Skizzen von unterwegs: Dimitsana und Karitaina

An diesem Wochenende habe ich viel gezeichnet: Häuser in Dimitsana, eine Szene im Kirchlein Ag. Paraskevi, während draußen der Regen herunterrauschte, die Dreiecksform des Dorfes vor dem sich verdüsternden Gebirge,  das Zimmer in der Pension, meine Hand mit Brille, immer wieder Gläser und Flaschen auf Tavernentischen. Die letzte Skizze entstand heute in Karitaina, einem anderen bemerkenswerten Dorf mit historischer Tiefe. Die gut erhaltene byzantinische Kirche steht in einer Senke mit Zypressen und Gräbern.

Dimitsana, Blick vom Balkon der Pension

Kirchlein Ag. Paraskevi, Regenpause

Dimitsana vor dunklem Gebirge

vom Bett aus: das Pensionszimmer

Schlaflos. Pensionszimmer-Ecke

schlaflos, meine Hand mit Brille

Karitaina, byzantinische Kirche mit Friedhof

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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16 Antworten zu Skizzen von unterwegs: Dimitsana und Karitaina

  1. Ule Rolff schreibt:

    Deine gezeichneten Reiseimpressionen machen so viel Freude, Gerda!

    Gefällt 3 Personen

    • gkazakou schreibt:

      O, danke Ule! Für mich ist dasZeichnen so wichtig geworden, um mich mit dem Umfeld zu verbinden. Am liebsten würde ich alles und jedes abzeichnen.

      Gefällt 2 Personen

    • gkazakou schreibt:

      Ich lese grad ein Buch, den autobiografischen Roman von Ortheil „Die Erfindung des Lebens“. Da lernt das Kind, das bis zum 7. Lebensjahr stumm ist, Schreiben und Lesen, indem es die Dinge zeichnet und der Vater schreibt darunter. „das ist eine Buche“, „das ist ein Esslöffel“. So verbinden sich Zeichnung und Begriff zu einem Bild, und das Bild kann er sich merken. Ich denke, bei mir ist es umgekehrt: der Begriff ist da, er saugt die konkreten Gegenstände in sich auf. Ich muss sie durch genaues Anschauen erst für mich real werden lassen.

      Gefällt 1 Person

  2. Gisela Benseler schreibt:

    Sehr schön, schwungvoll, lebendig, Gerda!

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  3. pflanzwas schreibt:

    Mir gefallen sie auch gut, deine lebendigen Skizzen, egal ob Landschaft oder Gefäße. Alles behandelst du mit dem gleichen freudigen Enthusiasmus scheint mir 🙂

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  4. wildgans schreibt:

    Besonders gefallen mir die Bilder unter der Hand.
    Darf ich fragen, wann es mit den Schlaflosigkeiten anfing?
    Mir geht es nämlich ähnlich, leider.

    Gefällt 2 Personen

    • gkazakou schreibt:

      Och, die Schlaflosigkkeit kommt und geht. Es gibt auch wunderbar durchgeschlafene Nächte. Wann es anfing? Ich erinnere mich nicht, ein paar Jährchen sind es schon, aber es wird nun schlimmer und machmal sehr peinigend. Meistens nehme ich vorm Schlafen eine halbe Aspirin, die hilft mir ganz gut (nicht immer). Magnesium ist auch wichtig, gegen die Nervosität der Füße.

      Gefällt 2 Personen

  5. PPawlo schreibt:

    Sind das wieder viele Skizzen und dann so wunderbare!
    Ganz besonders gut gefällt mir die 2. Zeichnung , ihr Aufbau, die Haltung des Mannes, der zweite leere Stuhl, die offene Tür und die beiden Kreuzflächen. Herzlich, Petra

    Gefällt 1 Person

    • gkazakou schreibt:

      Dankke, Petra! ich freu mich, dass du die kleine Skizze im Kirchlein besonders würdigst, sie ist mir wertvoll. Beim Zeichnen wundert es mich oft, wie die aussagekräftigen Symbole als Gegenstände grad da sind, wo ich sie brauche. ich bauche sie nur noch abzuzeichnen 🙂

      Gefällt 1 Person

  6. Bewundernswert, dass du auch noch Zeit zum Zeichnen gefunden hast.

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  7. www.wortbehagen.de schreibt:

    Ein Reisebericht in Gerda – Skizzen. Ganz wundervoll, ich mag sie total, restlos alle!

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  8. felsenquell schreibt:

    Ich habe mich in das byzantinische Kirchlein verliebt. Aber auch alle anderen Skizzen sind so gelungen, eine wunderschöne Ausbeute einer Reise ins Gebirge.

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