Erweiterung des Debattenraums: Schützen Alltags-Masken dich und andere? (Empfehlungen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte)

Mysterienfeier in Eleusis. Griechenland August 2020

Du trägst eine „Nasen-Mund-Bedeckung“, weil du meinst, dich dadurch zu schützen? Oder andere vor dir zu schützen? Du findest es angemessen, dass Schüler Masken tragen? Dass auch kleine Kinder damit ausgestattet werden, wenn sie in den Kindergarten oder Hort gehen? Du findest, dass Menschen, die keine Masken anziehen, sich leichtsinnig bis verbrecherisch verhalten, weil sie sich selbst und ihre Mitmenschen gefährden? Dass man sie mit Bußgeldern zur Raison bringen muss, und sie notfalls bespucken und aus dem Bus werfen sollte? 

Dann lies doch mal die Empfehlungen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medzinprodukte (Offizielle Webseite) sorgfältig durch.  Falls du keine Lust dazu hast, hier die wichtigsten Informationen:

a) Träger der beschriebenen Mund-Nasen-Bedeckungen (z.B. selbst hergestellten Masken, „Community- oder DIY-Masken“) können sich nicht darauf verlassen, dass diese sie oder andere vor einer Übertragung von SARS-CoV-2 schützen, da für diese Masken keine entsprechende Schutzwirkung nachgewiesen wurde.

b) Hinweis für die Hersteller:„Besondere Klarheit ist bei der Bezeichnung und Beschreibung der Maske geboten, die nicht auf eine Schutzfunktion hindeuten darf, da diese nicht nachgewiesen ist. Vielmehr sollte ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass es sich weder um ein Medizinprodukt, noch um persönliche Schutzausrüstung handelt.“

c) Hinweis für„Personen, die eine entsprechende Maske tragen möchten:
• Die Masken sollten nur für den privaten Gebrauch genutzt werden. • Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. • Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern. • Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden.• Die Außenseite der gebrauchten Maske ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollte diese möglichst nicht berührt werden. • Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden (mindestens 20-30 Sekunden mit Seife).“

Beachte bitte, dass es im Text heißt: „Personen, die eine entsprechende Maske tragen möchten…“ . Diese Formulierung ist sinnvoll, da es sich um eine ganz private Entscheidung handelt („nur für den privaten Gebrauch“). Jeder, der es möchte, kann einen Mund-Nasen-Schutz aufsetzen, aber er sollte darauf achten,  dass seine Maske nicht zu einer Viren- und Bakterienschleuder wird, durch die er sich und andere gefährdet (Benutzerhinweise). Die Anforderungen an einen korrekten Gebrauch der Maske verbieten es, sie Schulkindern aufzusetzen. Oder glaubt jemand im Ernst, dass sie sich nach jedem Gebrauch die Händchen 20-30 Sekunden mit Seife waschen, dass sie feuchte Masken sofort durch trockene ersetzen, dass sie Masken nicht an der Außenseite anfassen? Und ihre Masken sollen nicht lange im Beutel bleiben, weil sie sonst schimmeln? Und überhaupt nur wieder aufgesetzt werden, wenn sie zuvor bei 90 Grad gewaschen wurden….

Ein echter Schutz wird nur durch medizinischen Gesichtsmasken sowie partikelfiltrierenden Halbmasken (FFP1, FFP2 und FFP3) gewährleistet. Daher mein früherer Vorschlag, solche Masken den besonders gefährdeten Menschen auf Rezept umsonst zur Verfügung zu stellen. Allerdings ist zu beachten, dass die Atemprobleme von Asthmatikern u.a. durch das Tragen von Schutzmasken erhöht werden (siehe hier).  Alle anderen mögen es halten, wie sie möchten. 

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Der Originaltext der Bundesbehörde, soweit er sich auf die einfachen Stoffmasken bezieht, deren Gebrauch inzwischen ja bei vielen Gelegenheiten vorgeschrieben ist und deren Nichtgebrauch mit Geldstrafen geahndet wird.

Hinweise des BfArM zur Verwendung von Mund–Nasen-Bedeckungen (z.B. selbst hergestellten Masken, „Community- oder DIY-Masken“), medizinischen Gesichtsmasken sowie partikelfiltrierenden Halbmasken (FFP1, FFP2 und FFP3) im Zusammenhang mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2 / Covid-19)

Im Zusammenhang mit der aktuellen Situation zu SARS-CoV-2 / Covid-19 werden in unterschiedlichen Zusammenhängen verschiedene Typen von Masken zur Bedeckung von Mund und Nase genutzt. Da sich diese Masken grundsätzlich in ihrem Zweck – und damit auch in ihren Schutz- und sonstigen Leistungsmerkmalen – unterscheiden, möchte das BfArM im Folgenden auf wesentliche Charakteristika hinweisen.

Zu unterscheiden sind im Wesentlichen Masken, die als Mund-Nasen-Bedeckungen aus handelsüblichen Stoffen hergestellt werden (1. „Community- oder DIY-Masken“) und solche, die aufgrund der Erfüllung einschlägiger gesetzlicher Vorgaben und technischer Normen Schutzmasken mit ausgelobter Schutzwirkung darstellen (2. Medizinische Gesichtsmasken und 3. Partikelfiltrierende Halbmasken). \

Maskentyp / Eigenschaften

1. Mund-Nasen-Bedeckung
Abkürzung/Synonym DIY-Maske; Behelfs-Mund-Nasen-Maske; Community-Maske MNS; Verwendungszweck Privater Gebrauch
Medizinprodukt bzw. Schutzausrüstung Nein
Schutzwirkung i.d.R. nicht nachgewiesen;
durch das Tragen können Geschwindigkeit des Atemstroms oder Speichel-/Schleim-Tröpfchenauswurfs reduziert werden

Mund-Nasen-Bedeckungen sind im weitesten Sinne Masken, die (z.B. in Eigenherstellung auf Basis von Anleitungen aus dem Internet oder industriell gefertigt als modisches Gesichtstextil) aus handelsüblichen Stoffen genäht und im Alltag getragen werden. Entsprechende einfache Mund-Nasen-Bedeckungen genügen in der Regel nicht den für Medizinische Gesichtsmasken (2.) oder persönliche Schutzausrüstung wie partikelfiltrierende Halbmasken (3.) einschlägigen Normanforderungen bzw. haben nicht die dafür gesetzlich vorgesehenen Nachweisverfahren durchlaufen. Sie dürfen nicht als Medizinprodukte oder Gegenstände persönlicher Schutzausrüstung in Verkehr gebracht und nicht mit entsprechenden Leistungen oder Schutzwirkungen ausgelobt werden.

Träger der beschriebenen Mund-Nasen-Bedeckungen können sich nicht darauf verlassen, dass diese sie oder andere vor einer Übertragung von SARS-CoV-2 schützen, da für diese Masken keine entsprechende Schutzwirkung nachgewiesen wurde.

Hinweise für Hersteller:
Es ist im Falle der Beschreibung/Bewerbung einer Mund-Nasen-Bedeckung durch den Hersteller oder Anbieter darauf zu achten, dass nicht der Eindruck erweckt wird, es handele sich um ein Medizinprodukt oder persönliche Schutzausrüstung. Besondere Klarheit ist bei der Bezeichnung und Beschreibung der Maske geboten, die nicht auf eine Schutzfunktion hindeuten darf, da diese nicht nachgewiesen ist. Vielmehr sollte ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass es sich weder um ein Medizinprodukt, noch um persönliche Schutzausrüstung handelt.
Trotz dieser Einschränkungen können geeignete Masken als Kleidungsstücke dazu beitragen, die Geschwindigkeit des Atemstroms oder Tröpfchenauswurfs z.B. beim Husten zu reduzieren. Auf diese Weise können sie bzw. ihre Träger einen Beitrag zur Reduzierung der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 leisten.
Fest gewebte Stoffe sind in diesem Zusammenhang besser geeignet als leicht gewebte Stoffe.

Hinweise für Anwender zur Handhabung von Mund-Nasen-Bedeckungen:
Den besten Schutz vor einer potentiellen Virusübertragung bietet nach wie vor das konsequente Distanzieren von anderen, potentiell virustragenden Personen. Dennoch kann die physische Barriere, die das richtige Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung darstellt, eine gewisse Schutzfunktion vor größeren Tröpfchen und Mund-/Nasen-Schleimhautkontakt mit kontaminierten Händen bieten.

Personen, die eine entsprechende Maske tragen möchten, sollten daher unbedingt folgende Regeln berücksichtigen:
• Die Masken sollten nur für den privaten Gebrauch genutzt werden.
• Die gängigen Hygienevorschriften, insbesondere die aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI, http://www.rki.de) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA, http://www.infektionsschutz.de) sind weiterhin einzuhalten.
• Auch mit Maske sollte der vom RKI empfohlene Sicherheitsabstand von mindestens 1.50 m zu anderen Menschen eingehalten werden.
• Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird. Die Hände sollten vorher gründlich mit Seife gewaschen werden.
• Die Maske muss richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein und an den Rändern möglichst eng anliegen, um das Eindringen von Luft an den Seiten zu minimieren.
• Bei der ersten Verwendung sollte getestet werden, ob die Maske genügend Luft durchlässt, um das normale Atmen möglichst wenig zu behindern.
• Eine durchfeuchtete Maske sollte umgehend abgenommen und ggf. ausgetauscht werden.
• Die Außenseite der gebrauchten Maske ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollte diese möglichst nicht berührt werden.
• Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden (mindestens 20-30 Sekunden mit Seife).
• Die Maske sollte nach dem Abnehmen in einem Beutel o.ä. luftdicht verschlossen aufbewahrt oder sofort gewaschen werden. Die Aufbewahrung sollte nur über möglichst kurze Zeit erfolgen, um vor allem Schimmelbildung zu vermeiden.
• Masken sollten nach einmaliger Nutzung idealerweise bei 95 Grad, mindestens aber bei 60 Grad gewaschen und anschließend vollständig getrocknet werden. Beachten Sie eventuelle Herstellerangaben zur maximalen Zyklusanzahl, nach der die Festigkeit und Funktionalität noch gegeben ist.
• Sofern vorhanden, sollten unbedingt alle Herstellerhinweise beachtet werden.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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83 Antworten zu Erweiterung des Debattenraums: Schützen Alltags-Masken dich und andere? (Empfehlungen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte)

  1. alphachamber schreibt:

    Hallo!
    Das war schon ausfuehrlich, trotzdem noch dies:

    Atmung ist die Hauptfunktion unseres Lebens, sie beeinflusst Muskelkontrolle und Emotionen (Atembeklemmung bei Stress, usw.) Jeder gebildete Mensch weiss, dass die Atmung ein wesentlicher Teil des Stoffwechsels ist. Bei einer Maske gehen also „Abgase“ wieder in die Lunge und damit den Blutkreislauf zurück. (Mann könnte sich da einige ekelige Parallelen zum Stuhlgang ausdenken!)

    Dann kommt das Argument, dass ja medizinisches Personal täglich mit den Dinger arbeiten muss. Erstens tragen Ärzte Masken nur bei Patienten mit Ansteckungsgefahr oder Operationen (bevor der Corona-Hysterie jedenfalls) und zweitens ist es unerlässlich für keimfreie Behandlungen. Die zivilen Billiglappen sind zuletzt nicht einmal zuverlässig bei der Abwehr gegen Viren – haben Sie je gesehen, dass Seuchenpersonal bei ernsthafter Bedrohung, z.B. Ebola, nur diese Papierfetzen tragen? (Obwohl einige Fluglinien ihre Personal tatsächlich in diese HazMat Anzüge gesteckt hatten).

    Dagegen sieht man hirnlose Unterwerfer mit Masken in ihrem eigenen Wagen und auf den Fahrrädern. Deutsche Regelgeilheit ist nicht zu überbieten; der Spahn kann sich auf seine Blockwarte verlassen!
    Nette Gruesse

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  2. Gisela Benseler schreibt:

    Personen, die Masken tragen m ö c h t e n ? Es ist doch eine “ Maskenpflicht“. Sonst dürften ja keine Strafen verhängt werden.

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  3. castorpblog schreibt:

    So viele Worte um darauf hinzuweisen, dass DIY Masken schützen können aber der Schutz nicht nachgewiesen ist. Ich nutze eine Stoffmaske die meine Tochter genäht hat. Wenn ich beim Einkaufen niesen muss oder jemand anders niest, weiß ich zumindest, dass die Aerosole nicht direkt im Katapult durch den ganzen Laden geschleudert werden. Alleine das ist für Begründung genug den Sinn der Maskenpflicht zu verstehen. Das die Maskenpflicht keine medizinischen Masken vorschreibt, liegt meine ich daran, dass es einfach nicht genügend der gleichen gibt und die die es gibt dringend für Medizinpersonal benötigt werden. Jedenfalls glaube ich, dass überall wo geredet wird auch nicht medizinische Masken ihren Beitrag leisten.

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    • gkazakou schreibt:

      ich habe ja nur zitiert, lieber Castor. Es ist die offizielle Empfehlung des Bundesinstituts (so eins mit Adler). Die Stoffmasken helfen, wenn du niesen musst, bravo. Ich habe für diesen Zweck immer Tempotaschentücher dabei. Die tuns dann ja auch.

      Wie du lesen kannst, sind die Nasen-Mund-Bedeckungen ausdrücklich KEIN Schutz gegen die Virenübertragung. Sie dürfen auch nicht mit solchen Versprechen verkauft werden. Sie sind ausschließlich für „privaten Gebrauch“ und für die, die sie zu tragen wünschen, und nur unter strengen Benutzungsauflagen ungefährlich. Sonst werden sie gefährlich für deine Mitmenschen und auch für dich, deine Tochter, und alle, die du schützen möchtest. Es ist, als würdest du mit einem gebrauchten Tempotaschentuch in der Gegend rumlaufen und rumwedeln: eine Bazillen- und Virenschleuder. Das wird dir jeder Arzt und jeder Virologe bescheinigen.
      Das sind Tatsachen. Tatsache ist auch, dass es echte Schutzmasken gibt, inzwischen sogar in ausreichender Menge, aber die sind teuer. Außerdem sind sie nicht für den Alltagsgbrauch geeignet, sondern nur für die besondere Arbeitssituation ärztlichen und pflegerischen Personals (ich habe dazu oben in den Text einen Link eingefügt. (covid-19-welche-atemschutzmaske-ist-die-richtige.).
      Ich frage dich und mich: wenn es so ist, wie das zuständige Institut schreibt, wieso verordnet dann die Regierung das allgemeine Tragen von Nasen-Mund-Bedeckungen? Um uns zu erschrecken? Um uns täglich daran zu erinnern, dass wir Abstand halten sollen? Wieviel Abstand? Aerosole verteilen sich im Raum, da ist 1.5 m lächerlich.
      Wissen die Regierenden nicht, was ihre Fachbehörde sagt? Gib zu, du wusstest es auch nicht. Du hast auf die geschimpft, die schrieben, dass diese Masken zu nix taugen als höchstens, dicke Speicheltropfen zurückzuhalten. Aber keine Viren. Die weltweiten Statistiken belegen seit langem, dass Masken das Verbreitungsgeschehen des Virus nicht erkennbar beeinflussen. Was sie sicher beeinflussen, ist die Psyche des Menschen,

      Als denkender, informierter Mensch solltest du deine Einstelllung zum Maskenzwang vielleicht doch überprüfen. Überzeugungen zu ändern, wenn die Informationen sich ändern, ist sicherlich schwer, aber nicht unmögllch.

      Verbundene Grüße, Gerda

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      • castorpblog schreibt:

        Liebe Gerda, danke für deine ausführliche Antwort. Ich bin immer bereit, meine Meinung zu überdenken und und auch zu revidieren, wenn ich Argumente sehe, die mich überzeugen. Die sehe ich hier aber leider nicht. Wieviel die selbstgemachten Masken wirklich bringen weiß ich tatsächlich nicht. Ich glaube aber immer noch nicht daran, dass sie die Verbreitung von Covid beschleunigen. Ja sie mögen den einen oder anderen in falsche Sicherheit wiegen und dann die Abstandsregeln vergessen, aber da gebe ich dir recht, 1,5 m Abstand ist gar nichts, besonders ohne Maske. Die Virologen und Experten können ja gar nicht anders als auf die Gefahr hinweisen, die durch die Verwendung von Amateurmasken entsteht. Ich bin selbst Ingenieur und kenne die Methode alles soweit mit „Angsteisen“ zu überfrachten dass das Schiff zwar wahnsinnig stabil ist aber am Ende leider nicht mehr schwimmt. Vergleiche hnken immer, ich weiß aber schau dir mal Expertenempfehlungen an und dann schaue auf die Praxis. Da wirst du feststellen, dass in den allermeisten Fällen, die Handelnden noch nicht einmla 50% der Expertenratschläge befolgen, weil es praktisch unmöglich ist. Ein valides Argument gegen die Maskenpflicht ist sicher eine Atemwegserkrankung. Aber gerade diese Menschen haben es ja jetzt besonders schwer, denn wenn es sie erwischt wird es bitter. Also du hast mich nicht von der Schädlichkeit der Maske überzeugt und was die Politik betrifft, die kann auch nur mit Wasser kochen. Nach dem Motto besser schlecht als gar nicht… Liebe Grüße Wolfgang

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      • alphachamber schreibt:

        Und es wundert Sie nicht, dass wir wenigstens das letzte Jahrhundert ohne Masken ueberlebt haben? Schweine-grippe, Vogelgrippe, Sars, alle dies waren Grippen, von Corona-Viren, die klar ansteckender waren als Covid-19. Sie haben es ueberlebt, weil jeder Mensch ein natuerliches Immunsystem zur Abwehr besitzt. Warum erst jetzt generelle Angst vor Keimen? Dann koennen Sie auf die Maske wohl in Ihrem Leben nicht mehr verzichten.

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      • castorpblog schreibt:

        Lieber Alphamacher, dann informieren Sie sich bitte über Art und Infektionswege dieser Viren so wie die Möglichkeiten der Imunabwehr. Dann haben sie die Antwort auf ihre Frage. Es sind nämlich nicht alle Corona Viren gleich.

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      • alphachamber schreibt:

        Wir SIND informiert, und Sie haben recht. Deswegen argumentierten wir auch, dass Covid-19 ein „einfaches“ Grippe-virus ist, oder eher war und weit weniger gefaehrlich also die vorherigen genannten.

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      • castorpblog schreibt:

        Na ja da gibt es wohl Experten die sich nicht einig sind. Dass Covid 19 kein einfaches Grippevirus ist, ist zumindest soweit ich informiert bin klar widerlegt.

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      • alphachamber schreibt:

        Zur weiteren Klaerung: Es gibt Lander, die sich nicht an der allgemeinen Hysterie beteiligen. Ich. z.B. wohne in Kambodscha und arbeite mit dem Gesundheits- und Innenministerium. es gibt hier keinen einzigen ernsthaften Corona-Fall, trotz poroeser Grenzen und Massen an eingewanderten Chinesen. Ganz Indochina muesste umfallen wie die Fliegen. Aber auch in unserem WELTWEITEN Bekanntenkreis kennen wir keinen einzigen Covid-Erkrankten. Sehen Sie sich die globalen Protokolle an, in den meisten Regionen verschieden. Menschen gehen mit Masken ins Restaurant, oder Flugzeug und legen die Masken ab zum Essen, Training oder anderen Taetigkeiten. Covid-19 ist schon lange „weg“, aber die naechste Grippe kommt bestimmt. Ich habe ein einziges Mal eine Maske getragen. Es ist doch „common sense“, entweder ist das DIng branntgefaehrlich, dann haben wir das Militaer vor jeder Wohnungstuere und die Krankenhaeuser sind gefuellt mit rochelnden Sterbenden, oder es ist Grippesaison wie gehabt. D.h. entweder traegt jeder Masken – weltweit – oder niemand. Macht das fuer Sie einen Sinn?
        (P.S. Wir sind „Alphachamber“, nicht „Alphamacher“, Herr Catastrophenblog, lol)

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      • castorpblog schreibt:

        Bitte um Entschuldigung für die falsche Namensnennung. Also was in Kambodscha passiert kann ich nicht einschätzen. Was ich aber einschätzen kann ist eine diffuse Panikmache, die völlig unproportional im Vergleich zum aktuellen Problem mit Covid 19 ist. Das kommt schon alles sehr dogmatisch daher, ich kann nur für meine Situation sprechen, in der ich eine Maskenpflicht begrüße. Es ist ja wahrlich nicht so, dass man die Maske ständig aufhaben muß, mit Ausnahme natürlich von Verkäufern und Bedienungen. Aber die wissen sich ja häufig auch mit Schutzschildern zu helfen. Dogmatisches Agieren gegen die Maskenpflicht, Angst machen wegen möglicher Respiration etc. pp. halte ich schon für grenzwertig.

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      • alphachamber schreibt:

        o.k., aber das „Angstmachen“ fing wohl mit der „Maskerade“ an!!! Nicht umgekehrt.

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      • castorpblog schreibt:

        nachdem ich Ihre Seite angeschaut habe weiß nich gar nicht mit wem ich es zu tun habe, ich weiß aber, dass wir in verschiedenen Universen leben. Auf einen Nenner werden wir sicher nie kommen…

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      • alphachamber schreibt:

        Ausser in wissenschaftlichen Fakten, z.B. 2+2=4 auch in „unserem“ Universum.
        Beste Gruesse

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      • sonnenspirit schreibt:

        Können Sie mir sagen, ob diese Schutzschilder genau so erlaubt sind beim Einkaufen, oder in der Schule? Man kriegt ja wesentlich besser Luft. Man sieht das Gesicht. Das wäre doch von Vorteil Und wenn eine Bedienung, die viele Leute trifft, das tragen kann, machte es doch Sinn wenn das alle im Alltag dürften.

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      • gkazakou schreibt:

        Ich weiß leider nicht, wie es in Deutschland gehandhabt wird. Hier in Griechenland trägt man diese „Visiere“ viel in Lokalen und manchmal auch in Geschäften, sonst habe ich sie noch nicht gesehen. Ich kann sehr viel besser mit ihnen leben als mit den Gesichtsmasken, aus demselben Grund, den Sie nennen: man sieht das ganze Gesicht. Außerdem werden sie nicht nass, sammeln keine Bakterien und keinen Schimmel, man muss sie nicht wegwerfen, sie vermüllen nicht das Gelände…. Sie gelten als weniger sicher (als „Witz“), sind aber dennoch erlaubt. Da ich die Stoffmasken ebenfalls für einen Witz halte, ist es eigentlich egal. Ich würde es mal erfragen oder einfach ausprobieren.

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      • castorpblog schreibt:

        nein das weiß ich leider nicht

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      • Beate schreibt:

        Liebe Gerda, danke für deine Infos. Ich bin überrascht, was noch alles an Expertise aufgefahren werden muss bis Menschen verstehen, dass sie sich und andere schädigen, wenn sie eine Maske tragen. Es gibt inzwischen so viele wissenschaftliche Belege gegen das Tragen von sog. Alltagsmasken.
        Bei uns wurde an der Schule jetzt das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf Gängen eingeführt (durch eine Mehrheitsentscheidung seitens der Lehrer!), weil man meint dass es dort zu Kontakten kommen könnte, weil der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Die Masken sollen symbolisch die Kinder daran erinnern, dass es Corona noch gibt. An Gefahren, die dadurch ausgelöst werden, denkt niemand.
        Ich möchte hier ggfs. erneut (?) die Videos von Raphael Bonelli zur Deeskalation und Aufklärung empfehlen.
        Kennst du die Videos auf YT von Norbert Klein? Ich kenne ihn nicht, aber seine letzten zwei Videos fand ich gut. ( „Maskenträger“ und „liebe Polizei“, bzgl. des Demoverbots am 29.08.2020 in Berlin)
        Liebe Grüße!

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    • gkazakou schreibt:

      Lieber Wolfgang, auch ich danke dir für deine ausführliche überlegte Antwort, deine Einschätzung der Situaton. Besonders eindrucksvoll finde ich den Vergleich aus deiner Berufssparte: „die Methode alles soweit mit „Angsteisen“ zu überfrachten dass das Schiff zwar wahnsinnig stabil ist aber am Ende leider nicht mehr schwimmt.“ Liebe Grüße, und mögen wir alle gesund in Körper, Seele und Geist bleiben.

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  4. kormoranflug schreibt:

    Am besten alle gehen in ein freies Land z.B. USA oder Russland. Hier gibt es noch Politiker denen sie vertrauen können.

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    • gkazakou schreibt:

      ??? Deine Ironie in Ehren, lieber Kormoran, aber ein bisschen zielführend solllte sie doch sein, finde ich. andererseits, als freier schwarzer Vogel darfst du natürlich sprechen, wie dir der Schnabel gewachsen ist.;)

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  5. afrikafrau schreibt:

    Erstmal danke für diese Information, da das Wissen darüber anscheinend nicht vorhanden. Die Menschen wiegen sich in falscher Sicherheit, sind es aber nicht, totale Sicherheit gibt es nicht. Das eigene Abwehrsystem stärken wäre besser, Wohin führt das, wenn bedingungslos solche Maßnahmen ohne besseres Wissen als Regeln verordnet wird. Auch hier scheinen die Unwissenden in der Mehrzahl zu sein. Das Problem wird der Gesellschaft aufgebürdet, wobei eine gewisse Eigenverantwortung selbstverständlich sein sollte. Für mich alles etwas seltsam anmutend. Test?? für welchen Zweck?? Vielleicht geht es um ganz andere Geschehnisse, die wir nicht erfahren werden. Antworten und Falschinformationen selbst herausfinden. Nachdenken.
    Was richtet das bei Kindern an, wird überhaupt nicht bedacht oder bewusst ignoriert?? Auch viele Erwachsene bekommen es nicht mehr auf die Reihe. Beobachtungen mache ich sehr viele, die überhaupt nicht mit der Verordnung in Einklang zu bringen sind. Vieles passt nicht mehr zusammen, Ein klarer Verstand von Nöten, sich Kenntnisse erwerben, das einzige Gegenmittel.
    Übrigens, einer sinnvollen Debatte Raum zu geben, zu diskutieren, nachdenken, eine Meinung zu haben, das regst du immer wieder an……………………

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  6. Elke Speidel schreibt:

    Liebe Gerda,
    ich kannte die von dir zitierten Ausführungen schon. So viel ich weiß, gibt es inzwischen (neue) Studien, die den (begrenzten, aber vorhandenen) Fremd- und sogar Selbstschutz auch von Alltagsmasken belegen. Ich habe nicht die Zeit, sie so ausführlich zu durchforsten und zu zitieren, wie du es getan hast, aber das ändert nichts an ihrer Existenz.
    In Sachen Schulkinder: Meine Enkelin (5) wird in der Schule erfolgreich dazu angehalten, die Maske zu wechseln, sobald sie durchfeuchtet ist, spätestens aber nach 4 Stunden. Vor und nach jedem Wechseln desinfizieren sich die Kinder die Händchen. Es wird sicher nicht immer zu 100 Prozent klappen, aber Tröpfcheninfektionen werden mit Maske (Abstand ist im Klassenraum nicht möglich) etwas weniger wahrscheinlich. Gegen Aerosole nutzt die Schule neben regelmäßigem Lüften (leider aufgrund baulicher Gegebenheiten kein Stoßlüften) ein Luftreinigungsgerät. Die Gruppen werden so wenig durchmischt wie pädagogisch möglich, gesungen wird nicht, Sport in der Halle findet keiner statt. Es ist sicher kein befriedigendes Konzept, vielleicht nicht einmal ein ausreichendes. Leider besteht in Deutschland Präsenzschulpflicht, das Kind ist also dem Kontakt zu Schulkindern und Lehrkräften zwangsläufig ausgesetzt.
    Mittelbar bin ich dem dadurch gegebenen Risiko auch ausgesetzt, da ich mich entschieden habe, meine Enkel weiterhin mit zu betreuen. Sie nicht mehr zu betreuen, würde totale Isolation und damit ein stark erhöhtes Risiko einer Aktivierung meiner latenten endogenen Depression bedeuten, das mir höher erscheint als mein persönliches COVID-19-Risiko. Anders als du bin ich dankbar für das bisschen Schutz, das Alltagsmasken zu bieten haben. Aber ich bin auch dankbar für unaufgeregte Denkanstöße wie den deinigen.
    Nein, ich werde niemanden denunzieren, der oder die keine Maske trägt. Stattdessen werde ich noch tiefer in mein Schneckenhaus kriechen, um maskenverweigernden Menschen nicht begegnen zu müssen und mich durch größtmöglichen Abstand vor ihnen zu schützen. So weiten sie, subjektiv betrachtet, mittelbar ihre Freiheit auf Kosten der meinigen aus. Aber ja, jeder Mensch muss und soll das für sich selbst entscheiden (dürfen).
    Bleib gesund, mit oder ohne Alltagsmaske!
    Elke

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    • gkazakou schreibt:

      Erst mal vielen Dank für deine Antwort, die mir sagt, wie es bei eurer Enkelin gehandhabt wird. Due führst auch deine persönlichen und durchaus nachvollziehbaren Gründe dafür an, dass dir die Maskenpflicht dir ein bisschen mehr Spielraum gibt. Zumindest hoffst du, so deine eigene Gefährdung gering zu halten und den Kontakt zu den Enkeln aufrecht erthalten zu können. Dir ist bewusst, dass es sich um deinen persönlichen interessengeleiteten Standpunkt handelt. Das macht mir deine Antwort sehr sympathisch.
      Zugleich lässt du gelten, dass jeder es halten soll, wie er es für richtig befindet. Genau dafür bin ich auch – fürs Handeln entsprechend eigener Einsicht, nach bestem Wissen und Gewissen. Doch davon kann ja leider nicht die Rede sein, denn bekanntlich besteht an vielen Orten Maskenpflicht, und Zuwiderhandeln wird bestraft, „Maskenverweigerer“ werden Faschisten geschimpft etc pp.. Dabei handeln auch sie wie du nach ihrer persönlichen Interessenlage und ihren Überzeugungen.
      Du meinst vielleicht, es gäbe einen Unterschied: du schädigst mit deiner Haltung niemanden, sie aber schädigen dich? Nun, so ist es nicht. Du schädigst sie mit deiner Haltung ebenfalls erheblich, denn du begrüßt eine Politik, die ihren Spielraum extrem verengt. Du begrüßt eine Politik, die geeignet ist, Kinder und Heranwachsende schwer zu traumatisieren und bei ihnen, aber auch bei Erwachsenen Depressionen auszulösen, die du für dich zu vermeiden suchst. Ich will dich dafür gar nicht kritisieren, aber kritisiere du auch nicht die andere Seite, die einzunehmen dir durch deine persönlichen Lebensumstände grad nicht naheliegt.
      Liebe besorgte Grüße! .Gerda

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      • Elke Speidel schreibt:

        Liebe Gerda,
        ich nenne niemanden faschistoid. Ich bedauere sehr, dass die Demokratie, in die ich einst auswandernd geflohen bin, sich als so schrecklich brüchig erweist. Es tut mir leid zu sehen, wie Menschen, die jahrelang befreundet waren, einander aufgrund von pandemiebezogenen Meinungsverschiedenheiten plötzlich meiden. Ich habe keine Lösungen. Ich habe nur Angst.
        Ich habe auch gelesen, dass Masken bei Kindern und Jugendliche traumatisierenden wirken sollen, kenne aber keine evidenzbasierten Studien dazu (was keineswegs heißt, dass es keine geben mag). Meine persönliche Erfahrung, die keinerlei Verallgemeinerung zulässt, ist eine andere. Es tut gut, mit einem vernünftigen Menschen wie dir andersartige Meinungen austauschen zu können.
        Als ich neu in Deutschland war, hatte ich bei einer Ausbildungsveranstaltung einmal eine Diskussion, bei der meine Einzelmeinung gegen die aller anderen stand. Ich fühlte mich elend allein, bis einer der Teilnehmer (ja, männlich) sagte, er sei nicht meiner Meinung, aber er bewundere mich dafür, dass ich zu meiner abweichenden Meinung stehe. Das empfand ich als ungeheuer inkludierend. Ab sofort gehörte ich emotional zur Gruppe dazu.
        In diesem Sinne, liebe Gerda: danke für deine abweichende Meinung!
        Mit lieben Grüßen und besten Wünschen nach Griechenland
        Elke.

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      • Elke Speidel schreibt:

        Liebe Gerda,
        ich habe lange über deine Vorwürfe nachgedacht, dass ich mit meinem Verhalten Menschen schädige. Vielleicht hast du recht. Ich versuche, es zu vermeiden, aber es gibt strukturelle Gewalt, die alle Beteiligten schuldig werden und ihnen allenfalls die Wahl lässt, auf welche Weise sie es werden wollen.
        Das erlebe ich nicht zum ersten Mal. Diesmal versuche ich zumindest, meine Schuld bewusst zu minimieren und nicht durch opportunistische Meinungsäußerungen zu steigern. Ich kann es nur versuchen, nach bestem Wissen und Gewissen, genauso wie du es tust.
        Als minderjährige Jugendliche im kommunistisch regierten Rumänien habe ich, nach Anerkennung suchend, auf Jugendseiten Lobtexte an die Partei publiziert, die mitgeholfen haben, das Regime, das ich ablehnte, zu stabilisieren. Das war falsch und hat meine Schuld gesteigert, die ich bereits durch bloßes Schweigen auf mich geladen habe. Statt dort auszuharren und aktiv Veränderungen anzustreben, habe ich außerdem das Feld verlassen und bin ausgewandert.
        Ja, ich bekenne mich schuldig. Aber im heutigen Pandemiefall habe ich keine valide Idee, wie ich diese meine Schuld weiter minimieren könnte als dadurch, mich in meine Wohnung zurückzuziehen und die wenigen Spaziergänge mit Maske und Abstand zu erledigen. Ich zwinge niemandem ein vergleichbares Verhalten auf und werbe nicht dafür. Den Schaden, der manchen Menschen (subjektiv oder objektiv) trotzdem entstehen mag, bedaure ich, aber es liegt außerhalb meiner Macht, die Welt zu retten.
        Immer noch nachdenklich
        Elke.

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      • Ule Rolff schreibt:

        Deine Aussage im letzten Absatz empfinde ich als verstörend, Gerda. Wieso kannst du sagen, man schädige mit einer von deiner abweichenden Meinungsäußerung andere? Ich dachte, im Äußern unterschiedlicher Meinungen bestehe Debattenkultur.
        Inzwischen habe ich stark den Eindruck, dass du mit einem Unschuldsgestus der neutralen Informationsverlinkung hier heftig manipulativ auf Menschen wirkst, die dir vertrauen, weil sie weniger informiert sind als du.

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    • gkazakou schreibt:

      Danke, Elke, du gibst mir grade das Gefühl, dass ich gut daran tat, diese Rubrik „Debattenraum erweitern“ einzurichten. Ich freue mich sehr über deine differenzierte Rückmeldung, gerade weil sie deine eigene Betroffenheit deutlich macht. Wir leiden ja alle an den Spannungen, die durch die unterschiedliche Bewertung der Maßnahmen in den Freundes- und sogar in den Familienkreis eingedrungen ist, es kommt zu unendlichem Streit und es braucht viel Toleranz, um das auszuhalten. Ich kann davon ein Lied singen. Also danke, dass du dich hier eingebracht hast und meine Ansicht ebenso respektierst wie ich deine.
      Nicht einverstanden bin ich mit: „danke für deine abweichende Meinung!“ – das würde nur gelten, wenn es eine nicht-abweichende, also richtige Meinung gäbe. Meine Meinung ist nicht aber abweichender als deine…. 😉
      Liebe Grüße, hab Freude an deinen Enkelkindern und bleib gesund.
      ps. ps Wenn du mehr über die Situation der Kinder wissen willst, schau mal die links an, die Rotewelt eingefügt hat: https://rotewelt.wordpress.com/2020/08/22/corona-untersuchungsausschuss-2/

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      • Elke Speidel schreibt:

        Liebe Gerda,
        ich wollte nur ausdrücken, dass deine Meinung von meiner abweicht. Und meine von deiner. Insofern haben wir in diesem Punkt voneinander abweichende Meinungen. Ob meine oder deine Meinung darüber hinaus von einer tatsächlichen oder vermeintlichen Mehrheitsmeinung abweicht oder nicht, wollte ich weder thematisieren noch bewerten.
        Beleidigen wollte und will ich dich damit sicher nicht! Sorry, wenn meine Formulierung insofern missverständlich war.
        Liebe Grüße und gute Nacht weiterhin!
        Elke

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      • sonnenspirit schreibt:

        Ja, genau. Ich empfinde die Meinung überhaupt nicht als abweichend, da die meisten, die ich kenne, sie teilen. Obwohl die in anderen Dingen ganz verschieden sein können…

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    • gkazakou schreibt:

      Alles gut, Elke! Ich habe nicht einen Augenblick gemeint, du wolltest meine Ansichten abwerten. Mein Kommentar war eher philologisch-logisch gemeint….(Was bedeutet „abweichend“?)

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    • gkazakou schreibt:

      Ach Elke, wenn die Menschen auch nur einen Bruchteil deiner Sensibilität hätten, lebten wir auf einem schöneren Planeten. Niemals war es meine Absicht, ein vorhandenes Schuldgefühl, von dem ich nichts wusste, noch zu verstärken. Verkriech dich nicht, liebe Elke, atme, lebe frei nach deinen Bedürfnissen, freu dich an den Enkelkindern, fürchte dich nicht! Unser Leben ist begrenzt, du weißt es, nichts kann es verlängern oder verkürzen (das glaube ich, und es macht mich frei). Ich umarme dich von ganzem Herzen und sage: quäle dich nicht mit Skrupeln und Zweifeln wegen Entschlüssen, die du so und nicht anders in der Vergangenheit getroffen hast. Wir bemühen uns, richtig zu entscheiden, uns vor der Verantwortung für unser eigenes Tun nicht davonzustehlen, aber jeder macht Fehler und Selbstkasteiung bringt nur deine Kräfte auf Null. Gerda

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    • Ule Rolff schreibt:

      Liebe Elke, mit deinem letzten Absatz sprichst du auch meine Meinung aus. Ule

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      • gkazakou schreibt:

        magst du noch hinzufügen,welchen absatz du genau meinst, Ule? In diesem Kommentarstrang verfilzt sich so vieles ….

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      • Ule Rolff schreibt:

        Ich hatte schon Bedenken, ob Bezüge hier noch deutlich werden können, liebe Gerda. Daher hatte ich versucht, ihn als Zitat hierher zu kopieren, was leider nicht möglich war.
        Der Absatz beginnt mit „Statt dessen werde ich noch tiefer in mein Schneckenhaus kriechen …“ und befindet sich einige Positionen weiter oben bei Elke Speidel.

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      • gkazakou schreibt:

        ich habe Elke bereits geantwortet.

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  7. Ola schreibt:

    Ich werde nicht zur endlosen Erweiterung des Debattenraums beitragen, kann dir aber aus der Hand mit 3 oder 4 Artikeln ebenso renommierter Herkunft aufwarten, die das Gegenteil behaupten. Ich finde es für mich als Laie sinnlos, mich an einer Diskussion zu beteiligen, bei der sich – zurzeit zumindest – nicht einmal die Experten einig sind. Ich sehne mich aber nach dem Ende dieser Pandemie, das derweil für Ende 2022 prognostiziert wird. Sollten Masken auch nur vielleicht helfen, die Dauer der Pandemie zu verkürzen, ist mir das Tragen lieb.

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    • gkazakou schreibt:

      Lieber Ola, du willst dich nicht beteiligen und beteiligst dich doch. Und so antworte ich dir. Ich habe ein offizielles Papier zitiert und nicht irgendwelche sonst noch gemachten Untersuchungen. Dort steht, dass die Stoffmasken keinen Schutz gewähren und die Hersteller das auch nicht behaupten dürfen. Zudem steht dort, dass unsachgemäßes Tragen gefährlich ist. Wenn du meinst, es besser zu wissen, schreibt dem Institut, dass sie diesen Passus bitte verändern. Wenn du hingegen meinst, dass sie wissen, was sie schreiben (schließlich sind sie die Torhüter der pharmazeutischen Sicherheit in Deutschland) , dann nimm ernst, was dort steht.
      (NB Untersuchungen, die zu anderen Ergebnissen kommen, kenne ich nicht. Wenn es sie aber gibt, solltest du schauen, in wessen Interesse sie abgefasst wurden. Die Maskenfabrikation ist inzwischen ein lukrativer Geschäftszweig – kannst ja mal googeln – , und sicher gibt es einige, die gern auch eine Untersuchung finanzieren, die „nachweist“, dass das Maskentragen hilft).
      Alle möchten wir, dass diese „Pandemie“ so schnell wie möglich vorübergeht. Ich möchte darüberhinaus, dass keine sinnlosen und in vielen Hinsichten gefährlichen, traumatisierenden Maßnahmen das Leben der Menschen in einer Weise verändern, dass der Corona-Virus dagegen ein Kinderspiel sein dürfte.
      Verbundene Grüße. Gerda

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  8. Ulli schreibt:

    Zuerst einmal danke Gerda. Mir ist das bewusst und ich habe schon lange meine Zweifel. Was die Kinder betrifft hat ja Rotewelt von dem unabhängigen Untersuchungsausschuss einen Beitrag geteilt, dem ich drei Stunden zugehört habe, die Haare haben sich mir aufgestellt wie hanebuechen so Vieles ist, die armen Kinder! Die Folgen sind nicht absehbar.
    Was du nun aber zu den Protesten hier schreibst, sehe ich um einiges kritischer. Hier mischt sich eine Radikalität dazwischen, die mir überhaupt nicht gefällt. Ich finde es wichtig kritisch zu sein und zu bleiben, mir fehlt insgesamt eine sachliche Diskussionskultur. Ich wünsche mir, dass sich endlich die verschiedenen Seiten an einen Tisch setzen und beginnen sich miteinander auszutauschen, statt sich zu bekriegen.
    Liebe Grüße
    Ulli

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    • gkazakou schreibt:

      Liebe Ulli, du schreibst, und ich stimme aus ganzen Herzen zu: „die armen Kinder! Die Folgen sind nicht absehbar.“ Sofort danach aber schreibst du: „Was du nun aber zu den Protesten hier schreibst, sehe ich um einiges kritischer“. Erstens schreibe ich hier ja gar nichts über die Proteste, und also kannst du gar nicht wissen, wie ich sie sehe, zweitens aber, und wichtiger: Wie kann man erreichen, dass das, was du dir wünschst – und was ich mir wünsche und was sich alle Denkenden Menschen wünschen… („dass sich endlich die verschiedenen Seiten an einen Tisch setzen und beginnen sich miteinander auszutauschen“) endlich auch geschieht. Es gibt ja sehr besonnene Menschen bei den Kritikern der Maßnahmen, die sich nichts anderes wünschen als dass sich die verschiedenen Experten an einen runden Tisch setzen und die Differenzen offenlegen. Prof. Dr. Bhagdi gehört seit der ersten Stunde dazu, er schrieb es in seinen „Offenen Brief“ an die Kanzlerin und wird seither geschmäht.
      Die Proteste sind ja eine Folge der autoritären Diskussionsverweigerung der Regierenden, die sagen: wir wissen, wie ihr zu schützen seid, und ihr sollt endlich kuschen. Diese Regierenden sind mir aber sonst nicht besonders durch Vernunft, Ethik und Fürsorge für die Schwachen aufgefallen. Im Gegenteil, leider. Wenn der Gesundheitsminister (der seine Millionen, die er jetzt in eine Prachtvilla investiert, als Pharma-Lobbyist verdient hat), mir als künftiger Kanzler schmackhaft gemacht werden soll, muss er sich einer offenen Debatte stellen. Wie kann ich das erreichen? Wie kann ich erreichen, dass er sich rechtfertigen muss für das, was der kommenden Generation angetan wird, weil er es so beschlossen hat? Sag es mir. Wie? Oder reicht es dir, dass dir die Haare zu Berge stehen – und danach Schweigen? Ich schrei ja nur auf dieser Seite, geh nicht auf die Straße. Aber wer es tut, soll ich den etwa verurteilen, weil sich da Glatzen drunter mischen, finanziert von wem weiß ich?
      Du weißt, Ulli, dass ich dies hier nicht persönlich meine. Das Thema ist auch viel zu groß, um es nur persönlich zu betrachten. Es geht um eine Weichenstellung für die künftige gesellschaftliche und geistige Entwicklung der Menschheit, die weit tiefgreifendere Folgen haben wird, als alle anderen Themen, für die wir vielleicht mal auf die Straße gegangen sind. Es geht eben NICHT um die Maske als solche, sondern ob es uns gefällt, dem „chinesischen Modell“ nachzueifern..
      Dies ist eine offene Kommentarspalte, und ich schreibe, wie ich empfinde, jeder schreibt, wie er es empfindet, und genau das möchte ich. Ich will niemanden belehren oder umpolen oder umerziehen, sondern nur einen „runden Tisch“ anbieten, um sich dranzusetzen und zu diskutieren, auch mit harten Bandagen, wenns nötig ist… Also ist meins nicht gegen deins gerichtet, nur eben anders.

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      • Ulli schreibt:

        Ich habe deins auch nicht gegen meins verstanden! Du hast im Beitrag geschrieben, dass du die Demos gut findest (so ähnlich). Im Prinzip habe ich auch nichts gegen sie, aber die Aufrufe zum kommenden Samstag sind zum größten Teil von ultrarechter Seite, NPD, die Identitaeren, Hoecke usw., sie riefen heute zu einem Sturm auf Berlin auf, das hatten wir schon einmal in der Geschichte. Riefen dazu auf den Reichstag anzuzünden, Polizisten zu erschießen usw. Wie könnte ich das gutheißen?
        Natürlich bin ich für einen runden Tisch, natürlich bin ich gegen die Stigmatisierung von Baghdi und allen anderen kritischen Wissenschaftler:innen und Ärzt:innen. Ich bin auch nicht für den jetzigen Gesundheitsminister, der mich abstoesst in seiner Dummheit. Aber ich bin gegen die Instrumentalusierung des Demonstrationrechts von ultrarechter Seite, hier geht es nicht mehr um ein paar Glatzen. Das, was hier gerade passiert ist brandgefaehrlich! Damit kann ich mich nicht solidarisieren.

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    • gkazakou schreibt:

      Da schlagen sich also Fa und Antifa mal wieder die Köppe ein? Das hatten wir schon mal, tatsächlich, Anno 30-32, und die bürgerlichen Parteien duckten sich weg. Bei der Berliner Demo geht es um Bürgerrechte, und aufgerufen hat die Querfront, wenn ich recht informiert bin. Die wurde nun einfach so von einem SPD-Ordnungsamtler verboten. Hatten wir damals auch schon. Und so wird es weitergehen, wenn man nicht versteht, was passiert, wenn man der Vernunft und dem Andersdenkenden das Maul verbietet. Und das alles um der lieben Gesundheit willen.
      Ich stimme dir zu: die Situation ist brandgefährlich, und ich bin sehr beunruhigt. Nicht wegen derjenigen, die tatsächlich für demokratische Grundrechte demonstrieren, sondern wegen denen, die sie untergraben. Und auf der Leiche der bürgerlichen Freiheit ihr Süppchen kochen – sei es als Gegner des „Systems“, sei es als dessen Nutznießer. .

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    • gkazakou schreibt:

      noch dazu, Ulli: Ich lese, dass die Gegendemonstrationen zugelassen werden. Und die Welt vom „Sturm auf Berlin“ träumt. Will man blutige Zusammenstöße in Berlin sehen, läuft die ganze Strategie darauf hinaus? Tolle Bilder aufder Titelseite, Aufregung, Geschrei. Und dann kann man unter dem Beifall der Bevölkerungsmehrheit die Bürgerrechte noch weiter einschränken. „Mit harter Hand durchgreifen!“ Haut den Maskenverweigerern und Pandemie-Leugnern in die Fresse. Das sind Nazis (ich las es sogar bei einem befreundeten Blogger: „das sind Nazis.Punkt“ schrieb er. Er wurde dafür gelobt: „klare Sprache“) Manche sind gegen direkte Gewalt, aber: Überzieht sie mit Bußgeldern, nehmt ihnen den Job,vermietet ihnen keine Wohnung, lasst ihre Kinder nicht zur Schule, nehmt ihnen die Kinder weg! Warum nicht gleich einen gelben Stern an die Brust heften, oder ein Schild um den Hals hängen „Ich bin ein Schwein, ich lass mich mit Maskenverweigerern ein“?

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      • Ulli schreibt:

        Beide Seiten verhärtet. Ein Gruselszenario, ja! Ich glaub, dass kaum noch jemand weiß wie Dialige, Debatten, Diskussionen gehen. Jede und jeder drischt niveaulos auf die Gegenseite ein. Arme Welt!
        Mal schauen was das morgen gibt.

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  9. nandalya schreibt:

    Corona-Viren haben einen Durchmesser von 0,12 – 0,16 Mikrometer und sind mit dem bloßen Auge nicht zu sehen. Der Durchmesser von Aerosol-Partikeln liegt in der Größenordnung zwischen 0,1 nm (= 0,0001 Mikrometer) und 10 Mikrometer. Im Vergleich dazu hat ein menschliches Haar einen Durchmesser von 40 – 120 Mikrometer. Eine einfache Stoffmaske oder ein Einweg-Mund-Nasenschutz hat den Effekt eines Maschendrahtzauns, der einen Schwarm Obstfliegen abwehren soll. Masken-Gläubigen sei der Besuch in einem mit Ebola-Viren kontaminierten Raum empfohlen. Dort sollten sie tiefe Atemzüge machen. Kann ja nix passieren … Ironie off.

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  10. derdilettant schreibt:

    Liebe Gerda, in den von dir zitierten Passagen steht dieser, in Bezug auf das Tragen der Alltagsmasken entscheidenden Satz: „ Trotz dieser Einschränkungen können geeignete Masken als Kleidungsstücke dazu beitragen, die Geschwindigkeit des Atemstroms oder Tröpfchenauswurfs z.B. beim Husten zu reduzieren. Auf diese Weise können sie bzw. ihre Träger einen Beitrag zur Reduzierung der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 leisten.“ Ich selber halte das Tragen einer Maske in bestimmten Situationen für sinnvoll und fühle mich durch diesen Passus darin bestärkt. Viele Grüße aus Berlin.

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    • gkazakou schreibt:

      Danke dir für dein Kommentieren, lieber Herr Dilettant. Es stimmt: In bestimmten Situationen kann es sinnvoll sein, Nase und Mund zu bedecken, . ZB wenn dein Nachbar in der U-Bahn niest und hustet oder wenn die Feinstaubbelastung hoch ist, wenn man in der Müllabfuhr arbeitet oder in einer Fischfabrik . Ich meine aber, meistens ist ein Taschentuch nützlicher als eine Maske. Es ist schnell bei der Hand, leicht zu beseitigen und stellt eine geringere Gefahr für die öffentliche Hygiene dar als die durchweichte Maske, selbst wenn sie zerknüllt in einem Papierkorb landet. Jedenfalls lässt sich der Maskenzwang in den meisten Fällen nicht so begründen, wie es gemeinhin geschieht: dass die Maske vor Ansteckung schützt. Das tut sie eben nicht. Und insofern ist sie nicht nur irritierend, sondern irreführend und gefährlich, meine ich. Sie wiegt den Träger in einer falschen Sicherheit, führt zu verminderter Sauerstoffzufuhr und Re-Inhallation von verbrauchter Luft mit all den Bakterien, die gerade aus dem Mund entflohen.

      Heute las ich, dass US-Zahnarztvereinigungen eine Häufung von Mundfäulnis festgestellt haben – sie nennen es „mask mouth“, kannst du ergoogeln, es gibt da viele lesenswerte Einträge (Candida Befall, stinky mouth, Zahnfleischentzündung und mehr). Der mask mouth entsteht, weil Maskenträger, um genug Luft zu bekommen, durch den Mund atmen. Der Mund trocknet dabei aus und die Bazillen jubeln. (Speichel wirkt antibakteriell). Als Gegenmaßnahme wird empfohlen, durch die Nase zu atmen, nicht zu rauchen, Alkohol und Kaffee zu meiden, viel Wasser zu trinken und etliches mehr.

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  11. juergenkuester schreibt:

    Mein Beitrag, liebe Gerda, zu diesem Thema besteht in diesem Link: https://www.tagesschau.de/inland/corona-masken-schutz-studie-101.html.
    Grüße von der Loreley

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    • gkazakou schreibt:

      Danke schön, Jürgen. Das ist also eine der Untersuchungen, auf die schon im Kommentarstrang hingewiesen wurde. Um deine Intervention zu würdigen, habe ich mir die Mühe gemacht, den link nachzulesen. (Es handelt sich um einen Text der ARD-Tagesschau vom 8. Juni 2020 mit dem Titel „Studie bestätigt Schutzwirkung von Masken“, und bezieht sich auf drei Studien, von denen nur die erste sich mit Masken befasst).

      Dass die erste (die Masken betreffende) Studie durch Volkswirte verantwortet wird, ist zumindest ungewöhnlich. Kein einziger Statistiker und niemand aus der Gesundheitsbranche? (Die Autoren: Timo Mitze, Department of Business and Economics, University of Southern Denmark, Reinhold Kosfeld, Universität Kassel, Institute of Economics, Johannes Rode, Department of Law and Economics, Technische Universität Darmstadt, Klaus Wälde (corresponding author), Gutenberg School of Management and Economics, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz) Veröffentlicht war die Studie zum Zeitpunkt, zu dem die ARD sie als „Beweis“ anpreist, nicht – also war sie auch dem in der Wissenschaft üblichen kritischen Verfahren der Kollegen-Reviews nicht ausgesetzt. Ob sie inzwischen veröffentlicht wurde und durch Kollegen kommentiert wurde, weiß ich nicht.

      Wenn du mich fragst: ich finde die angewandte Methode nicht „koscher“: die Entwicklung in einer realen Stadt wird mit der in einer konstruierten Modellstadt verglichen.
      Die Autoren selbst scheinen ihrer Sache auch nicht ganz sicher zu sein, denn außer ihrem schönen Ergebnis, dass die Masken angeblich zur Verlangsamung der Ausbreitung von Covid19 beigetragen hätten (was übrigens nirgends bewiesen wird, denn nur die Ausbreitung des SARS-Virus wurde gemessen, nicht aber die von Covid19, und Verlangsamung bedeutet nicht Verringerung), kommt ihnen der Verdacht, es könne auch andere Gründe gehabt haben:
      .Zitat ihrer Schlussfolgerungen: „…. Dies hängt auch damit zusammen, dass Antizipationseffekte im Zeitablauf zugenommen haben dürften. Zum einen kann die Einführung der Maskenpflicht in später nachziehenden Regionen vorweggenommen worden sein. Zum anderen kann sie für die Bevölkerung auch eine Signalfunktion haben, sich an die Regeln der Kontaktbeschränkung zu halten. Offenbar hat hier ein grundsätzliches Umdenken in der Bevölkerung stattgefunden.“
      „kann…kann…offenbar… grundsätzliches Umdenken“: Ist das die Sprache der Wissenschaft?

      Warum sich hier Ökonomen mit der Maskenfrage befassen, wird im letzten Satz deutlich: „Unsere Studienergebnisse legen somit nahe, dass ein Aufrechterhalten der Maskenpflicht ein kosteneffektiver, wenig ökonomieschädlicher und demokratieverträglicher Baustein auch für die weitere Eindämmung von Covid-19 ist.“

      „kosteneffektiv – wenig ökonomieschädlich“ – aha. Da fühlt man dann schon das dahinterliegende Interesse. Wer der Auftraggeber war, wird leider nicht gesagt. Aus eigener Forschungs-Erfahrung weiß ich, dass solche Kollektiv-Papers in der Regel Auftragsarbeiten sind.

      Die zweite von der Tagesschau angeführte und bei „Nature“ veröffentlichte Studie befasst sich nicht mit der Wirkung der Maske, sondern der lockdowns. Sie arbeitet mit einem Rechen-Modell, das insbesondere auf der Reproduktionszahl und den daraus abgeleiteten vermutlichen Erkrankungen und Todesfällen basiert und hoch spekulativ ist. Die Ergebnisse sind denn auch sehr pauschal: Der lockdown …. „habe allein in elf europäischen Ländern bis Anfang Mai womöglich etwa 3,1 Millionen Todesfälle verhindert“.
      „Womöglich“ ist keine wissenschaftliche Aussage, sondern Kristallkugelweisheit.

      Die dritte von ARD angeführte Studie nennt überhaupt keine Namen und Quellen. Da heißt es einfach: „…berichtet ein Forscherteam, dass die Maßnahmen in den sechs von ihnen betrachteten Ländern (China, Südkorea, Italien, Iran, Frankreich und den USA) bis zum 6. April rund 530 Millionen Infektionen verhindert hätten“.

      Solche „Studien“ machen mich nur wütend. „bis zum 6. April rund 530 Millionen Infektionen verhindert“. Ich bitte dich, das ist einfach lachhaft. Da vermutet sogar die tagesschau, das da etwas nicht stimmen kann. Zitat: „Experten in Deutschland raten zu einer vorsichtigen Interpretation, unter anderen wegen einer hohen Schwankungsbreite der Zahlen.“ (immer diese „Experten“! Welche Experten?? ) Nein, lieber Jürgen, das sind keine Untersuchungen, die meinen kritischen Kopf befriedigen. Und ich frage mich, warum die ARD gerade diese ausgewählt hat. Vielleicht weil sie die herrschende Agenda bedienen?
      Mit herzlichem Gruß und Dank für den Tipp! Gerda

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      • nandalya schreibt:

        Weißt du Gerda, Tagesschau-Jünger, auch schweigende Lämmer genannt, werden alles glauben. Die wenigsten haben jemals etwas von Nudging, Meinungsmanagement oder den Soft Power-Techniken einer Mentalvergiftung gehört. Sie wissen nicht was NLP bedeutet oder dass sie täglich durch Nachrichten und Werbung zur lethargischen Masse hin manipuliert und gelenkt werden. Selbst der so hochgelobte Star-Virologe Drosten hielt noch vor Monaten nichts von der Maske. Man darf spekulieren warum er seine Meinung änderte. Nun habe ich nicht alle deine Hinweise auf Studien gelesen, aber vielleicht trägt dieser Link etwas zur Aufklärung und dem Nutzen von Masken bei: https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/daz-az/2020/daz-33-2020/hauptsache-maske

        Ich kann verstehen, dass Menschen Angst um ihre Gesundheit haben. Die Frage stellt sich, warum erst dieses Jahr? Influenza-Viren sind seit Ewigkeiten unterwegs! Aber die erst von der Politik geschürte Angst lässt nun die Menschen zur Maske greifen. Sollen sie, dürfen sie, aber bitte andere damit verschonen. Ich, du, wir alle sind für uns selbst verantwortlich. Mein Kind wird keine Maske tragen. Punkt! Die gesteuerte Pandemie hat einen anderen Grund. Aber selbst den wird man den Lämmern als alternativlos verkaufen. Sie werden brav nicken und alles ist wieder gut. Die Frage ist nur für wen.

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    • Ich schlage mich gerne und sofort auf Deine zitierende Seite, Jürgen, ich hatte das auch gehört, und mich gefreut, aber nicht so schön zusammengefasst gelesen. Warum muss man so erbittert diskutieren, wenn etwas erwiesenermaßen Gutes an der Sache ist? Und ich bin froh, bei dauernder Konfrontation mit Kranken und relativ entspannter Handhabung, aber Maskengebrauch meinerseits noch gesund zu sein…

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      • gkazakou schreibt:

        Liebe Sabine, ich bin auch sehr froh, dass du gesund geblieben bist. Und wenn der Preis wäre, dass ich eine Maske aufsetze, ich täte es. Ich bin alt. Aber die freien Entwicklungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, die ich selbst genossen habe, die möchte ich verteidigen. Für die zukünftige Welt. Als Mensch und Wissenschaftlerin fühle ich mich dazu verpflichtet, und das ist auch der Grund, warum ich mich in diese ermüdenden unseligen Debatten hineinwerfe.
        Du trägst selbstverständlich (und tust gut daran) eine wirkliche Schutzmaske, denn du bist Ärztin und hast ständig mit Infizierten zu tun. Ganz was anderes sind diese Einwegdinger, die die Leute aus ihrer Tasche ziehen, mal rechts- mal links herum über Mund und Nase stülpen, und wenn sie sie nicht mehr brauchen, in den nächsten Papierkorb oder ins Gebüsch werfen oder zum Trocknen an den Rückspiegel ihres Fahrrads oder Autos hängen….
        Es stimmt, auch ich diskutiere oft genug „(v)erbittert“, denn mir tut das Herz weh, was grad mit unseren freien Gesellschaften geschieht. Gegeneinander aufgehetzt, wütend, vorwurfsvoll, mit dem Faschisten- und Verschwörungstheorieetikett, dem Covidioten-Etikett, das jedem angeklebt wird, der die Vernunft der Maßnahmen hinterfragt, die Verweigerung offener Debatten…. all das vergiftet täglich unsere Gesellschaft, und ja, einige kochen darauf ihr Süppchen (auch echte Faschisten-Renegaten, sowie auch Vertreter derer, die einfach nur „durchregieren“ und tiefgriefende „Reformen“ durchpeitschen wollen. Gelegenheit macht Diebe).
        Anstatt einer friedlichen Demonstation für Bürgerrechte wird es morgen in Berlin wohl ein Hauen und Stechen geben, und die, deren Süppchen ein tüchtiges Feuer braucht, damit die Fleischeinlagen gar werden, werden sich die Hände reiben. Man wird einen Aufschrei durch die Republik hallen hören, durch hunderte von Kanälen und Zeitungen verstärkt, dass Schluss sein muss mit dem Unfug! Mit welchem Unfug aber? Und wieder erreicht der Streit eine neue Stufe.

        Meine „Debattenraum“-Rubrik soll ein kleiner Beitrag sein, um ein bisschen Verständnis zwischen den verfeindeten Lagern herzustellen. Vielleicht begreift, so hoffte und hoffe ich, der-die eine oder andere ja doch, warum man kein Faschist und auch kein Verschwörungstheoretiker und auch kein rücksichtsloser Zeitgenosse sein muss, um gegen die „neue Normalität mit Maske und Umarmungsverbot“ zu sein. Bin ich verbohrt? Nein, Sabine. Ich habe einen anderen Blickwinkel und sehe offenbar anderes als du.

        Was den von Jürgen verlinkten Artikel anbetrifft, so habe ich meine Kritik ausführlich dargelegt.
        Liebe verbundene Grüße
        Gerda

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      • Liebe Gerda, es ist ja hier zum Glück so, dass man nur in geschlossenen Räumen Maske tragen soll und auch da, was alle betrifft, nur in Geschäften und Öffis, das scheint mir nicht so viel an Freiheitsbeschränkung…(die Sonderregelungen für Schüler, Ärzte etc mal aussen vor gelassen). Ist es bei Euch anders?

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      • gkazakou schreibt:

        Es sind besonders die Vorschriften für Kinder und Jugendliche (sogar im Kindergarten besteht Maskenpflicht), die mich in die Revolte treiben. ich habe selbst kein Enkelkind, bin also nicht unmittelbar persönlich betroffen, aber ich bin Erziehungswissenschaftlerin und habe mich sehr viel mit Sozialisierung und kindlichen Traumata beschäftigt. Die sowieso schon reduzierten unmittelbar sinnlichen Erfahrungen von Kindern in unserer digitalisieren Welt werden noch einmal extrem eingeschränkt, .normale lässige Kontakterfahrungen, so wichtig in der Pubertät, werden unterbunden oder mit Angst besetzt, Kinder werden auf ihre wirtschaftlich und seelisch gestresste Kernfamilie zurückgeworfen, Sport, gemeinsames Musizieren, Verreisen, Demonstrieren, Knutschen, Partymachen, Rumgammeln … alles, was uns normal war, was wir an Freiheitsraum erkämpft haben gegen die Vorschriftenwelt unserer Elterngeneraton ist in Gefahr, auf Dauer zu verschwinden. Jede Spontaneität, jede Umarmung und Rangelei wird den Kindern und Jugendlichen ausgetrieben und durch „das ist gefährlich“ und „Kannst du bitte Rücksicht nehmen“ vergiftet. Das kommt nun zu den sowieso schon unerträglichen Kontrollmechanismen (Helicoptereltern, Helmzwang, Naturentfremdung, Pauksysteme, frühe Existenzangst) hinzu.
        Ich rinnere mich, als ich während des strengen shutdown zwei etwa 12jährige Jungs mit ihren Fahrrädern sah, die eine Cola mit nur einem Strohhalm teilten, wie glücklich mich dieser Anblick machte. Mein Herz lachte. War natürlich streng verboten,…

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      • Danke, Gerda, so verstehe ich Deine Gedanken besser. Da junge Leute ja nicht so krank werden wie die älteren, macht mir das auch keine grossen Sorgen, wenn ich sie sich miteinanderüber die Regelnhinwegsetzen sehe. Schwierig finde ich, wenn sie die Älteren gefährden durch ihre Sorglosigkeit. Man sollte unterscheiden können, mit wem man dicht kommt und zu wem man besser Abstand hält (und Maske in Innenräumen trägt….)

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      • gkazakou schreibt:

        Ich habe mal einen Vorschlag gemacht, wie ich die Sache regeln würde. Vielleicht stimmst du dem ja zu: https://gerdakazakou.com/2020/08/14/abc-etuede-kata-strophen-mit-masken-2/

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      • …ja, ich hatte das gelesen und gut gefunden…wobei ich es bezüglich Innenräumen, in denen man keinen angemessenen Abstand halten kann, noch ein bisschen erweitern würde…(für mich vor allem die Öffis)

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      • juergenkuester schreibt:

        Liebe Sabine!
        Es freut mich, dass Du dies so siehst und wir da gemeinsam unterwegs sind.
        Ich habe mich an der gesamten Diskussion, wenn es denn überhaupt eine war, außer diesem einen Beitrag, nicht weiter beteiligt: sie war mir zu emotional, zu aggressiv, zu dogmatisch und zu verbissen. So etwas schafft keine Klärung, sondern spaltet.
        Liebe Grüße
        Jürgen

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      • gkazakou schreibt:

        Lieber Jürgen, ich bin ein bisschen enttäuscht. Da schmeißt du einen Knochen in die Debatte, ich setze mich hin und zernage ihn gründlich, und du schließt dich, ohne darauf Bezug zu nehmen, elegant der allgemeinen Verurteilung emotionalisierter Debatten an, die sowieso keine Klärung bringen. Ich habe Erfahrung mit sozialwissenschaftlicher Forschung durch meine Magisterarbeit und Dissertation, sowie durch interdisziplinäre Projekte der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG und der VW-Stiftung und bin nach sorgfältiger Lektüre deines links zu einem Ergebnis gekommen, das ich in ruhigen sachlichen Begriffen darlege. Ich hätt zwar Lust gehabt, das Ganze einen wissenschaftlichen Schmarren zu nennen, wollte aber niemanden provozieren oder beleidigen. Hast du meine Antwort überhaupt gelesen? Vermutlich nicht. Ist auch schon egal. Ich versteh ja, dass du keine Lust zu dieser Debatte hast – ich habe wahrlich auch die Nase gestrichen voll, und es tut mir leid um all die Intelligenz und Zeit, die ich da reinstecke, um vielleicht doch ein wenig Nachdenklichkeit bei von mir geschätzten Menschen wecken, die die Maßnahmenkritiker für abgedriftete Idioten halten. Nun, wie gesagt, egal. Hab einen schönen Abend auf der Lorelei! Und möge es kein unangenehmes Erwachen geben. Verbundene Grüße Gerda

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      • juergenkuester schreibt:

        Liebe Gerda, vielen Dank für Deine „fetzige“ Antwort. Natürlich habe ich Deine Kommentierung zu „meinem Knochen“ gelesen. Und lasse wirken – auch eine Form der Nachdenklichkeit.
        Bis bald, Jürgen

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  12. mannedante schreibt:

    Wir brauchen Zeit, Geduld und Glück!! Bis dahin diskutiere ich nicht über jedes „STOP“SCHILD im Straßenverkehr, nur weil nicht jedes Anhalten einen Unfall verhindert! Entspannung tut Not! Viele liebe Grüße

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    • gkazakou schreibt:

      Nein, sicher nicht über jedes Stoppschild, lieber Manne. wir haben offenbar eine unterschiedliche Wahrnehmung dessen, worum es hier geht. Als es mit der Epidemie und den Maßnahmen losging, stritt ich mich mit meinem Mann, der alles völlig in Odnung findet und meinte: Demokatie und totalitärer Staat unterscheiden sich dadurch, dass in der Demokratie Maßnahmen in den dafür vorgesehenen Institutionen diskutiert, demokratisch entschieden und vor allem zeitlich begrenzt verhängt werden. Ich lachte bitter und sagte: wir sprechen uns in einem halben Jahr wieder, und du wirst sehen, die Maßnahmen, die bis Ende März gelten sollen wird es auch August noch geben, und auch im kommenden Jahr und im übernächsten.
      Nun, ich bin es leid zu hören, mit der Zeit und ein bisschen Glück würde sich die Sache schon wieder einrenken. Ich persönlich kann ganz entspannt in meine nicht mehr so große Zukunft schauen, aber ich habe nun mal den Tick, in Kategorien der Menschheitsentwicklung zu denken.
      Nun, mit besten Grüßen! Gerda

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  13. deutschemuslima71 schreibt:

    Ich weiß nicht was es mit dieser Pandemie auf sich hat und möchte da auch keine Mutmaßungen anstellen. Ob Politikern klar ist dass die Maske nichts nützt kann ich nicht beurteilen, aber ich denke der Bundestag ist eben durch Lobbyisten unterwandert und unsere Politiker sind eben von denen beeinflusst. Was weiß eine Physikerin über medizinisches? Immerhin hat der Lockdown einige Insolvenzen und finanzielle Verluste auch bei Privatpersonen zur Folge. Die Maskenpflicht hat dafür gesorgt das Betriebe ihre Produktion umgestellt haben und Privatpersonen die Nähmaschine aus dem Schrank holten. Durch die hergestellten Masken und Visire war der finanzielle Verlust womöglich nicht so groß wie ohne Maskenpflicht. Daher bewerte ich die Maskenpflicht mal positiv.
    Prinzipiell meine ich dass es nicht schlecht wäre sich anzugewöhnen bei Erkältungen und Co. Masken zu tragen damit die Aerosole nicht so rasant weiter verbreitet werden. Das die Maske kein 100% Schutz ist, kann man akzeptieren, aber sie sind sicher besser als das durch die Gegend husten und niessen und überall rumliegende benutzte Taschentücher. Vielleicht gewöhnen sich dei Menschen auch das desinfizieren der Hände an, wäre wünschenswert wenn sie denn mal erkältet sind. Mann muss ja nicht in die Hand niessen und dann alles anfassen was andere auch anfassen und so seine Viren weiter verbreiten.
    Vielleicht ist diese Pandemiefarce ein Versuch der Erziehung von Menschen die bisher sorglos andere mit Grippen, Erkältungen und Co angesteckt haben.
    Vielleicht… ach, wer weiß das schon?

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  14. aquasdemarco schreibt:

    Ich finde es schrecklich wenn Menschen, die auf die Maskenpflicht hinweisen gewalttätig angegangen werden, bedroht oder bespuckt werden.
    Ein Busfahrer in Frankreich hat es mit seinen Leben bezahlt.
    Hier in NRW in D ist die Maskenpflicht im Unterricht aufgehoben, es gibt aber Klassen die sich entschieden haben sie weiter freiwillig zu tragen, aus gegenseitiger Rücksichtnahme.
    Die Schüler, die ich kenne haben keine Probleme damit. Studien zu Auswirkungen kenne ich keine.
    Heute demonstrieren in Berlin Menschen für ihre Freiheiten, viele von denen die dort marschieren machen mir große Sorge, da sie meine Freiheiten und Grundrechte bedrohen, weil sie diese im Grunde ablehnen, verachten.
    Im Grunde geht es nicht um Maske, Abstandsregelungen und Studien.

    Es ist skurril, in Freiheit sich Freiheit wünschen ist, wie mit der Meisterschale auf dem Podest stehen und sich wünschen gerade Meister geworden zu sein.
    Pradox !
    Aber so ist der Mensch, manchmal darf er eine Zeit Kälte spüren, damit er weiß, wie gut sich Wärme anfühlt.
    Für mich bleibt die Frage, können wir Krise.
    Denn diese Pandemie ist in meinen Augen ein kleines Problem, zu all den Dingen die in Zukunft auf die Menschheit zukommen.
    Bisher ist die Gesellschaft in Deutschland recht gut durch die Zeit gekommen, ich hoffe es bleibt so👍

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    • gkazakou schreibt:

      Intoleranz ist das eigentliche Gift. Und selbstverständlich finde ich es schlimm, wenn Menschen, die für die Maske sind, körperlich oder verbal angegriffen werden. Das Umgekehrte gilt genauso. Im Grunde zeigt sich hier eine unterschwellige Gewaltbereitschaft, die sich Auswege sucht – und die hat mit der Maskenfrage und anderen Covid-Maßnahmen wenig zu tun. Sie ist auf jedem Fußballplatz zu bewundern..
      Doch darüberhinaus gibt es einen Inhaltskern, über den gestritten wird. Und das, was ich kritisiere, ist, dass dieser Streit nicht in den dafür vorgesehenen Foren nach transparenten Regeln ausgetragen wird.
      Ich bemühe mich, hier einen Diskussionsstil zu verteidigen, der bei manchen Themen schon kaum noch möglich ist. Dass ich Partei bin (gegen Maskenzwang und Zwangsimpfung, für Überzeugungsarbeit und Selbstbestimmung, gegen autoritäre Erlasse und Drohungen, für zwischenmenschliche Verständigung und Rücksichtnahme) soll niemanden hindern, auch seine gegenteilige Meinung frei zu äußern. Und darum: danke schön!

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      • aquasdemarco schreibt:

        Ich kann die Situation in Griechenland nicht beurteilen, aber hier wird in den Medien ausgiebig gesendet, diskutiert debattiert, durch den Föderalismus gibt es auch sehr unterschiedliche Handhabungen, was allerdings bei viele Menschen auf Unverständnis stößt.
        Aber es ist ein wesentlicher Baustein demokratischer Freiheit.
        Ich für mich persönlich bin mit der Transparenz zufrieden. In meinem Bekanntenkreis sind vielen die TV und Mediendiskurse teils schon zu viel.
        Ein Diskurs ist Bestandteil einer jeden Meinungsfreiheit, ebenfalls ein Dankeschön an dich das du diesem hohen Gut der freien Meinung ihren Raum gibst, danke

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  16. gann uma schreibt:

    Was ich nicht verstehe: Es ist keine individuelle Entscheidung, keine demokratische Individualgeschichte. Die demokratisch gewählten Entscheider haben entschieden, dass es nach ihrem Wissen und Gewissen für das ganze Volk sinnvoll und schützend ist, dass alle Demokraten und Nichtdemokraten in gewissen Situationen eine Maske richtig aufsetzen und tragen. Mit gesetzlichem Verordnungsgedöns.
    Wenn du als Individuum jetzt entscheidest, dass du das nicht willst, dann ist es nicht mehr deine demokratische Entscheidung. Du lebst in diesem demokratischen Staat, hast dafür oder dagegen votiert, bist aber eingebunden und profitierst auch davon. Dann musst du in diesem Setting die Vorgaben erfüllen. Du kannst dran rummäkeln, dich verweigern, aber mit Demokratie hat es halt nichts zu tun, was du als Individuum bevorzugst.
    Wenn es um den Schutz Schwächerer geht, Gemeinwohl etc. ist dein persönliches Ermessen uninteressant.
    Ich bin sicher nicht unkritisch, ganz sicher nicht Folger der Mehrheit, aber solange ich nichts weiß, und in diesem System eingebunden bin, bin ich als Individuum nicht fähig und nicht befugt, da eigene Entscheidungen zu treffen. Nicht wenn andere betroffen sein könnten.

    Die Leute, die demonstrieren sollen das gerne tun, aber bitte nicht ohne Maske und Distanz, denn auch sie wissen nichts und können eventuelle Folgen nicht als Individuum verantworten. Das würden sie auch nicht wollen und jede Verantwortung weit von sich weisen.
    Ich hab nichts mit Erziehung und Kindern zu tun, aber Kinder sind nicht dumm. Die verstehen das. Auch Kinder sind immer wieder Ausnahmesituationen ausgesetzt, und mit diesen angemessen umzugehen, ist auch Charakter- und Fähigkeitsbildung. Das ist nicht zum ersten Mal so und nicht zum letzten Mal, und in dem Punkt hab ich Vertrauen, das es konstruktiv verarbeitet wird.

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  17. gkazakou schreibt:

    Lieber Gann Uma, ich stimme dir in fast allen zu: wenn eine demokratisch gewählte Regierung Beschlüsse zum Schutz der Bevölkerung fasst, muss ich die befolgen. Ich rauche daher nicht in öffentlichen Räumen, parke nicht auf Behindertenparkplätzen, überschreite nicht das Tempolimit etc, und ich halte Abstand und setze dort, wo es verlangt wird, eine Marke auf. Allerdings darf ich den Sinn dieser Maßnahmen redend und schreibend in Zweifel ziehen. Und ich darf ihre Angemessenheit diskutieren. Ich kann auch dagegen Klage führen, wenn ich meine, dass damit meine Menschenrechte unzulässig eingeschränkt sind. Wir sind uns da einig. Selbstverständlich darf ich auch dagegen demonstrieren. Genau das hat auch das Berliner Oberverwaltungsgericht bestätigt. Und es wurde und wird demonstriert. Das finde ich gut, weil ich einige Maßnahmen überzogen, willkürlich, schlecht durchdacht und sogar schädlich im Sinne des Ziels (Schutz der Gesundheit) finde. Wogegen ich mich wehre, ist, dass die Demonstranten pauschal als hirnlose Idioten oder sogar Faschisten hingestellt werden und so ihr Anliegen lächerlich gemacht wird. Besser wäre es, sie einzuladen und mit ihnen zu reden, ihre Argumente anzuhören und, soweit es geht, zu berücksichtigen. Das Nichtbeachten und Lächerlichmachen führt zu Wut, Trauer, dem Gefühl der Hilflosigkeit und untergräbt das Vertrauen in die Demokratie. Jedes autoritäre „ich denke für dich, ich beschließe und du gehorchst“ ist antidemokratisch. Worauf es ankommt, ist zu sprechen, zu überzeugen- wie in jeder Familie auch. Der Vater, der sagt „Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt“ macht sein Kind widerspenstig und krank. Und wenn man nun dasselbe zu erwachsenen Menschen sagt, dann wehren sie sich, übertreten die Gesetze, schlagen gelegentlich auch alles kurz und klein (wie grad in den USA).

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  18. gann uma schreibt:

    Liebe Gerda,

    ich kann deinen Gedanken folgen, aber ziehe teilweise andere Schlüsse. Ich habe nirgends gelesen, dass alle Demonstranten als dumm und ignorant dargestellt wurden. (Ich persönlich denke, dass viele das nicht wahrnahmen, und der Drive, den sowas hat, der ist nicht unbedingt rational-hinterfragend. Ich selber hätte das vermutlich auch nicht registriert in der direkten Situation)
    Nun ja. Ich habe nirgends bei deinen Gedanken gelesen, was dir einige leider unterstellen (vielleicht haben sie auch nicht so genau gelesen.) Tut mir sehr leid, und bitte bleibe beim Bloggen.

    Zur der paternatlistischen Verordnungsweise der Regierung: Wenn keiner genug weiß, es potenzielle Lebensgefahr gibt, dann kann man die Debatte nicht mit dem ganzen Volk führen. Das sind eben nicht alles erwachsene, intelligente, reflektierende Menschen. Deshalb bin ich keine Freundin von einem Piratendemokratieverständnis. Ich möchte in solchen heiklen Fragen, dann doch lieber von Experten regiert werden, oder von Leuten, die den Eingaben von Experten zugänglich sind, als von Stammtischweisen, „schon-immer-so-gemacht“-REgeln, Forenpsychologen usw.
    Autoritäre Erziehung ist ja auch kein ERfolgsgarant. Und auch da musst du bei einem kleinen Kind, einem eingeschränkten Kind oder ERwachsenen verhindern, dass es vor ein Auto läuft.

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    • gkazakou schreibt:

      Liebe Gann Uma! Ich kann die Erstreaktion der Regierungen durchaus nachvollziehen, als sie völlig unvorbereitet mit Katastrophen-Meldungen wie denen aus Wuhan und Bergamo konfrontiert waren. Warum aber waren sie unvorbereitet? Sie hatten ja Jahre zuvor bereits Planspiele für den Fall der Fälle durchgeführt, sie kannten andere Pandemien…. Sind Regierungen nicht dazu da, Vorbereitungen für Katastrophenfällle zu treffen, anstatt wie unter Schock und weil nicht mal genügend Masken,und Schutzkleidung für das ärztliche und Pflegepersonal vorhanden sind, der Bevölkerung Maximalaßnahmen zuzumuten? Nun, so war es wohl, schlecht, aber nicht mehr zu ändern. Ich lebe in Griechenland, und das Lockdown kam früh, wurde auch weitestgehend akzeptiert, weil das Gesundheitswesen sehr brchig ist und niemand gern Zustände wie in Bergamon sehen wollte. Auch ich rebellierte anfangs nicht, war nur wegen einiger überzogener Maßnahmen sauer, die ich für kontraproduktiv hielt: Man schloss zB meinen großen Stadtpark mit dem Ergebnis, dass die Menschen auf den verbliebenen Freiflächen viel weniger Raum hatten. Man schloss die Kinderspielplätze, so dass die Kinder nun auf der Straße spielten, man schloss die Kindergärten und Schulen und brachte die Eltern, die ihrerseits unvorbereitet waren, in große Bedrängnis. Man schloss Museen, Galerien, kleine Läden – wo auch in besten Zeiten nur eine Handvoll Menschen zirkuliert. All ldasmachte man auch in Deutschland, obgleich das deutsche Gesundheitswesen ja nun wirklich nicht schlecht ist.
      Musste man die besonders gefährdeten Menschen durch einen Lockdown schützen? Gab es, zumindest nach dem ersten Schock, nicht andere Möglichkeiten? Ich machte zB diesen Vorschlag: https://gerdakazakou.com/2020/08/14/abc-etuede-kata-strophen-mit-masken-2/ und Sabine (oben im Kommentarstrang), die selbst Ärztin ist und Masken für richtig hält, befand ihn für gut.
      Nun aber wird eine Politik der Einschüchterung durch allgemeinen Maskenzwang und Dauerbeschuss mit Zahlen aufrechterhalten, der bei vielen Menschen zu Angsthaltungen führte, die chronisch werden könnten. Besonders Kinder sind da gefährdet.
      Liebe Gann Uma, niemand sagt, dass „die ganze Bevölkerung“ mit der Regierung zusammensitzen soll. Man könnte es aber so machen, dass die, die den Protest organisieren, Fachleute ihrer Wahl bestimmen, die zu „runden Tischen“ eingeladen werden. Das hat zB Prof. Bhakdi schon sehr früh gefordert. Es wäre so einfach: da könnte sich die ganze Bevölkerung in Sendungen der öffentlich-rechtlichen Anstalten informieren, anstatt in die social networks auszuweichen, wo sie mit allerlei hanebüchenen „Theorien“ gefüttert werden. Die Regierung und die öffentlich-rechtlichen Medien sind schuld daran, dass sich „Verschörungstheorien“ und „rechtsextremes Gedankengut“ einer großen Leserschaft erfreuen können, weil sie es unterlassen haben, den Gegenstimmen von praktizierenden Ärzten, Kleinunternehmern, Erziehungswissenschaftlern, Psychologen, Alleinerziehenden etc Raum zu geben.

      Was nicht getan wurde, kann immer noch geschehen. Aber es geschieht nicht. Stattdessen beschimpft man Demonstranten als Sympathisanten von Rechtsextremen und unterstellt ihnen allerlei dunkle Motive. Ich habe versucht, diese Fragen anzugehen, indem ich „den Debattenraum erweiterte“. Das wurde mir als Sympathie für . …. ausgelegt, mir wurden Freundschaften von Menschen gekündigt, denen ich nichts getan habe, als dass ich, vielleicht manchmal in zu aufgeregten Worten, auf ihre Kommentare geantwortet habe.
      Demokratie lebt vom Austausch von Meinungen. Die meisten Menschen sind keine unmündigen Kinder, die man schützen muss, dasssie nicht auf die Straße rennen. Sie wolllen gesund bleiben und sie wollen auch niemanden gefährden – davon gehe ich aus. Sie sind grundsätzlich vernünftig, wenn sie die Argumente nachvollziehen können und man ihre abweichenden Ansichten ruhig und fachmännisch widerlegt. Auch Kinder sind so. Autoritäten müssen nicht autoritär sein, sondern sie sollen überzeugen durch ihren Charakter, ihre Argumente und ihr eigenes Handeln. Und sie müssen ihre Ansichten genauso auf den Prüfstand legen – viellleicht sogar mehr, weil sie Macht über das Leben so vieler haben – wie jeder andere Sterbliche auch.
      Vieles wäre hier noch zu sagen, liebe Gann Uma, aber ich höre jetzt mal auf. Einen schönen Tag dir. Gerda

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      • gann uma schreibt:

        Ich glaube, dass du die normalen Menschen da sehr idealisierst. Ich glaube auch nicht dass solche Prozesse funktionieren. Aber wir beide müssen und können das nicht ausdiskutieren.
        Dir auch einen schönen Tag, trotz allem.
        LG gann

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  19. gann uma schreibt:

    … Es muss natürlich „antiautoritäre Erziehung“ heißen.
    Die Absätze sind auch nicht so wie ich wollte, hmpf.

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