Pandora – die Frau mit der Büchse

dies habe ich eben zum Wochenthema „Hoffnung“ im Mitmachblog veröffentlicht.

MitmachBlog

Wer kennst sie nicht, die Büchse der Pandora? Alle Übel der Welt kommen draus hervorgekrochen, als Pandora  den Deckel öffnet. Es gelingt ihr erst, den Deckel wieder zu schließen, als alles draußen ist – bis auf die Hoffnung. Die bleibt in der Büchse. Und so leben wir in einer Welt mit vielen Übeln, aber ohne Hoffnung.

Und wer ist Pandora? Ihr Name bedeutet „die mit allem Beschenkte“ oder „die alles Schenkende“. Sie ist eine Schöne. Die erste Kunstfrau. Hephaistos, der göttliche Schmied machte sie aus Ton. Alle Götter und Göttinnen  kamen, begafften sie und staffierten sie aus: mit Schönheit, Klugkeit, Sangesgaben – sie hätte gut als Geisha durchgehen können. Epimetheus verliebte sich prompt in sie und heiratete sie. Zeus persönlich gab ihr das Brautgeschenk: eine geschlossene Dose.220px-pandora (Pandora, Gemälde von Lefevre, 1882, gefunden bei Wikipedia)

Und Epimetheus, wer war das? Es ist „der, der erst im Nachhinein denkt“ – ganz…

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Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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5 Antworten zu Pandora – die Frau mit der Büchse

  1. Ulli schreibt:

    Auch in dieser Geschichte kommt wieder einmal die Frau nicht wirklich gut weg. Auch hier ist sie Schuld an dem Übel der Welt, sie muss von einem Mann geschrieben worden sein …
    herzliche Grüsse
    Ulli

    Gefällt 3 Personen

    • gkazakou schreibt:

      Natürlich wurde sie von Männern geschrieben, liebe Ulli. Alle Geschichten werden anscheinend von Männern geschrieben, die Frauen erzählen sie dann ihren Kindern und Enkelkindern weiter. Pandora bekam die Biüchse als Geschenk von Zeus mit der Auflage, sie nicht zu öffnen. Aber was soll frau mit einer Büchse, die verschlossen auf dem Regal rumsteht? Natürlich wusste der Spender, was folgen würde. Genauso ist es auch mit dem Paradiesapfel: Geschickt eingefädelt, um frau den Schwarzen Peter zuzuschieben … 😉

      Gefällt 1 Person

  2. Monika schreibt:

    Liebe Gerda, danke für diese paradiesische Geschichte. Wir machen die Männer blind und zu unseren Werkzeugen, dabei sollte es so nicht gewollt sein. Wie gut, dass die Hoffnung noch in der “ Büchse “ ruht. Vielleicht wäre sie verloren gegangen, oder nicht erkennbar, in dem Wirrwarr des weltlichen Übel. So können wir die “ Hoffnung “ finden und „glauben“.
    Alles wird – Gut -.
    LG. Monika

    Gefällt 1 Person

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