Ein kleiner Rundgang im Paradies gefällig?
Vorhin schrieb ich, dass ich Sellerie für die Bohnensuppe und noch dies und das vom Minimarket des Nachbardorfes holen sollte. Das Meer brauste und warf Geröll auf den leeren Strand.
Zu Hause lud ich die Einkäufe ab und beschloss, während mein Mann die Suppe kochen würde, einen Spaziergang zur anderen Seite der Schlucht zu machen. Denn dort gibt es ein Bäumchen mit sehr schmackhaften Mandarinen. Der Weg führt hinab und hinauf durch Olivenhaine, deren Terrassen jetzt von gelbem Klee überwuchert sind.
Das Mandarinenbäumchen hatte einen Teil seiner Früchte auf den Boden geworfen, aber auch an den Zweigen hingen noch viele. Ich stopfte die Taschen meiner Trainingshose voll, die zum Glück recht geräumig sind.
Auch vom Zitronenbaum gleich daneben erntete ich ein paar Früchte.
Heimkommend freute ich mich, dass der Katzennachwuchs es sich im Hundehaus bequem gemacht hatte. Ich hatte das regennasse Tuch durch ein altes Hemd meines Mannes ersetzt, so dass sie eine warme trockene Unterlage haben.
Die mitgebrachten Früchte legte ich in den Fruchtkorb, über dem ein weißbärtiger Weihnachtszwerg wacht.
Dann wurde die Bohnensuppe samt Schafskäse und Tomatensalat aufgetischt und verspeist.
Bei Tisch unterhalten wir uns gern. Diesmal versuchte ich, mir Klarheit darüber zu verschaffen, was mit Tokenisierung von Vermögenswerten und Blockchains gemeint ist und ob das eine neue Gemeinheit ist, um die Menschen um ihr Erspartes zu bringen. War diese Themenwahl klug? Wohl kaum. Viel besser wäre es gewesen, von den Mandarinen und vom Meer zu reden. Aber der Kopf! So schlich sich wohl auch die Schlange des Zweifels ins Paradies, damals….





Du lebst wirklich in einem kleinen Paradies, Gerda und Danke fürs immer wieder hier daran teilhaben lassen!🤗🍀
Liebe Grüße, Hanne
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Das ist ja gerade wirklich paradiesisch!
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Hehe, eine gute Theorie, die Schlange war Wirtschaftswissenschaftlerin
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paradiesisch .. das darfst du laut sagen 😊❤️
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