inktober: 13 GUARDED (beschützt, bewacht)

#inktober and  #inktober2018.

13 GUARDED (beschützt, bewacht)

Erstmals habe ich versucht, nach der Wortvorgabe zu zeichnen, anstatt Passendes im Archiv zu suchen. Es ist ein ganz anderes Vorgehen. Der leitende Gedanke steht von Anfang an fest, entwickelt sich also nicht langsam aus dem Tun, wie es sonst bei mir meistens der Fall ist. Es erinnert mich ein bisschen an Programm-Musik. Das ist ungewohnt kopflastig, aber nun, seht selbst, was mir spontan zu dem Wort GUARDED (bewacht, beschützt) eingefallen ist.

Erste Lösung, in drei Schritten: Weibliche Hüterin, Nährerin, Amme – behüteter Säugling. „O wie wohl ist mir am Abend…“ (Kohlezeichnung)

und zwei Bearbeitungen („Mond“, „Erde“)

Zweite Lösung: Der Baum als Beschützer von Mutter und Kind. „Ruhe auf der Flucht“ (Kohlezeichnung, Bearbeitung, Bildausschnitt)

Dritte Lösung: Kindergarten. „Hüte mal diese Rasselbande!“ (Kugelschreiber-Zeichnung, zwei Versionen)

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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9 Antworten zu inktober: 13 GUARDED (beschützt, bewacht)

  1. kopfundgestalt schreibt:

    Die Bearbeitung der 2ten Lösung ist ja famos 🙂

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  2. Myriade schreibt:

    Gleich drei Ansätze, überzeugend

    Gefällt 1 Person

  3. www.wortbehagen.de schreibt:

    Die schönste Zeichnung, die, die mich am allermeisten beeindruckt,
    ist Dein beschützender Baum, liebe Gerda. Hier ist gleich zweifaches Beschützen.
    Die Mutter beschützt ihr Kleines und der Baum schützt sie beide

    Gefällt 1 Person

    • gkazakou schreibt:

      Danke, liebe Bruni. Vielleicht interessiert dich, was ich mir bei den Bildern so gedacht habe?
      Beim ersten Bild war der Gedanke, dass für den Säugling das Gefühl des Schutzes und der Sättigung zusammenfallen. Der Kanon „O wie wohl ist mir am Abend wenn zur Ruh die Glocken läuten, bim bam bim bam“ drückt für mich perfekt dies Gefühl des Urvertrauens aus – der milchstrotzende Busen der Mutter bim bam.
      Beim zweiten Bild ist eine Bedrohung und Absonderung zu fühlen. Weitab liegt das Dorf.. Schutz wird daher gleich doppelt benötigt. Hier gefällt mir besonders die Bearbeitung.
      Das dritte Bild enthält eine Idee, die ich mal ausprobieren will: Das Wort selbst wird zum tragenden Bildelement. Hier ist es eine schnelle komische Skizze. Aber es kann auch ernster zugehen.
      Danke für dein immer waches Interesse!

      Gefällt 2 Personen

  4. www.wortbehagen.de schreibt:

    wie schön, Deine Erklärung, liebe Gerda. Ich kenne den Kanon noch und mußte gleich mal singen *lächel*
    Ja, der doppelte Schutz, er fiel mir ja auf.
    Oh ja, das wäre eine feie Idee, mit den Buchstaben des Alphabetes zu zeichnen, die Skizze weiter auszuarbeiten und/oder auch mit anderen Worten und Gedanken dazu

    Gefällt 1 Person

    • gkazakou schreibt:

      Ich bleibe dran. Vielleicht magst du die Poesie dazu liefern? Das wäre doch mal eine feine Kooperation. Du könntest Gedichte zu den Wörtrrn machen und ich zeichne danach – oder umgekehrt.

      Gefällt mir

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