Im Rahmen der von Juzicka-Jess (Amorak) ins Leben gerufenen Blogparade „Zeigt her eure Tassen“ zeige ich euch heute hybride Spielereien – eine Mischung aus Handzeichnung und digitaler Fotografie.
Ich machte eine Schwarz-Weiß-Zeichnung eines Stilllebens mit Eulenbecher, Orange und Kugelvase mit weißer Rose. Dann machte ich ein Foto derselben Szene, entfärbte es, schnitt die Objekte aus und kopierte sie auf die Zeichnung. Die Orange beließ ich orange. So entstand ein interessanter Effekt: Die fotografierten Teile wirken dreidimensional auf der zweidimensionalen Zeichnung, man möchte den Becher und die Orange in die Hand nehmen oder die Nase in die weiße Rose stecken. Und ist doch alles nur Schein.
Dieselbe Zeichnung habe ich auch noch in umgekehrter Logik bearbeitet:

Auf das Schwarz-Weiß-Foto, auf dem man die Spiegelungen der Objekte, ein Fenster und ein Bücherregal erkennt, habe ich diesmal die entsprechenden Teile der Zeichnung kopiert. Der gezeichnete Becher hat hier ein anderes Gesicht, ist breiter und lacht – womit er das Eulenfenster imHintergrund nachahmt. Das Foto umfasst einen großene Bildausschnitt, drum ist der Henkel des Bechers nun zu sehen, der im ersten Bild fehlt.
Zeichnung und Fotoausschnitt im Vergleich.


Faszinierendes Experiment .. die 2. VARIANTE gefällt mir besonders gut 😀
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Danke, das freut mich! Aber wer bist du?
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Zeichnung und Fotoausschnitt im Vergleich?
Ich mag beide, Deine Zeichnung mag ich und das Foto gefällt mir auch.
Sollte ich eines von allen aussuchen, würde ich mir vielleicht doch das Foto aussuchen. Es strahlt mehr Ruhe aus als die anderen, liebe Gerda
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Still-Leben sind dir am liebsten, liebe Bruni? So viel Ruhebedürfnis?
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Manchmal so und manchmal anders, liebe Gerda 🙂
Ein erhöhtes Ruhebedürfnis habe ich eigentlich nicht *g*
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