich wirken lassen. Da treten dann andere Ordnungen ans Licht.

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      • Werner Kastens schreibt:

        In der Bildfolge, die Du gezeigt hast, bekommt man aber den Eindruck, dass Du die letzten vier Dinge aus dem Ganzen heraus gezoomt hast, also eine Selektion getroffen hast und somit eine Wertigkeit ausdrücken wolltest.
        Und was bleibt mir als Betrachter dann übrig? Eine zufällige Szene von leblosen Dingen, die sich ja nicht selbst so hingelegt haben, keine eigene „Seele“ haben, sondern nur durch meinen Augenschein „leben“.

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    • gkazakou schreibt:

      Lieber Werner, ich habe noch mal bei Gerhard versucht zu erklären, wie ich es meine.

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      • Werner Kastens schreibt:

        Liebe Gerda,
        dadurch, dass Gegenstände zufällig oder bewusst ins Licht gestellt werden, kann unser Auge sie abmalen und unser Gehirn ihnen Worte oder Begriffe zumessen. Ohne Licht hätten die Dinge im weitesten Sinne ja noch nicht einmal eine Existenz, weil sie für uns nicht sichtbar, nicht da wären.
        Wenn jetzt Licht von oben, unten, weiß oder farbig auf sie einfällt, werden sie wahrnehmbar. Und das Wahrnehmen ist immer eine subjektive Sache und eine Interpretation und kann deswegen m.E. nicht als Verhältnis der Dinge zueinander oder untereinander interpretiert werden. Die Gegenstände können ja nicht miteinander sprechen, und es wäre wohl höchst unwahrscheinlich, dass sie alleine schon eine Präsenz untereinander empfinden könnten.
        Dein Versinken und wortloses Eins sein mit den Dingen liegt mithin auf einer ganz anderen Ebene. Soll man Transzendenz oder Fiktion sagen oder geträumte Zueignung?
        Aber das Wichtigste ist wohl: es findet in unseren Köpfen statt und nicht in oder aus den Dingen heraus.

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  2. kopfundgestalt schreibt:

    „Wenn du hier schon länger mitliest, weißt du, dass ich einen Tick habe: ich zeichne oft die Dinge, wie ich sie vorfinde, anstatt sie mir bequem hinzurücken und ein ordentliches Stillleben aufzubauen.“
    Da gehe ich d’accord.
    „Ich fühle einfach den Dingen und Ereignissen nach. Wie stehen sie zueinander? Wie stehe ich zu ihnen? “
    Das macht so ziemlich jeder. Und Jeder kommt zu anderen Ergebnissen.Und Jeder kommt zu anderen Ergebnissen..

    Ruhe und Ordnung sind eine Fiktion. Die gibt es nicht.
    Therapeutisch kann solches Zeichnen durchaus sein. Dinge kompakt zusammen stellen.
    Das Chaos ist aber Realität.

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    • gkazakou schreibt:

      einfach den Dingen nachfühlen – tun das wirklich die meisten? Jeder? Ist das nicht eher eine Ausnahmehaltung?
      Das Ergebnis, zu dem du kommst, lieber Gerhard (Das Chaos ist Realität) ist nicht das Resutat, zu dem ich komme.Ich bezweifle „das Chaos“ und „fühle der Ordnung nach“. .

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      • kopfundgestalt schreibt:

        Was meinst Du?
        Schaue doch die Politik an.
        „Mehr tempo beim Umweltschutz!“ Der zukünftige Kanzler verkündet das ständig. Fakt ist aber, dass intern kein Interesse an mehr Windkrafträder existiert, weil bestimmte unternehmen das so wollen.

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    • gkazakou schreibt:

      Ohne inhaltlich auf die Frage eingehen zu wollen, ob mehr Windräder nun gute Umweltschutzpolitik sind, nur so viel: die von mir beschriebene Technik bestünde in dem Fall darin, den Satz „Mehr tempo beim Umweltschutz!“, den Ausdruck „künftiger Kanzler“, das Wörtchen „ständig“; das Wort „verkündet“, das Wort „intern“, den Ausdruck „bestimmte Unternehmen“, den Ausdruck „es so wollen“ usw zu betrachten und innerlich wahrzunehmen, wie sie sich zueinander verhalten und wie du dich zu ihnen verhältst, In einem solchen Beispiel geht es nicht um Sachen, sondern um Wörter, also um Bewusstsein. Damit arbeite ich beim Satz-Aufstellen.

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  3. Gisela Benseler schreibt:

    Das ist sicher eine gute Übung, um zu erkennen, was in dem Vielerlei nun wichtig und was unwichtig für jemanden ist.

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  4. gkazakou schreibt:

    Lieber Gerhard, Vielleicht ist es leichter zu verstehen, was ich meine, wenn wir uns auf Natur beziehen. Eine Schnecke zB hat kein Chaos vor sich, sondern lebt und existiert in einer gegebenen Ordnung. Als Naturwesen sind wir in derselben Lage, aber durch unser Denken haben wir uns aus dem Zusammenhang herauskatapultiert und stehen nun einem unverständlichen Chaos gegenüber. Durch unsere Willenskräfte (Willkür) versuchen wir, ihnen Ordnung und Sinn zu geben, greifen auch ein und verändern nach unseren Vorstellungen. Wir tun so, als lebten wir nicht IN der Welt, sondern stünden ihr GEGENÜBER, als Subjekt einem Objekt gegenüber, das ohne unsere ordnende Tätigkeit chaotisch sei.
    Tatsächlich aber ist nichts chaotisch, sondern alles steht in einer durch die Naturgesetze bestimmten Beziehung zueinander. Bei Gegenständen ist wohl das wichtigste die Schwerkraft, aber auch das Licht, das sie zur Erscheinung bringt, das den Verlauf der Schatten bestimmt, das verbietet, dass sich zwei Dinge gleichzeitig auf demselben Platz befinden, das perspektivische Sehen und vieles mehr. Wenn wir, ohne etwas ändern zu wollen, einfach diese in den Dingen sich ausdrückenden Gesetzmäßigkeiten anschauen, beginnen wir sie vielleicht zu verstehen, ohne Begriffe zu gebrauchen. Wir sind IN der Welt.
    In der Zeichnung kommt das vielleicht gar nicht rüber, ich erlebe es aber andeutungsweise beim Zeichnen.

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    • kopfundgestalt schreibt:

      Zum einen: Kaum je einer kann, selbst wenn er es will und möchte, all die Empfindungen eines Menschen aus seinem Tun herauslesen. Da ist man reichlich überfordert, man versteht sich ja auch selbst nur ungenügend.
      Zum Weiteren:
      „innerlich wahrzunehmen, wie sie sich (die Wörter) zueinander verhalten und wie du dich zu ihnen verhältst“.
      Was hast Du herausgefunden, wenn Du tatsächlich diese Aufstellung betrieben hast?

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      • gkazakou schreibt:

        Habe ich nicht aufgestellt, lieber Gerhard, und werde ich auch nicht tun. Ich erklärte nur die Methode. Ich stelle nur auf, wenn ich darum gebeten werde, weil jemand etwas mehr über sich selbst erfahren will, weil er in einer Krise steckt und keine Lösungen sieht. Dann kann es hillfreich sein.

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      • kopfundgestalt schreibt:

        Ja, verstehe.
        Aufstellungen kenne ich ja durchaus. Auch ich habe ja einiges durchlaufen, in diesem schön-bitteren Leben.

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  5. Gisela Benseler schreibt:

    Da haben wir uns wohl irgendwie mißverstanden. Mit Deiner Antwort kann ich so nichts anfangen. Wahrscheinlich aber liegt das an mir, weil ich Deine Gedanken nur oberflächlich gelesen hatte. Nun las ich sie noch einmal. Es ist und bleibt ja stets die Art und Weise, wie Du die Dinge siehst und sie künstlerisch verarbeitest. Vielleicht sollte ich weniger auf Deine Worte als mehr auf Deine Zeichnungen achten. Jedenfalls sagen sie jedesmal einiges aus. Was sie nun genau aussagen, kannst Du selbst natürluch am besten beurteilen.

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    • gkazakou schreibt:

      Danke, Gisela. Ich versuche eigentlich bloß, meine Gedanken, die sich beim Zeichnen einstellen, und damit auch mich selbst zu begreifen. Ob die Zeichnung das dann auch für jemanden anderen aussagt, ist eine andere Frage. Es sind ja zwei verschiedene Medien: das Zeichnen und das Schreiben. Vielleicht stecken da Gedanken drin, die jemandem einen Anstoß zum weiteren Nachdenken geben, vielleicht ist es auch nur ein Selbstgespräch, das ich führe, um mir selbst über etwas klar zu werden. Die Kommentare helfen mir manchmal bei dieser Klärung, auch und gerade wenn sie nicht mit meinen Gedanken übereinstimmen. So auch deiner über das Unterscheiden vom Wichtigen und Unwichtigen oder Werners „Fokussieren“. Er hilft mir, denn ich fühle, dass es mir gerade nicht darum geht. Ich möchte alles als gleich wichtig betrachten und nachvollziehen, wie die Dinge selbst zueinander und zu mir sprechen.

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      • Gisela Benseler schreibt:

        Danke, Gerda. Nun kann ich Deinen Worten gut zustimmen. Wenn ich schreibe, tu ich das ja auch meustens voe allem deswegen, umdabei mehr Klarheit über meinen Weg zu gewinnen. Wer weiß denn schon zu Beginn genau, wohin der führt? Wir stehen ja immer wieder an Weggabelungen, und jeder entscheidet für sich ganz allein, wohin sein eigener Weg ihn/sie führen soll. Nur so ist es ja möglich, einander besser kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Dieser Austausch ist doch ganz besonders wichtig, sonst bleiben wir stehen. Und außerdem hat ja kein Mensch den einzig richtigen Weg für sich gepachtet. Wir sind eben alle – in unserer jeweiligen Art – nur „auf dem Wege“. Wenn uns „LICHT-Blicke“ und „Wegweiser“ leiten, wie mich, so ist das ja auch nur meine persönliche Entscheidung und Orientierungshilfe.

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  6. Der Unterschied je nach Zeichenmedium ist interessant. Hätte ich so nicht gedacht. LG Michael

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  7. Du entspannst beim Zeichnen, von Skizze zu Skizze mehr, liebe Gerda, und wenn ich mir die drei kleinen Zeichnungen ansehe, dann finde ich tatsächlich zuerst Chaos und dann ordnet sich dieses Chaos mehr und mehr. Es sind heute drei, aber ich meine, es wäre mir schon bei früheren Zeichnungen aufgefallen.
    So wie Deine Gedanken ruhiger werden, ordnet sich das Chaos, das Du siehst.
    Kann das sein?

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  8. Melina/Pollys schreibt:

    Ja, die Dinge wahrnehmen wie sie sind!

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  9. Melina/Pollys schreibt:

    Ja, die Dinge wahrnehmen wie sie sind!

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  10. pflanzwas schreibt:

    Es ist spannend, hier mitzulesen. Du hast das mit den Beziehungen schon einmal erwähnt und ich habe es nicht ganz verstanden. Auch hier verstehe ich es nur bedingt, jedenfalls auf der rationalen Ebene. Auf der anderen Ebene habe ich das Gefühl, daß ich eine Ahnung habe, was du meinst. Es ist deine ganz persönliche Art die Welt zu sehen und niemand anderer kann es so sehen wie du (vielleicht auch doch, wir sind ja viele auf dieser Welt). Mich erinnert es an Situationen, wenn ich fotografiere oder etwas gestalte, wo ich „Linien“ oder „Formen“ sehe (nicht unbedingt gegenständlich), die miteinander korrespondieren oder im „Gespräch“ stehen, ein Ganzes bilden. Ach, ich kann sowas nur schwer in Worte fassen. Es ist jedenfalls deine Art, diese Beziehungen zu finden und der Ausdruck in deinen Zeichnungen ist für mich als Betrachterin immer wieder interessant oder spannend oder beeindruckend. Es ist wie Sprache, einer erzählt etwas und beim Gegenüber kommt u.U. was ganz anderes an.

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    • gkazakou schreibt:

      „Mich erinnert es an Situationen, wenn ich fotografiere oder etwas gestalte, wo ich „Linien“ oder „Formen“ sehe, die miteinander korrespondieren oder im „Gespräch“ stehen, ein Ganzes bilden“. – Das beschreibt recht genau, was ich meine. . Und das freut mich, denn offenbar ist es doch möglich, sich verständlich zu machen, Wenn man die drei Zeichnungen anschaut, kann man sehen, dass ich auf einer Entdeckungsreise bin: auf der ersten Zeichnung sind gar keine „Linien oder Formen“ wiedergegeben, auf der zweiten wird die Suchbewegung besonders im oberen Bereich deutlich (in einander verschachtelte Rechtecke, Spirale) , auf der dritten kommen Senkrechte, Schrägen, Gerundetes, Gelagertes, Aufstrebendes etc in eine Art Gespräch. Ich halte in dieser Phase die Gegenstände als solche erkennbar und abstrahiere nicht weiter, denn ich möchte ja Beziehungen in der realen Welt aufzeichnen und mich nicht im ganz Abstrakten verlieren, das wieder nur eine Kopfgeburt wäre.

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  11. Johanna schreibt:

    So schön, dieser Einblick in Deine Arbeit, Dein Denken, Deinen All-tag 😃

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    • gkazakou schreibt:

      Danke, Johanna, für deine vielen lieben Kommentare. Hier herrschen sehr hohe Temperaturen, schlimme Trockkenheit seit langem. Und ein Ende ist nicht abzusehen. Ich kann grad nur wenig tun.

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      • Johanna schreibt:

        Danke Gerda, oh, das tut mir Leid… hier ist es wie Oktober. Heute hatten wir wahnsinnige Böen und Niederschläge…. die Sonne sehen wir selten. Dafür sind mir die Pflanzen im Garten übern Kopf gewachsen, und die Schnecken tummeln sich 😅

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      • gkazakou schreibt:

        Kein Ausgleich in Sicht. Die Menschen trennen sich, die Länder verrammeln sich (Brexit, Grenzschließungen), die Wirtschaftsströme werden gekappt – das Wetter folgt dem Trend. Anstatt die Kräfte harmonisch auszutauschen, regnet es dort und vertrocknet es hier, ertrinken die Menschen dort, verbrennen sie hier.

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      • Johanna schreibt:

        Ja Du sagst es…. man kann garnicht glauben, wie harmonisch das Wetter sich vor Jahren verhielt….
        Manchmal frage ich mich, ob wir Menschen uns dem Chaos anschlieesen oder es verursachen..
        .

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  12. gkazakou schreibt:

    Ich denke, Johanna, wir verursachen es. Nicht im Sinne von Treibhausgasen bzw. CO2, das ist mir zu technisch gedacht, und so sind die vorgeschlagenen Lösungen auch nur technischer Art (genauso wie bei Covid übrigens), Nein, wir (die Menschheit) schaffen uns unsere Wirklichkeit im weitesten Sinne selbst, durch unser Denken, Fühlen und Handeln. Wir sind die Erschaffer. Und dann auch die, die jammern und die versuchen, „jeder für sich und Gott gegen alle“ (Caspar Hauser) eine Lebensnische für sich zu ergattern, andere noch tiefer ins Unglück zu stürzen oder auch etwas Hilfreiches zu tun. Um aus dem Schlamassel rauszukommen, Wäre ein ganz anderes Verhältnis zur Erde und ihren Geschöpfen, zum Himmel und Geistigen, zum Meer und Seelischen… vonnöten. Manche versuchen es ja in dieser Richtung, sie sind Vorreiter der Heilung.

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