Eine Palme

Vorgestern habe ich eine Palme fotografiert – stufenweise wollte ich ihre bemerkenswerte Gestalt gestern hier im Blog präsentieren – doch dann hatte anderes Vorrang. Aber der Gedanke „lag in der Luft“ und anscheinend nahm Jürgen Küster aka Buchalov die Witterung auf … jedenfalls zeigte er gestern: Palmen.

So viel Synchronizität muss gefeiert werden. Hier also eine Palme, beginnend an ihrem Fuß, wo die Mittagsblumen ihre Augen aufgemacht haben, aufsteigend an ihrem fein umsponnenen unteren Stamm, über die Bruchzone hinauf zu den kantig-harten Strukturen und den matt herabhängenden trockenen – endlich auch zu den sich weit entfaltenden Wedeln, die mit den weißen Wölkchen und der Meeresbrise spielen.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, alte Kulturen, Fotografie, Leben, Natur, Zwischen Himmel und Meer abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

9 Antworten zu Eine Palme

  1. Ulli schreibt:

    Über diese Synchronizität las ich schon bei Buchalov, ich mag das ja immer sehr, wenn ein Thema von einem zur anderen schwappt und natürlich denke ich dann wieder an das gemeinsame Feld, das wir bewohnen.
    Gestern waren die Frauen wieder hier und auch hier zeigt sich das gemeinsame Feld immer wieder, aber gestern waren auch Netze und Vernetzung Thema, schön wars.
    Und schön sind auch deine Palmenbilder.
    Liebe Grüße
    Ulli

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  2. gerda kazakou schreibt:

    danke, Ulli. Ich mag ja den Ausdruck „vereintes“ oder „vereinigtes Feld“ lieber als „gemeinsames Feld“. dahinein gehören dann auch die Netze, Vernetzungen etc.

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  3. juergenkuester schreibt:

    Schöner Zufall. Und beide Beiträge ergänzen sich, finde ich, Liebe Grüße

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  4. wechselweib schreibt:

    Tolle Ansichten und Einsichten!

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  5. Palmen sind neben den Olivenbäumen eindruckvolle Pflanzen des Südens. Bei den Palmen beeindruckt mich immer wieder, wie es gelingt das Chaos der abgeschnittenen Wedel in einen perfekten Stamm zu überführen. Bei Aufenthalten im Süden habe ich immer wieder mit Interesse beobachtet, wie die Bäume ge(be)schnitten werden und wieviel handwerkliches Geschick dazu gehört.

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    • gerda kazakou schreibt:

      danke, Joachim. Ich habe bei Jürgen gesehen, wie die Palmen beschnitten werden. Hier ist es offenbar eine andere Sorte. Die unteren Stämme sind von einem feinen Gewebe überzogen (vorletztes Foto), beschnitten werden sie nicht. Die unteren Palmwedel werden, wenn der Baum noch niedrig ist, entfernt, später dann nicht mehr. Dadurch bildet sich ein dichter „Bart“ von vertrockneten Wedeln unterhalb der neu sprießenden – wie auf meinen Fotos 4 und 5 zu sehen.

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  6. Ule Rolff schreibt:

    Sehr eigenartige Bäume, bei deren Anblick sich unmittelbar das Gefühl von Wärme und eine Klangvorstellung von trocken reibendem Rauschen bei mir einstellt.

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