Muschel auf dem Tisch (kleine Beobachtungen)

Auf dem Balkon steht ein runder Kaffeehaustisch, der langsam vor sich hin verwittert. Mit ihm verwittert eine einsame Muschel, die ich irgendwann mal dort abgelegt habe. Heute drehte und wendete ich die Muschel, spielte mit ihrem Schatten.

Als ich die Fotos betrachtete, verwirrte sich mein Auge. Mir war, als würde der Tisch sich unter dem Gewicht der Muschel eindellen. Das ist natürlich Blödsinn. Es handelt sich wohl um eine optische Täuschung. Anscheinend stößt sich das Auge, das der Maserung des Tisches folgt, an der Kante der Muschel, folgt nun deren Rundform und erzeugt so eine kleine Mulde, in dem die Muschel absinkt.

Oder sehe nur ich das so?

Die Tischplatte ohne die Muschel:

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About gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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7 Responses to Muschel auf dem Tisch (kleine Beobachtungen)

  1. Avatar von Unbekannt Anonymous sagt:

    Die Delle „sehe“ ich auch … ist interessant! 🙂

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  2. Avatar von Linienspiel Linienspiel sagt:

    Sieht tatsächlich so aus, als ob die Muschel in einer Vertiefung liegen würde.

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  3. Bist Du sicher, daß da keine Mulde ist? Hm, fast könnte man es denken…

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  4. In meinem Urlaub gab es Terassenplatten mit wellenartigem Muster, was sich von Platte zu Platte stimmig fortsetzte. Achtete man darauf,, entstand Schwindel.

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