
Letztes Jahr um diese Zeit legte ich ein Bild, das drei Vögel auf verschiedenen Flugbahnen zeigt. Vielleicht ist es auch nur ein Vogel. In der Mitte fliegt der Seelenvogel, das Auge fest auf einen Stern gerichtet, der ihn führt.

Darunter liegt eine Flugbahn, in der sich ein Vogel aus einer üblen Klammer zu befreien sucht. Er ist in der Materie gefangen, Ketten halten ihn fest. Je mehr sich die Klammer öffnet und ihm Raum gibt, desto mehr verengt sich die mittlere Flugbahn. Wird es der Seelenvogel schaffen, den freien Raum zu gewinnen? Oder wird sich die untere Klammer so weit öffnen, dass sich die mittlere Bahn verschließt?

Auf der obersten Flugbahn steigt der Geistesvogel in die Lüfte. Schon entwindet er sich den Wolkenschleiern. Ich fühle schon, wie er seine Flügel ausbreitet. Nichts wird seinen freien Flug behindern.

An dieses Bild erinnerte ich mich heute. Ich arbeite dieser Tage viel mit Klienten, die sich aus Umklammerungen zu befreien suchen und mit Schrecken auf die sich verengende Flugbahn starren. Viele Einsichten werden mir bei dieser Arbeit geschenkt. Mein Geist bekommt Wind unter seine Flügel.
Schön!
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P.S. wenn der Seelenvogel nur mutig genug geträumt, wird er dem Geistvogel folgen und sehen, dass sie nichts Getrenntes sind …
herzliche Abendgrüsse an dich, Gerda,
Ulli
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Du sagst es, liebe Ulli. Sie sind ja nicht wirklich getrennt ….
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Vögel schlagen auch mal einen Haken – Dreidimensional ist vieles möglich.
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… und vierdimensional erst, lieber Kormoran!
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Woher weißt Du von meinen Zeitreisen?
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Aus meinem Erleben weiss ich, Gerda mou, dass du gemeinsam mit deinen „Klienten“ erreichen kannst, verengte Flugbahnen zu dehnen, Raum zu schaffen. Das Legebild gibt es doch auch, odrrr?
„Kommt ein Vogel geflogen, setzt sich nieder….“
Ingrid sou ♡
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danke dir sehr, Ingrid! Hab einen Sonntag wunderschönen Sonntag mit weitem Blick!
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