Wenn du dir ein Bild von der Zukunft machen willst … (Kleine Beobachtungen)

Ist die Zukunft schon da?

„Wenn du dir ein Bild von der Zukunft machen willst, stell dir einen Stiefel vor, der in ein menschliches Gesicht tritt – für immer“. George Orwell, 1984

If you want a picture of the future, imagine a boot stamping on a human face—for ever. George Orwell, 1984

„Kleine Beobachtung“ auf einem deutschen Marktplatz in NRW.

 

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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30 Antworten zu Wenn du dir ein Bild von der Zukunft machen willst … (Kleine Beobachtungen)

  1. OIKOS™-Editorial schreibt:

    Grundsätzlich ist es ja gut, dass sich die Leute für die Demokratie und die Verfassung interessieren. Aber mir gefällt noch weniger die „Ruhe“ die hier an anderer Stelle im Land herrscht. LG Michael

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  2. Daß ist ein unfassbarer übergriffiger Rechtsbruch was die Polizei da veranstaltet bzw. durchführt!😲😡😡😡😡
    6 Mann gegen einen friedlichen Redner, der lediglich demokratische Paragraphen aufzählt!
    Ihn vom Fahrrad RUNTERREIßEN, ihn zu Boden REIßEN und ihn GEWALTTÄTIG niederdrücken!

    Und das schlimmste ist, nur ein EINZIGER will ihm helfen!

    Gerda, daß ist nichts anderes wie in der Nazizeit!

    ALLE SCHAUEN WEG!

    Ich bin 😤😤😤😤😤😤😡😡😡

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    • nandalya schreibt:

      Kein Rechtsbruch sondern gewollte Provokation die auch durch diesen Beitrag funktioniert. Die öffentliche Meinung steht nun zum Teil fest, die andere Seite hält vehement dagegen. Teile und herrsche. Punkt.

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      • gkazakou schreibt:

        Kannst du das bitte noch kurz erläutern, Nandalya? Ich möchte nicht verstärkend an „gewollten Provokationen“ teilhaben. War es gestellt? Handelten die Polizisten in besonderem Auftrag? In wessen Auftrag?

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      • nandalya schreibt:

        Die Szene ist echt. Ihr müsst aber bitte damit aufhören dem einzelnen Polizisten die Schuld zu geben. Diese handeln auf Anweisung der Polizeiführung. Lies doch bitte zuerst alle meine Kommentare, dann muss ich mich hier nicht wiederholen. Dankeschön 😉

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      • gkazakou schreibt:

        Selbstverständlich gebe ich nicht dem einzelnen Polizisten die Schuld. Wie käme ich dazu? Das tut höchstens die politische Führung, wenn ihr eine Sache zu heiß wird. Dann wird der „Einzeltäter“ abgestraft. So zB im Fall George Floyd etc pp. Meine Frage war anders gemeint. Der Floyd-Mord führte zur Bewegung Defund the police, also zur Schwächung der Polizei und zum Chaos auf den Straßen. Sicher gibt es starke Kräfte, die das wünschen, aber es sind nicht die herrschenden.

        Oder doch?

        Wenn man es langfristig betrachtet, ergibt es Sinn. Je mehr Gewalt auf den Straßen herrscht, desto größer wird die Bereitschaft der „normalen“ Bevölkerung, einen Polizeistaat zu akzeptieren. Auch die Polizei wird den neuen autoritären Machthabern akklamieren, wenn sie endlich ungestraft tun darf, wozu sie als Ausführungsorgan bestimmt ist.
        Ob geplant oder nicht: es läuft darauf hinaus.
        Die „linken“ Methoden der Destabilisierung haben immer schon die „rechten“ Kräften in den Sattel gehoben.
        Wird die Szene im Video dadurch erklärt? Die Anti-Corona-Proteste sind bisher friedlich, bewegen sich im Rahmen der demokratischen Institutionen, auch wenn die Medien versuchen, ein anderes Bild zu zeichnen. Auch dieser „Vorleser“ war friedlich. Ok. Angenommen, die Szene war gestellt und sollte für böses Blut und größere Gewaltbereitschaft sorgen. Die Verbreitung der Szene würde die Wut anheizen, damit es endlich zu den gewünschten gewaltsamen Bildern kommt, die dann noch einschneidendere Maßnahmen rechtfertigen würden. Und man könnte die Schraube „ganz legitim“ weiter anziehen.
        Nun zieht man sie allerdings weiter an, egal wie sich das populo verhält. Geht ja auch. Die Propaganda wird schon seit langem immer dreister und dümmer.
        Der Zwang zur Legitimierung war mal.
        Die einzige Hoffnung ist am Ende, dass sich die bürgerlichen Institutionen (Gewaltentrennung etc pp) als robuster erweisen als die, die versuchen, sie auszuhebeln.

        So, ich glaube, nun sind wir uns einig. Liebe Grüße und Dank für den Gedankenanstoß!

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      • nandalya schreibt:

        Menno, du hattest es doch verstanden! 😉

        „Linke“ und „Rechte“ müssten aber durch Globalisten und Nationalisten ersetzt werden. Letztere nicht im Sinn der Nazis / Faschisten.

        Wir sind bereits im 3. Weltkrieg, der aber durch / mit Propaganda geführt wird. Oder mit Wirtschaftssanktionen. China, Russland „kämpfen“ gegen die USA. Die wieder gegen die EU, man möchte sie „klein halten.“ Das Video, die Gewalt gegen Bürger, lenkt nur von den wahren Maßnahmen ab. Die Opfer sind die Polizisten und die Bürger.

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  3. linienspiel schreibt:

    Ja, sie ist schon da, die Zukunft … Mir graut. Auch und vor allem, weil ich es nicht fasse, dass es so viele Menschen gibt, die nicht erkennen (wollen), wie Menschenrechte mit Füßen getreten werden, so aus dem Hinterhalt und alles unter dem Deckmantel der Gesundheit des Menschen.

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    • gkazakou schreibt:

      Es ist immer noch schwer zu begreifen, was abgeht, liebe Beate, denn die Institutionen funktionieren ja noch recht gut, die Öffis auch, die Rente geht auf dem Konto ein, die Versorgung scheint gesichert und Übergriffe dieser Art sind nicht Routine. Die gesetzlichen und polizeilichen Voraussetzungen dafür sind aber schon geschaffen, und die Mentalität wird eingeübt. Faschismus entwickelt sich schleichend, und viele von denen, die 1933 für die Nazis stimmten, wunderten sich nach ein paar Jahren nicht wenig, wofür sie gestimmt hatten. Die bürgerlichen Parteien und Hindenburg standen Spalier, denn es galt „Schlimmeres zu verhüten“. Als alles vorbei war, sagten sie, sie seien verführt worden und hätten von nichts gewusst.

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  4. Gisela Benseler schreibt:

    Da stockt einem der Atem.

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  5. wildgans schreibt:

    Merkwürdig finde ich es, dass jemand das in aller Seelenruhe filmen konnte, ganz ohne jede „Störung“!

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    • gkazakou schreibt:

      Ja, das ist merkwürdig. Anscheinend war es aber nicht der mit der großen Kamera, der kurz ins Bild kam.
      Andererseits denk mal an die Szene in den USA, als ein Polizist einem am Boden liegenden Mann (George Floyd) die Luft abdrückte. Auch das wurde in aller Ruhe gefilmt und ging dann um die Welt.
      Das Ganze sieht aus wie eine Filmszene – ist aber keine, oder? Es ist das, was auf den Plätzen deutscher Städte anscheinend geschieht. Natürlich war ich nicht dabei.

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  6. Leela schreibt:

    krass, fast nicht zu glauben… weißt du ob es ein Nachspiel gab? Wurden die Polizisten belangt?

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    • gkazakou schreibt:

      Ich weiß es nicht. Mir wurde schlecht, als ich es sah. Dieser Sprung und Würgegriff auf den anfahrenden Radfahrer – sowas zeigt echt gutes Training. Und auch die Art, wie Männer und Frauen in Uniform die Misshandlung „bewachen“, während sich die Bürger absentieren.
      Esgibt ja inzwischen schon viele solche gewaltsamen Szenen, auch aus Frankreich. Acht schwerbewaffnete Polizisten mit gezogener Pistole, die ein älteres Ehepaar und eine Kleinfamilie, die auf dem Strand sitzen, „besuchen“.

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      • Leela schreibt:

        in Frankreich ist es inzwischen verboten, Polizisten in Aktion zu filmen. Der Typ hat doch nur aus dem Grundgesetz vorgelesen. Das müsste eigentlich honoriert werden. Vielleicht war davor noch anderes, was nicht in dem kurzen Videoausschnitt zu sehen war. Unabhängig davon müsste dieser Eingriff rechtswidrig sein und zur Bestrafung und Entlassung der Polizisten führen. Aber Klagen gegen die Polizei haben selten Erfolg.

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    • nandalya schreibt:

      Selbst wenn, was sollte das ändern? Diese jungen Polizisten folgen lediglich Befehlen, die sie von ihrer Führung und die wieder von der Taktik / Politik haben. Ich habe Bilder anderer Demonstrationen gesehen, bei denen die Polizisten sich in „Kung Fu-Manier“ benahmen und mit ihren Schlagstöcken wedelten, zum Teil auf die Demonstranten eingeschlagen haben. Einige massiv gebaute Männer haben daraufhin die Polizisten „geschubst“, die dann das Weite suchten. Wie echt die „Schubser“ waren kann keiner sagen. Fakt ist, diese Provokationen / Eskalationen sind durchaus gewollt.

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      • gkazakou schreibt:

        s.o. Was genau meinst du mit „gewollt“ und „Provokation“? Ich bitte um Erläuterung, da ich nicht Teil einer „gewollten Provokation“ sein möchte.

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      • nandalya schreibt:

        Siehe meine Kommentare, auch die bei Babsi. Noch einmal: Ihr müsste bitte tiefer schauen! Euch wird ein fragmentiertes Bild gezeigt. Der „böse“ Polizist in den der Bürger nun das Vertrauen verliert. Ein destabilisiertes Land. Ein „Übernahmekandidat?“ Denk weiter, denk global! Wem nutzt es?

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  7. monimonikablog schreibt:

    Danke für’s Teilen! Viele unserer Mitmenschen bekommen diese Dinge immer noch nicht mit.

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  8. Feminine frills schreibt:

    Leider habe ich das Gefühl, dass Welles recht hat. Wir sind wohl im Krieg – zumindest fühlt es sich so an

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  9. Eine Schweinerei! Ich kann`kaum glauben.

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  10. Johanna schreibt:

    Ich habe dies und ähnliche Videos gesehen und kann nicht mehr…. ich will hinsehen….ich will wegsehen… ich fühle Zorn, Verzweiflung, Ohnmacht… (nicht jeden Tag, aber heute!) …und keiner mit dem man sowas besprechen kann, weil man in die Meinungs-Wüste verbannt wird…

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  11. nandalya schreibt:

    Was zur Zeit in Deutschland vor sich geht, ist ein abgekartetes Spiel. Wer noch an politische Lager glaubt dem sei gesagt, dass seit Jahren überwiegend linke Kräfte für eine Destabilisierung der Sicherheitskräfte sorgen. Stichwort: Massiver Abbau von Polizeikräften unter linksgrünen Landesregierungen. Ersetzen wir „Linke“ mit „Ideologen“, kommen wir der Sache näher. Deutschland soll / wird eine diesen Ideologen genehme Führung bekommen. Merkel hat es nicht wirklich gebracht.

    Viele übersehen, dass diese Polizisten selbst die Opfer sind. Sie handeln auf Anweisung der politisch ausgewählten Polizeiführung. Deren momentane Taktik ist die Eskalation. Man möchte Widerstand provozieren, um ihn dann (mit Gewalt) zu verbieten. Gleichzeitig wird die Rolle der Polizei dadurch geschwächt. Das möchte man von deren Führung aus aber nicht sehen. Instabile Länder sind derart mit sich selbst beschäftigt, dass man dort jede politische Schweinerei veranstalten kann.

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    • gkazakou schreibt:

      Das ist mir zu verworren, liebe Nandalya. „Sie handeln auf Anweisung der… Polizeiführung …Eskalation ist gewollt, um gewaltsam einschreiten zu können … dadurch wird die Rolle der Polizei geschwächt …das möchte die Führung aber nicht sehen“ – was denn nun! Willl man die Rolle der Polizei stärken oder schwächen? Wer ist „man“?

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      • nandalya schreibt:

        Offensichtlich herrscht eine allgemeine Unkenntnis darüber, dass die Polizeiführung nach politischen Kriterien / Parteibuch ausgesucht wird. Die Polizei selbst ist (Bundes)Ländersache, wurde aber von genau diesen Ländern – meist SPD / Grüne / Linke Regierungen – destabilisiert. Zum Teil mit massiven Stellenstreichungen oder wie in Berlin mit dem Anti-Diskriminierungs-Gesetz. Ersetze nun „Linke“ mit „Ideologen.“ Welche Ideologie wird zur Zeit massiv verbreitet?

        Die Polizei handelt immer nach einer Taktik, die vor einem Einsatz festgelegt wird. Zum Beispiel wird man zahlenmäßiger Unterlegenheit – Stichwort Großdemonstration – gezielt gegen Einzelne vorgehen. Zum Teil mit extremer Härte. Dazu gibt es sogenannte Greiftrupps, die auch aus Polizisten in Zivil bestehen können. Diese bewusste Eskalation soll Angst verbreiten. Diese Angst führt zu Wut bei den Bürgern, die dann selbst „Straftaten“ begehen, was bei der Polizei durch den Einsatz von Tränengas und Wasserwerfern beantwortet wird.

        Während der Corona-Krise hat sich die Taktik zum Teil geändert, es wird nun auch außerhalb von Demonstrationen gegen Einzelne vorgegangen. Wieder geht es darum Angst und Wut zu erzeugen. Das gelingt auch sehr gut, wie die Empörung in den Sozialen Netzwerken zeigt. Die Spaltung, der Riss zwischen Bürger und Polizei wird dadurch geschaffen und verstärkt.

        Die Polizeiführung hat allerdings einen Tunnelblick, wenn es um Politik geht. Sie geben lediglich Befehle weiter, ohne sie zu hinterfragen. Damit werden sie zu den willigen / schwachen Befehlsempfängern, die Politiker brauchen. Der einzelne Beamte ist selbst Opfer. Meist bemerkt er das selbst nicht oder hat Angst um den Job und damit seine Familie. Er wird „uns“ also lieber niederknüppeln, statt den Befehl zu verweigern. Womit wir wieder beim Totalitarismus sind.

        Verstehst du nun besser?

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