Tod des Eisvogels

Vor der Insel Salamina, nahe bei Athen, ist ein Öltanker gesunken. Das griechische Greenpeace veröffentlichte einen Hilfsaufruf mit einer sterbenden Alkyone. Die Helfer versuchten, dieses wunderbare Lichtwesen zu retten, vergebens.

Und wieder möchte ich rufen: Flieg, lieber kleiner Vogel, flieg. Aber der Vogel fliegt nicht mehr.

 

Die beiden Fotos habe ich vom Hilfsaufruf des Greenpeace kopiert, meine kleine Zeichnung habe ich am 11. September 2016, also fast genau vor einem Jahr erstmals veröffentlicht unter  https://gerdakazakou.com/2016/09/11/flieg-vogel-flieg/

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Ökonomie, die griechische Krise, Katastrophe, Leben, Meine Kunst, Natur, Tiere, Umwelt, Vom Meere, Zeichnung, Zwischen Himmel und Meer abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

56 Antworten zu Tod des Eisvogels

  1. kunstschaffende schreibt:

    Sehr, sehr traurig, die armen Tiere! Sicher gab’s auch ein Fischsterben. 😢

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  2. Hedwig Mundorf schreibt:

    eigentlich kann man gar nicht “ gefällt mir“ anklicken. Die Tatsache gefällt mir natürlich nicht, der Beitrag schon.

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  3. Myriade schreibt:

    Ui, die Zeichnung ist 101 Jahre alt 🙂

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  4. Arabella schreibt:

    Wie kann ich helfen?
    P.S. du musst auf 2016 korrigieren

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  5. Christiane schreibt:

    Es tut mir weh, wenn ich das Bild sehe.

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  6. Elke H. Speidel schreibt:

    „Gefällt mir“ ist so zynisch. Der Text „gefällt“ mir, der Inhalt ist zum Heulen. Wie andere schon geschrieben haben.

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  7. Pingback: Unsere Welt | Teil 2 Einfach(es) Leben

  8. Arabella schreibt:

    Nun schlaf ich mal;-)

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  9. Mein Name sei MAMA schreibt:

    Furchtbar! Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich ja sagen (beim Blick auf die Greenpeace-Seiten): It’s all Greek to me! 😉
    Die Ölverschmutzung war nur ein ganz kurzer Artikel bei uns (in Ö) in den Nachrichten Wenn man liest „Leck abgedichtet“ lehnt man sich schon fast wieder erleichtert zurück, bis man dann die Bilder von so einem (winzigen) Einzelschicksal sieht. Dann bekommt das anonyme Unglück ein Gesicht und ergreift das Herz 😦

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    • gkazakou schreibt:

      Hab Dank! Mir geht es ähnlich mit den Katastrophen dieser Welt. Kaum lese ich von einem Leck, das abgedichtet wurde oder einem Krieg, der in seine Endphase getreten ist, lehne ich mich zurück und atme auf und sage:die Wunden werden heilen. Es ist vermutlich die einzig mögliche Reaktion, um weiterzuleben.

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  10. mmandarin schreibt:

    Ach… wie traurig. Zum Weinen. Marie

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  11. kopfundgestalt schreibt:

    Schön und klein liegt der Vogel in deiner zeichnerischen Hand.
    Er will nur noch ruhen, genug hat er vom menschlichen Tun.

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    • gkazakou schreibt:

      Schön deine Zeilen, doch: das menschliche Tun, lieber Gerhard, ist eben auch, der leidenden Kreatur eine helfende Hand zu reichen. Nicht nur zerstörerisch wirkt der Mensch, sondern auch heilend. Liebe Grüße!

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      • kopfundgestalt schreibt:

        Er hat das Mitfühlen in seinen Genen . Oft wird es aber überdeckt durch aktuelle Gefühle wie Zorn, Abwehr, Gehorsam, indoktriniertes Denken ect.
        Ich kann mich an eine Sequenz in einem Buch erinnern, als geschildert wurde, wie eine Mutter Opfer einer ethnischen Säuberung wurde und sie in der Schnelle des Fortgeführtwerden zur Massenerschiessung ihr Baby rasch einem Soldaten übergab, ohne natürlich zu wissen, ob der Soldat entsprechend reagieren würde. Der gab das Kind tatsachlich in eine Familie. Die Mutter konnte nur vage hoffen, ein Funke von Hoffnung , der dann aber mitten im Greuel zündete.
        Eigentlich unglaublich.

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  12. chrinolo schreibt:

    Das ist so traurig 😦
    Gut, dass du darauf aufmerksam machst. Deine Zeichnung wird an ihn erinnern.

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  13. SommerKunst schreibt:

    Mir kam spontan das Bild in Öl oder Acryl von dem kleinen Flüchtlingsbaby am Mittelmeerstrand ins Gedächtnis. Es ist SO wichtig, dass diese Ereignisse auch in der Kunst ihren Platz finden! Die Pressefotos werden schon nach 1 Tag wieder vergessen – wenn sie denn überhaupt in Ruhe angeschaut werden. Die künstlerisch umgesezten Bilder haben eher eine Chance, das Ereignis in der Ewigkeit zu verankern. Dein Bild bringt sehr schön die Dramatik, aber vor allem auch die Traurigkeit des Ereignisses zum Ausdruck. Es gefällt mir sehr gut!

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    • gkazakou schreibt:

      Danke von Herzen. Du hast recht, Kunst kann stärker anrühren als Pressefotos und sie kann tiefer wirken. Denn darin lebt die Betroffenheit des Künstlers. Meine kleine Zeichnung ist freilich aus anderem Anlass entstanden.

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  14. www.wortbehagen.de schreibt:

    Ein trauriger Anblick, liebe Gerda, ein sehr trauriger
    Ein hilfloser kleiner Vogel mehr, der dem Menschen zum Opfer gefallen ist

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  15. putetet schreibt:

    Deine Gemälde hat ja mehr Aussagekraft als das Foto. Toll! Bin immer wieder von deinen Werken begeistert. 🙂
    LG Alexander

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  16. Ulli schreibt:

    Liebe Gerda, da sind ja mal wieder Synchronizitäten!!! Wenn auch um ein Jahr versetzt … ich habe von dem Unglück erst heute in den Nachrichten gehört, da habe ich an dich gedacht, aber eben auch an die vielen Unglücke zuvor und dass dann immer so viele Tiere und Pflanzen sterben müssen, ich wurde sehr traurig …
    ich muss noch bis Samstagmittag durchhalten und dann werde ich mich mal wieder updaten, gerade eben gilt nur eins: kochen, kochen, kochen – es läuft …
    herzliche Abendgrüße
    Ulli

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  17. TeggyTiggs schreibt:

    …wir leben in einer widersprüchlichen Welt…armer kleiner Vogel…

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  18. Ach, Elend. Das kann nicht gefallen.

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  19. PPawlo schreibt:

    Das ist eine traurige Geschichte! Das Foto schockt mich und ich mag gar nicht so genau hinschauen! Deine Hand mit dem Vogel hat für mich auch etwas Aufrüttelndes und zeigt wieder die Kraft deiner Kunst. Es hat auch etwas Tröstliches, weil der kleine, tote Vögel zu einer Art Mahnmal wird und ihm so noch eine letzte Ehre erwiesen wird! Sehr Ein sehr beeindruckender Beitrag! Danke! Liebe Grüße, Petra

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