Die Raunächte sind ja noch nicht vorbei, aber inzwischen hat, wie sich wohl herumgesprochen hat, auch der Januar begonnen, dem raunachtmäßig die Tarotkarte „König der Kelche“ zugefallen ist. (Hier kann man nachlesen, wie ich die Beziehung der Tarotkarte zum Monat meine.) . In Anlehnung an die Tarotkarte machte ich in jener ersten Raunacht eine neurografische Zeichnung, die, so finde ich, heiter und gelassen wirkt.
Außerdem gibt es die neurografische Zeichnung, die ich, in Anlehnung an die Tarotkarte für die 1. Raunacht zeichnete und die, so finde ich, heiter und gelassen wirkt. Sie werde ich als Avatar allen Einträgen beifügen, die mit der Beherrschung des Gefühlslebens zu tun haben.
König seiner Gefühlswelt sein! Nicht mehr heftig von Stimmungsschwankungen und äußeren Geschehnissen hin und her geschleudert werden! Nicht mehr „anhaften“, sondern Gelassenheit üben! In seinem Lebensgefühl unababhängig sein von den Zu- und Abwendungen bzw dem guten Willen der Mitwelt! Wer möchte das nicht! Ich jedenfalls finde das erstrebenswert, aber schwer erreichbar.
Das nächtliche Malheur mit dem verrußten Atelier (hier) ist eine feine Übung in Gelassenheit. Und tatsächlich fühle ich mich, trotz der nicht unerheblichen Arbeit, die mir nun wieder mal bevorsteht, um das Atelier benutzbar zu machen, heiter und gelassen. Was solls, sage ich mir. Hast du nicht im vorigen Jahr ständig damit geliebäugelt, das Atelier neu zu streichen? Nun hast du einen starken Schub bekommen und wirst es wohl tun, tun müssen, wenn du ein Atelier haben willst. Und ist es nicht großartig, dass du es noch nicht getan hast? Du würdest dich ärgern, wenn die frisch gestrichenen Wände nun schwarz wären. Also prima. Nema Problema!
Die Spinnenweben an den Decken haben anscheinend eine Menge Ruß gebunden und so größeren Schaden von den Bildern abgewendet.
Im übrigen eilt nichts. Der Besen darf ruhen.
Erstmal im heiteren Licht des Nachmittags spazieren gehen! Gesagt, getan. Ich nehme das Auto und fahre an die weite Bucht des Sandova. Eine Dreiergruppe von Steinmännchen zieht meine Aufmerksamkeit auf sich. Ich mag solche mit Gleichmut und Sorgfalt übereinandergeschichteten Figuren, bin aber selbst wenig fähig, sie zu bauen. Diese hier sind zudem besonders: sie stehen mit den Füßen im Wasser, und so sehen sie im Gegenlicht wie Seevögel aus, die dort am Meeressaum herumstehen und die letzten Strahlen der Sonne genießen.
Die erste Figur gefällt mir sehr, aber als das Handy zücke, um ein Portraitfoto vonihr zu machen, nimmt eine kleine Welle Anlauf und lässt sie einstürzen. Auf meinem Foto sieht man noch den Wellenkranz um die Einsturzstelle.
So ist das eben: alles ist nur für den kurzen Moment gemacht, schon nimmt das Leben es mit sich fort. Wie war das doch gleich? Ta panta rheei.
Gehe ich echts oder links? überlege ich nun. In der Ferne steht eine einsame Frauengestalt, und so gehe ich in ihre Richtung….
Aber das ist schon wieder eine andere Geschichte.



Ich wünsche dir ein wundervolles 2025, liebe Gerda!
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Lieben Dank. Habs ebenso gut!
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Kunstwerk Besen und Strandkunst … wunderschön und faszinierend 🙂
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Danke! Doch bei wem?
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P.S. Der König/Herrscher über seine Gefühle sein ist toll! Ich übe noch …
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ich auch 🙂
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😅
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Wann und warum hat es in Deinem Atelier gebrannt?
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Oh du liebe Zeit, was habt Ihr denn da gerade durchgemacht und bestanden! Also irgendetwas war da im Schornstein verstopft. Und nun kann alles frisch und neu beginnen, aus Erfahrung reicher geworden.
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Ende gut alles gut 👏
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