Für das Dienstags-Drabble hat Wortman diesmal die Wörter
Monolith – verwöhnen – Brett
vorgegeben. Daraus ist ein Text von genau 100 Wörtern zu schmieden. Ich habe mich wieder für gereimte Kata-Strophen entschieden. Im Text gehts um das, was stets geschieht: die lieben Freunde wissen weit besser als man selbst, woran es in der eigenen Beziehung hapert. Sie erklären einem, was an dem Partner falsch ist und dass es sich nicht lohnt, sich etwas vorzumachen: er wird sich eh nicht bessern.
Εin langer Ratschlag und eine kurze Widerrede
„Dein Kai der ist, sei mir nicht böse,
der ist ein Monolith, ma chere!
Was du sagst, ist für ihn Getöse
Ich glaub, er hört es gar nicht mehr.
*
Du kannst ihn noch so sehr verwöhnen
Nimmt er dich deshalb etwa wahr?
Er hört dich jammern, hört dich stöhnen
Und meint, dass es ein Auto war.
*
Du möchtest ihn gern aktivieren
Und appellierst an seinen Stolz,
Du könntst es ja auch mal probieren
Mit einem Brett aus Eichenholz.
Dein Kai, ma chere, der kennt nur eins:
Für dich ist nichts, ist alles seins.“
*
Gib endlich Ruh!
Was weißt denn du?!
***
Die Legebilder sind aus Schnipseln, die Susanne Haun mir schenkte.


Das nenn ich kurz und bündig 🙂
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