Jeden Sonntag steige ich hinunter ins Archiv, um zu schauen, was mich an einem Tag wie diesem interessierte, worüber ich nachdachte, was ich tat.
Heute stieg ich nicht sehr tief hinab „in den Brunnen der Zeit“, blieb im Februar Jahr 2024 stehen.Eine Phase des Ordnens und Durchsehens meiner bisherigen Malerei war zum Abschluss gekommen, und ich hatte Lust, erneut in den Prozess des Malens einzusteigen. Der zog sich über drei Tage hin. Die gezeigten Fassungen, zwischen dem 7, und 9Februar 2024 entstanden, gibt es nur noch in Form von Fotos.
Ich finde solche Serien sehr anregend für mich. Sie sind gültige Dokumente über den Stand meiner künstlerischen Überlegungen, vor allem aber auch meiner seelischen Befindlichkeit zum Zeitpunkt der Entstehung.
1. Fassung: Leinwand, Kohle, zwei gelbe aufgeklebte Schnipsel.

2. Fassung

3. Fassung

4. Fassung

5, Fassung

6. Fassung

Später habe ich dann an diesem Bild weitergearbeitet. Siehe dazu Suchbewegungen im März 2024.
Sehr sehr spannend! Auch die (derzeitige) Endfassung. Von solchen Arbeiten bin ich Lichtjahre entfernt. Vielleicht finde ich ja irgendwo eine mutige Abkürzung.
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Gerda, Du zeigst es und kannst Dir oder uns vielleicht erklären, womit Du Dich da herumgeschlagen hast.
Ich finde, daß der Malprozeß vom noch Hellen immer finsterer wurde.
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Der „weiße Vogel“ zeigte mit dem „Schnabel“ zuerst nach unten;
danach kehrtest Du das Bild um, und nun zeigt der „Vogel“ mit dem „Schnabel“ nach oben; das gefiel Dir wohl besser so.
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Danach aber wartest Du ein Netz aus dicken schwarzen Seilen (Tauen) über den weißen „Vogel“.
Das sieht so aus, als wolltest Du ihn einfangen und herunterziehen, und in dieser Gefangenschaft wird es immer düsterer.
Mich beengt und beängstigt dies Bild. Es wirkt irgendwie bedrohlich auf mich, und es wirkt irgendwie zwanghaft.
Ich hoffe auf eine Befreiung und Erlösung.
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warfest
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Witzig, dass das Bild umgedreht so ganz anders wirkt und wunderschön die pastellfarbene weiter ausgearbeitete dritte Version… Die beiden letzten sprechen mich weniger an…
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