Nass und verhältnismäßig kalt ist es, und über den Bergen steht dichtes Gewölk. Doch immer wieder reißt die Wolkendecke auf, zerfledert sich in weiße Flocken, und gibt den hellblauen Himmel frei. „Seemannshosen“ nannte (nennt?) man in der alten Heimat solche blauen Wolkendurchblicke.
Wenn dann die Sonne durchbricht und ihre Strahlen das Gartenstück vor meinem Atelier berühren, leuchtet das Grün besonders prächtig auf.
Wohltuend und belebend ist dieser Wechsel zwischen Hell und Dunkel. Jetzt eile ich, bevor der Regen wieder einsetzt, Sellerie, der für die Bohnensuppe gebraucht wird, aus dem Minimarket im Nachbardorf zu holen. Auch Brot und Joghurt sind ausgegangen. Also los!

Warum die Wolkenlücken „Seemannshosen“ genannt werden, ist mir unklar.
Wahrscheinlich: Weil das für die Seemänner ein Himmelszeichen dafür ist, schnell in die Seemannshosen zu schlüpfen
und „in See zu stechen“, also loszuschippern.
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Sie heissennso, weil die Seemannshosen blau sind.
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Das leuchtet mir nicht ein. Meine Erklärungen gefallen mvir besser. Man sollte die Seemänner einmal selbst fragen.
Aber vielleicht „spinnen“ sie dann nur „Seemannsgarn“, denken sich irgendetwas aus, und wir sind „so klug als wie zuvor“.🩵
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Ich nenne sie „Himmelsaugen“, will ja nicht ins Boot steigen.
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Wie schön dann alles „aufklart“, ist ja jedesmal wieder eine Freude.🩵
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Den Ausdruck Seemannshosen kenne ich gar nicht, aber wäre ich an der Küste zuhause, würde ich ihn vermultlich schon gehört haben 🙂 Übrigens ein schöner Ausdruck für dieses Wolkenspiel.
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