Den Debattenraum erweitern (2): Appell eines Intensivmediziners

In diesem Video geht es um Covid19-Angst. Ein Intensivmediziner appelliert an Wissenschaft und Politik: Hört auf, nicht gerechtfertigte Angst weiter zu schüren. Bringt Kinder nicht um das, was sie am meisten brauchen: das Gefühl von Sicherheit und Nähe. Helft, das Gesundheitssystem jetzt so zu reformieren, dass es in Zukunft keinen Grund für Angst mehr gibt.

Ich habe diesen Aufruf von einem Arzt, der tief beunruhigt und offenbar nicht gewohnt ist, sich an die Öffentlichkeit zu wenden, mit großer Anteilnahme angesehen und kann ihn warm empfehlen.

https://youtu.be/anrITSS4q30?t=16

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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34 Antworten zu Den Debattenraum erweitern (2): Appell eines Intensivmediziners

  1. piri ulbrich schreibt:

    Er hat sehr eindringlich gesprochen. Vieles von dem, was er gesagt hat, kann ich unterschreiben – aber meine Ängste, aber wir sind hier auch alle Hochrisikogruppe, meine Ängste hat er mir nicht nehmen können.

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    • gkazakou schreibt:

      Liebe Piri, du hast Angst um dich, um deine Kinder. wer verstünde das nicht? Nur ist Angst kein guter Ratgeber. Information ist besser. Ich selbst gehöre ja auch zur „Risikogruppe“, habe aber keine Angst, sondern schütze mich, indem ich mein Immunsystem stärke. Menschenmassen vermeide, noch nicht wieder öffentliche Verkehrsmittel benutze, viel an die frische Luft gehe und vor allem: mich nicht verrückt machen lasse wie andere alte Damen, die mit Gesichtsmaske spazierengehen und davon Atemnot kriegen.

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  2. rotewelt schreibt:

    Das Video habe ich mir heute auch angesehen. Schön, dass du es veröffentlichst, Gerda. Ja, all die „Kollataralschäden“, die seit Monaten riskiert werden, erscheinen mir als gravierender als die Schäden durch das Virus selbst. Ich fürchte nur, dass nach dem bewusst herbeigeführten Shutdown der Wirtschaft und des gesellschafltichen Lebens nach der „Corona-Krise“ erst recht kein Geld mehr für Krankenhäuser und Pflege/r vorhanden sein wird. Denn das gibt man ja jetzt für die Folgen des Einbruchs aus. Selbst die Grundrente ist ja von Teilen der Regierung nicht mehr gewollt, weil kein Geld mehr dafür da sei… Liebe Grüße, Ute

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  3. Xeniana schreibt:

    Sehr nachdenklich machendes Video. Ich glaube auch an den Diskurs miteinander.

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    • gkazakou schreibt:

      ich freu mich, Xeniana, dass du es angesehen hast, denn an dich dachte ich besonders, als ich es verlinkte. Hier zeigt ein Mann Mut, öffentlich von dem zu sprechen, was er in seiner Praxis erlebt und was ihn als Arzt und als Vater bewegt. Er tut das nicht als geschulter Redner, sondern als betroffener Mensch. Das macht ihn so sympathisch.

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  4. Sandra Matteotti schreibt:

    Ich hörte kürzlich einen Podcast von Brene Brown mit Dr. Vivek Murthy. Er forschte darüber, was Einsamkeit mit dem Menschen macht, hat in seinem neuen Buch auch viele Studien erwähnt. Wir sprechen immer nur von den Folgen des Virus. Und schliessen Menschen immer mehr ein. Was das mit denen macht, welche Langzeitschäden (ich nenne das nun mal so) das haben kann… darüber wird in meinen Augen zu wenig gesprochen. Es hat sich im Verhalten zu den Nöten des Menschen nichts geändert.

    Ich bin weiss Gott Schulmedizin-Anhängerin. Trotz allem NUR: Die Psyche sollten sie endlich besser einbeziehen.

    Eine Impfung wird das Problem nicht lösen. Der nächste Virus bräuchte eine andere. Wir brauchen eine andere Haltung zum Tod und zum Leben. Aber mit der Aussage mach ich mich natürlich wieder angreiffbar. Ich nehm es in Kauf. Ich wünsche keinem den Tod und finde, jeder, der geht, ist ein Verlust für die, welche bleiben (frei nach Mascha Kalekos Memento)… wir können es leider nicht steuern. Hier hat man es versucht…

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    • gkazakou schreibt:

      Von Herzen danke, Sandra. Warum glaubst du, dass du dich angreifbar machst, wenn du sagst, wie es ist? Viel zu wenig wird bedacht, „was Einsamkeit mit dem Menschen macht“. Und „Wir brauchen eine andere Haltung zum Tod und zum Leben.“ Letzteres ist der Kernpunkt meiner Kritik an dem, was gerade läuft. Ich bin alt, und ich akzeptiere nicht, dass man mir vorschreibt, wie ich über Leben und Tod zu denken habe. Das Sterben ist für alte Menschen ein Thema, mit dem sie natürlicherweise befasst sind. Aber für junge sollte das nicht so sein. Sie sollen möglichst unbefangen leben und sich entwickeln können,

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  5. Ulli schreibt:

    Danke Gerda – das Video ging mir unter die Haut – so viel Menschlichkeit und …

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  6. castorpblog schreibt:

    Was passiert, wenn man nicht so einschneidend reagiert, sieht man mit Blick auf Spanien, die USA, England und nicht zuletzt auch Schweden. Wenn die Krankenhäuser mit Covid 19 Patienten überbelegt wären, wäre auch kein Platz für die „normal“ schwer kranken. Im Moment besteht zumindest noch die Chance einer Heilung. Einsamkeit ist sicher ein Thema, aber gibt es denn eine Alternative? Ich sehe sie leider nirgends. Dieses Abwägen muss man sicher machen, aber nur mit umfassender Kenntnis der Konsequenzen. Und das kann niemand besser als die Regierung. Ich finde solche Youtube Phanale helfen der Sache überhaupt nicht, sie stiften nur Unruhe…

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    • gkazakou schreibt:

      danke für deine Antwort. Mir gefälllt, dass du das Abwägen für notwendig erachtest. Dass das die Regierung am besten macht, wünscht sich jeder, aber nicht jeder hat das Vertrauen, dass sie es wirklich tut und kann. Seit langem gibt es Stimmen, die fordern, dass auch die gehört werden, die aufgrund ihrer Erfahrungen und Forschungen ein Wörtchen mitzureden hätten, aber nicht gehört werden. Darum hat sich in den alternativen Medien viel Zorn angestaut. Das ist nicht gesund. Besser ist, die Debatte zu öffnen und allen eine Stimme zu geben, damit Vertrauen hergestellt wird. Erst dann kann man wissen, ob es Alternativen gibt.
      In Deutschland wird, wie ich höre, ein buntes Kaleidoskop von Maßnahmen ergriffen, also scheint es doch nicht so weit her mit der Alternativlosigkeit zu sein. Ich weiß ja weiter nichts von dir, weiß also nicht, wie du betroffen bist, ob du zu einer Risikogruppe gehörst, ob du Kinder odeer alte Eltern hast, wie alt du ist, also kann ich mir auch kein rechtes Bild machen darüber, wie du zu deiner Einschätzung kommst.

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      • castorpblog schreibt:

        Liebe Gerda, danke für deine Antwort. Ich habe einen 84 jährigen Vater und drei Kinder , wir wurden bisher aber alle verschont. Ich habe meine Meinung aus meinen Beobachtungen gebildet. Was ich von den alternativen Wissenschaftlern bisher gehört habe, konnte mich in keiner Weise überzeugen. Ich glaube einfach, dass die getroffenen Entscheidungen der Situation bestmöglich gerecht wurden. Was dabei eher stört ist der Föderalismus. Aber es ist auch genau dieser, der am Ende für Ausgewogenheit sorgt. Ich habe mich aber sicher nicht so intensiv mit der Materie auseinander gesetzt wie du.

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    • gkazakou schreibt:

      danke für deine Antwort. Ich freue mich, dass ihr als Familie nicht betroffen seid.Die Wahrscheinlichkeit, betroffen zu sein, ist zum Glück nicht sehr groß. Hier gibts Zahlen dazu. https://youtu.be/uDUaXBMHTFg?t=443
      Ich meinte übrigens nicht alternative Medizin, sondern Wissenschaftler und Mediziner, Rechtswissenschaftler, Ökonomen und Politiker, die einen hohen Ruf in der Gemeinschaft haben, aber in der Frage der Maßnahmen einen anderen (alternativen) Standpunkt vertreten. und darum jetzt angegriffen werden. Es handelt sich da um Chefs von Kliniken und Forschungseinrichtungen, um Professoren mit internationaler Präsenz, um Praktiker „an der Front“, um Statistiker, Psychiater, Menschen in Pflegeberufen – in jedem Fall um Menschen, die nicht aus erkennbarem Eigeninteresse gegen die Maßnahmeen votieren.
      Im übrigen ist es nicht meine Absicht, dich umzustimmen. Jeder kommt zu anderen Schlüssen. Mir geht es einzig um die Öffnung der Debatte. Eine solche Öffnung führt nicht, wie du meinst, zu Verunsicherung, sondern im Gegenteil, sie schafft Vertrauen.
      Herzliche Grüße! : . …

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      • castorpblog schreibt:

        Danke nochmal für dein Verständnis. Ich habe einfach ein Problem mit den ganzen Sebstdarstellern auf Youtube. Ich unterstelle ihm keinesfalls böse Absichten und glaube auch, dass er nur ehrlich seine Meinung wiedergibt. Für mich schließt sich daraus aber nur ein Appell für eine andere Sozialpolitik, ohne auch nur den geringsten Ansatz, wie das funktionieren soll. Er holt weit aus über das ganze Spektrum von Missständen. Nur kann ich überhaupt nicht folgen, wenn er meint, dass es nicht um die Gesundheit gehen würde. Kein einzelner Experte ist dazu in der Lage, die Gesamtsituation unter Abwägung aller relevanten Dinge einzuschätzen. Dazu ist ein Expertengremium aus verschiedenen Bereichen nötig. Wer sagt denn, dass die Regierung das nicht nach bestem Vermögen macht? Ich habe wenig Zweifel daran, dass die richtigen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt getroffen wurden und auch getroffen werden. Sicher hat jeder Experte das Recht gehört zu werden, aber nicht jeder Experte hat auch eine Erkenntnis, die es Wert ist umzusetzen. Das ist überall so. Die, die kein Gehör finden sind die, die am lautesten schreien und Verschwörung rufen. Sicher könnte es immer noch besser gehen, auch mit de Gesundheitssystem, da ist wahrlich icht alles Gold was glänzt. Unser Gesundheitssystem ist weltweit aber sicher immer noch eines der besten und das heißt schon was. Tut mir leid, dass ich schon wieder angefangen habe, das beschäftigt mich einfach. Hab noch einen schönen Sonntag, liebe Grüße Wolfgang

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    • gkazakou schreibt:

      Lieber Wolfgang (nun weiß ich auch endlich deinen Namen), du brauchst dich wirklich nicht zu entschuldigen, wenn du das, was dich beschäftigt und die Schlussfolgerungen, zu denen du gekommen bist, mitteilst. Dafür ist der Kommentarstrang ja gemacht, und ich freu mich immer, wenn Leser und Leserinnen sich mit ihren Gedanken und Bedenken zu Wort melden. Öffnung der Debatte bedeutet ja nicht, dass alles falsch ist, was von Regierungsseite beschlossen und von den Hauptmedien veröffentllicht wird. Es bedeutet nur, dass auch andere zu Wort kommen.
      Vorhin habe ich zB nachgeschaut, wer denn im Beratungsgremium der EU-Kommission für Covid19 sitzt. Von den sechs Mitgliedern sind zwei die bekannten deutschen Namen: Christian Drosten (Virologe, Direktor der Charité in Berlin) und Lothar Wieler (Tierarzt für Mikrobiologie, Präsident des Robert Koch-Instituts), die anderen bekleiden hohe Positionen in Belgien, Italien, Frankreich und Dänemark. Viele Nationeen sind gar nicht vertreten. Zwei der sechs sind Veterinärmediziner, und 5 von 6 haben ihre Meriten durch Forschungen über tropische Epidemien gewonnen. So wichtig das ist, sind sie dadurch nicht automatisch auch Experten bei der Bekämpfung einer Epidemie in Europa. wo andere gesellschaftliche Voraussetzungen als in Afrika existieren.

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      • castorpblog schreibt:

        Danke liebe Gerta, jetzt habe ich auch wieder etwas dazu gelernt, ich hatte und habe einfach den Eindruck, dass es bei uns relativ gut läuft, trotz aller damit verbundenen Probleme. Aber ich werde jetzt noch mal genauer hinschauen. Danke für deine Geduld mit mir.👍

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  7. mmandarin schreibt:

    Danke Gerda für den Link. Die unaufgeregte, betroffene Art, wie dieser Mediziner sein Statement vorgetragen hat, hat mich unbedingt überzeugt und berührt. Vor Allem der Appell, das wir unsere Gesundheit selber in die Hand nehmen müssen und uns unserer Vernunft erinnern. Es nützt nichts, wie die Lemminge diesem oder jenem Meinungsmacher blind zu folgen. Mich schreckt die Aggressivität so mancher Verschwörungsfanatiker. Dieses Schüren von Angst verstellt uns den Blick auf unsere Selbstheilungskräfte. Es raubt soviel Energie, die wir anders nutzen sollten. Das hat dieser Mediziner ja gesagt. Ich werde den Link an die Überängstlichsten in meinem Freundeskreis weiterleiten. Nochmals. Vielen Dank liebe Gerda

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    • gkazakou schreibt:

      Liebe Marie, danke! Ich finde die Aggressivität von beiden Seiten unakzeptabel.. So ist auch der Ausdruck „Verschwörungsfanatiker“ Ausdruck von Aggressivität. Ich kenne keinen solchen, sondern nur Menschen, die sich Gedanken machen. Nachdenkliche Menschen, die beschimpft werden, weil sie zB die Maske nicht für einen Schutz, sondern für eine Gefahr halten. Und wenn ich all die gebrauchten Masken sehe, die an den Rückspiegeln von Autos hängen oder sich am Boden, in Parkanlagen etc rumtreiben, dann frage ich nach der Vernunft der Maskenpflicht, denn diese Masken enthalten zwar vermutlich keine Viren (die halten sich nicht), wohl aber alle möglichen Bakterienstämme, von Schnupfen bis Meningitis. Und dass die Kinder mit Masken in die Schule gehen sollen, halte ich einfach für barbarisch und für gefährlich für ihre körperliche und seelische Gesundheit.
      Schön,dass du das Video verbreiten willst! Die Menschen solllen keine Angst haben, Angst macht krank!

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      • mmandarin schreibt:

        Ja du hast recht, man muss achtsam sein mit den Worten und ab sofort ist der Begriff Beschwörungs……. aus meinem Sprachschatz gestrichen, und ja….diese Maskerade halte ich auch für sehr fragwürdig, vor allem für Kinder. ….. Alles Liebe Marie

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    • gkazakou schreibt:

      ich freu mich, Marie, [ber deine Zustimmung. Danke!

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  8. Johanna schreibt:

    Ganz prima! Danke Gerda

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  9. elsbeth weymann schreibt:

    Wie schön Gerda, Du bist mir zuvorgekommen.Ich wollte Dir nämlich den link zu diesem Beitrag schicken! Berührt haben mich die eigene, so spürbar echte Betroffenheit des Arztes–aus medizinischer Fachkenntnis, ganz konkreten, aktuellen Wahrnehmungen und Erfahrungen in der Intensivstation– und als Vater. Man kann diesen Beitrag nicht einfach abtun. Schon garnicht als Verschwörungsmythos Auch hat er nicht das Routinierte der Talkshow“befragungen“ und Statements.Vor allem stellt er am Schluss entscheidende Fragen– und gibt nicht den Alleswisser. Das schafft Vertrauen.Beiträge dieser und vergleichbarer Art mehren sich gerade.
    Auf dem Wochenmarkt gestern trugen die meisten Menschen ihre Masken unter dem Kinn. Zum jeweils situationsgerechten, selbstbestimmten Gebrauch. (Einfach hoch-und dann wieder runterziehen !) Eine (fast) normale,entspannte Stimmung, gute Gespräche–mit (!) Abstand. Die Schockstarre der Angst aus der ersten Zeit legt sich allmählich. Corona stellt im Grunde SYSTEMFRAGEN, nicht nur an das Gesundheitswesen. Und DARUM gingen die Gespräche.Nicht nur um Todeszahlen. Diese für mich sichtbare wachsende Bürger-Wachheit macht mir Hoffnung !

    Grüße von Berlin nach Hellas !
    Elsbeth

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  10. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    Mit Angst schaffen wir es nicht, aus dieser Falle herauszukommen. Da hast Du sehr recht.
    Ich meide Menschenmengen und gehe zur Zeit kilometerweit durch die Wälder ringsum. Meine Maske benutze ich nur dann, wenn ich der Meinung bin, hier wäre es besser MIT, z.b. beim Einkaufen im Supermarkt, der aber überschaubar ist und mir sehr bekannt.
    Ich schütze mich, so gut ich kann und von Panik bin ich weit entfernt.

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  11. kat. schreibt:

    Ich habe nicht alle Kommentare gelesen, aber sicher ist das abwägen wichtig. Was ich aber hauptsächlich denke, ist, dass man uns eine eigene Verantwortung geben sollte, verhaltensmassnahmen die wir befolgen sollten, diese aber nicht aufdrücken. Wenn uns als Bürger Verantwortung gegeben wird, im Sinne der Gemeinschaft zu handeln, genug wissenschaftliche Aufklärung und Freiheit zu entscheiden, dann können wir danach handeln und fühlen uns nicht überrannt von teilweise unsinnigen Massnahmen. Und wir brauchen auch wirklich einen neuen bewussten Umgang mit Sterben und Tod. Und gerade die Kinder sind die Zukunft, und wir müssen genau hinschauen was es mit denen macht. Danke für das teilen des Videos. Kat.

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  12. Susanne Haun schreibt:

    Ich bin tatsächlich sehr verunsichert Gerda und kann mit meinem Kentnisstand und Fachwissen nicht abschätzen was richtig und was falsch ist.
    Es ist ein unangenehmes Gefühl, der Spielball so vieler Meinungen zu sein.
    Liebe Grüße von Susanne

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    • gkazakou schreibt:

      Ja, Susanne, besonders, wenn so viel davon abhängt wie bei Menschen wie dir – gesundheitlich, beruflich und familiär. Du bist ein systematisch vorgehender Mensch, für den all diese unberechenbaren Faktoren schwer zu integrieren sind, und ich bewundere dich, wie du es dennoch schaffst. Jetzt auch mit dem neuen Seminar, das du angekündigt hast. Ich hoffe, dass sich die Situation schnell normalisiert. Das Schimmste ist ja, dass es keine Transparenz gibt, so dass man nicht weiß, was zu recht gefordert wird und was überschüssige Angstmacherei ist.
      Eben komme ich vom Abendbummel zurück und bin heiter wegen all der Menschen, die mir im Wäldchen begegnen und die so normal wirken im Umgang miteinander. Auch in der Stadt sah ich nur sehr wenige Menschen, die Masken trugen. An den Stränden wimmelt es von Volk, In München, las ich, werden auch die Biergärten wieder geöffnet. Also sieht doch alles so aus, als wäre es vorbei und sie geben es nur noch nicht laut zu, und manche füttern die Menschen weiter mit Angst und Schrecken.

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      • Susanne Haun schreibt:

        Weisst du, was mich auch verunsichert, Gerda?
        Die Hilflosigkeit der Mediziner. Wir denken immer, wir sind schon so weit in der Forschung aber wenn ich die bisherigen Erkenntnisse vom Virus nachlese, bekomme ich direkt Angst. Ich habe den Eindruck, dass alles „geforsche“ nur ein herumstochern und probieren ist. Wer wird krank? Wer wird nicht krank? Und warum?
        Grausig!
        Jedoch muss ich sagen, dass ich keine Angst habe mich anzustecken. Die Zahlen in Berlin sind so gering, da fällt mir wohl eher statistisch ein Balkon auf dem Kopf oder ich gewinne im Lotto, wenn ich spielen würde, als das ich Corona bekomme.
        Trotzdem halte ich mich selbstverständlich an alle Vorschriften und entscheide, welche Risiken einer Ansteckung ich eingehe.
        Inzwischen fahre ich wieder U-Bahn, würde mich aber freuen, wenn alle Menschen dort vernünftig wären.
        Liebe Grüße von Susanne

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    • gkazakou schreibt:

      Danke, Susanne. Das ist ein wichtiger Gedanke: was können Mediziner überhaupt erreichen, selbst wenn alle Mittel zur Verfügung stehen und sie bestens ausgebildet sind? Ich hatte mal eine Ärztin als Klientin die litt unter schwersten Panikattacken, konnte ihren Beruf nicht mehr ausüben, nicht mehr Auto fahren…. Es stellte sich heraus, dass sie den Tod nicht akzeptieren konnte. Sie rang verbissen mit ihm. Sie war geheilt, als sie das verstand und dem neuen Verständnis in sich Raum geben konnte.
      Du selbst bist einmal „dem Tod von der Schippe gesprungen“, und da hat ärztliche Kunst geholfen. Das macht dankbar. Aber man soll von der Medizin nicht die Lösung aller Pobleme erwarten und sie beauftragen, den Tod von Uralten zu verhindern, indem man diese beatmet und an Nährflüssigkeit anschließt. Wir sind eben Sterbliche, machen wir das Beste aus unserer Zeit. Und freuen wir uns, dass immer wieder Kinder geboren werden. Die Medizin ist als Helferin sehr erwünscht, als Herrscherin aber ist sie ungeeignet.
      Und du hast volllkommen recht, keine Angst zu haben.

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      • Susanne Haun schreibt:

        Das ist mein Verständnis von Leben, Gerda.
        Geboren werden und sterben. 🙂
        Nichtsdestotrotz wünsche ich mir möglichst viel Zeit dazwischen.
        Liebe Grüße von Susanne

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