Betrachtet man die gestern gezeigten „blühenden Bilder“ von Nahem, schauen einen geistergleich Gesichter an, und qualmende Brände steigen aus den Tiefen empor, als solle die Welt in Rauch und Flammen aufgehen.
Gesichter:
Gesichter sehe ich (wie wohl jeder Mensch) in vielen natürlichen Formationen. Manchmal zeigen sie sich auch beim Malen und werden zur Besessenheit: Ich kann dann nicht umhin, ihnen deutlicher Gestalt zu geben.
Du siehst nicht, was ich sehe? Jetzt aber!
Ich habe den erscheinenden Kopf dann farblich herausgearbeitet:
Wenn ich erst mal damit angefangen habe, den Pareidolien zu folgen, gerate ich in ihren Bann. Überall erscheinen Gesichter und verlangen, zur Kenntnis genommen zu werden.
Hier verbirgt sich das Gesicht unter einer hohen helmartigen Kopfbedeckung mit kaum geöffnetem Visier:
Und so entwickelt sich das Bild weiter, weil ich mich den in Erscheinung tretenden Gesichtern nicht entziehen kann. Du wirst, außer den drei nun schon bekannten, mindestens noch zwei weitere entdecken:
Nicht minder überzeugend sind die Weltuntergangsszenarien, die sich unter der Einwirkung der Natur über meinen Bildern ausgebreitet haben.
Bei dem letzten Bild spielt das vom Schimmel überwucherte Ausgangsbild am Effekt mit.
Dies war das Ausgangsbild.
Beim Betrachten des „blühenden Bildes“ kamen mir Erinnerungen an die „Alexanderschlacht“ (1529) von Albrecht Altdorfer, von der ich in frühen Jahren einen Ausschnitt in Aquarell malte.












Ich sehe hier nur Untergangsszenarien, kann aber nicht unterscheiden.
Gern würde ich differenzieren können, um das eine vom anderen zu trennen
und um klarer sehen zu können.
Aber ob ich es mir dann wirklich ansehen mag, weiß ich noch nicht.
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Faszinierend, die verborgenen Köpfen, liebe gerda
Die szenerie passt in das aktuelle Geschehen und mich graust vor dem Gemetzel, das scheinbar niemanden verschont…
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