Nach dem freien Spiel der Linien (siehe Kunstbuch 75) machte ich einen Versuch mit „gefesselten Linien“. Die dürfen nicht tun, was sie wollen, sondern müssen sich einem Prinzip unterordnen. Ich habe Gerade und gebogene Linien kombiniert und seriell über das Blatt verteilt, so dass sich regelmäßige Muster bilden.
Aufgeblättert:
Den gefesselten Charakter der Linien, der sich eine Art mechanisch-eiserner Welt schafft, habe ich durch die Farbwahl unterstreichen wollen.
Ich finde, dass der Gegensatz zwischen den Kunstbüchern 75 und 76 deutlich macht, wie unterschiedlich freie und gefesselte Linien funktionieren.








Die Idee mit den Kunstbüchern finde ich so gut und hab das Gefühl, dass jedes für sich spricht, was auch mit diesen gefesselten Linien immer interessanter wird!
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Danke, Hanne. Ja, jedes steht für sich. Das Schöne an diesem Konzept ist, dass ich eine Idee auf 8 kleinen Seiten entwickeln kann, das ermüdet nicht – weder mich noch den Begucker und Leser.
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Deine Kunstbücher sind Spitze. Deine unbändige Kreativität sowieso. Lg
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Du hast die verschiedenen Linien deutlich gemacht, liebe Gerda, aber ich gestehe, ich mag beide, denn beide so fein gezeichnet, daß ich ganz berührt bin!
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LiebenDank, doch wem?
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Klasse, liebe Gerda! Alle Linien, die einen, so wie die anderen!
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Die gefesselten und die freien Linien sind ein spannendes Thema. Die freien Linien passen sich zwar dem Format an , erzählen aber ihre eigenen Geschichten. Die gefesselten Linien bewegen sich alle parallel , aber es entsteht eine plastische Bewegung, die wie ein Aufbäumen auf mich wirkt. 😉
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“Aufbäumen“ ist gut. Ja, sie leiden, möchten frei tanzen, anstatt in Reih und Glied aufzumarschieren.
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