Noch einmal zu Heraklits Ausspruch: „aufwärts (oder) abwärts, (es ist) dasselbe“.
Ein hoch in den Raum sich bohrendes Treppenhaus wie das soeben Gezeigte im Goulandri-Museum für Moderne Kunst (hier) erzeugt eine merkwürdige Form des Schwindels, wenn man beharrlich den Kopf in den Nacken legt und sich dem Eindruck hingibt. Ganz ähnlich wirkte auf mich der Schacht in der Metro des Verfassungsplatzes, zu dem ich mich gestern nach vielen Jahren wieder mal verirrte.
Als ich dort die Schirme des griechischen Künstlerns Giorgos Zongolopoulos zum ersten Mal sah (hier), schwebten sie unter mir wie in einem Brunnen, in geheimnisvolles Licht getaucht, und mich kam die Lust an, auf einer der schwebenden Leitern hinunter zu steigen.

Gestern sah ich sie über mir im Raum schweben, schwarze Silhouetten gegen den helleren Hintergrund, schwerelos und sinnlos wie im Weltraum vergessene Objekte.

Sieht interessant aus. Aber ich komme gar nicht mehr dazu, es zu prüfen, Muß ich ja auch nicht.
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