Tagebuch der Lustbarkeiten: Steine mit Lochmustern

Bestwetter heute, und da ein verabredeter Termin ausfiel, trolle ich allein zur weiten Bucht, wo der Sandova ins Meer mündet. Vom Sandova ist freilich nichts zu bemerken, selbst der Brackwassersee, der sich sonst im Winter zwischen Schilfwald und Steinwall bildet, ist vollkommen ausgetrocknet. Nur der Schilfwald ist noch da.

Der Brackwassersee im November vorigen Jahres

Ich setze mich auf die Kante des ehemaligen Brackwassersees und lausche den Vögeln, die hier wohnen. Sehen lassen sie sich nicht. In der Ferne plätschern Meereswellen gegen den Steinwall.

Beim Bummeln nehme ich immer mal wieder einen Stein in die Hand, möchte ihn mit nach Hause schleppen, lege ihn dann aber brav wieder zurück zu seinen Genossen.

Heute haben es mir die mit einem Lochmuster angetan.

Ich weiß immer noch nicht, wie es zu diesen unterschiedlichen Lochmustern kommt. Nur beim dritten Stein habe ich eine überzeugende Erklärung dafür. Du?

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About gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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19 Responses to Tagebuch der Lustbarkeiten: Steine mit Lochmustern

  1. Wie wunderbar und sehr verschieden sind all diese Steine. Daß man sie gern in die Hand nimmt, besonders wenn sie von der Sonne gewärmt sind, kann ich nachfühlen.
    Aber eigentlich waren sie ja mit dem Wasser des Brackwassersees bedeckt. Vielleicht möchtest Du ihre Geschichte erfahren.
    Sie haben sicher etwas zu erzählen….
    Und schön sehen sie aus mit all den Lochmustern und Linien. und manche scheinen zusammengesetzt zu sein aus vielen kleinen Steinen.
    Rund geschliffen sind die meisten auch, und das sagt ja auch einiges.
    Aber da endet erst einmal mein Wissen über die Steine…

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    • Avatar von gkazakou gkazakou sagt:

      Lieben Dank für deinen schönen Kommentar, Gisela! Im Brackwassersee waren diese Steine nicht, die stammen vom Geröllstrand. Sie sind wirklich sehr vielfältig, alle Gesteinssorten scheinen vertreten zu sein.

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  2. Avatar von Peter Klopp Peter Klopp sagt:

    Meine Frau ist eine passionierte Sammlerin von Steinen. Überall, ums Haus herum, auf der Treppe, auf der Terrasse, ja sogar im Haus liegen sie liegen sie herum. Da kann ich schon verstehen, wie begeistert du warst, Steine mit interessanten Linien und Lochmustern zu finden.

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  3. Ja, Gerda, daß die Steine nicht vom Grund des Sees stammen, hätte ich erkennen können. Diese sehen wirklich sehr nach kräftiger Sonnenbestrahlung aus..

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  4. Avatar von Ulli Ulli sagt:

    Der letzte Stein ist auch eine neurographische Zeichnung, nur ohne bunte Farben.
    Ja, jetzt hat es mich auch gepackt. Noch lerne ich, allerdings mit großer Freude. Demnächst mehr dazu.

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  5. Avatar von Ulli Ulli sagt:

    Es ist lang her, dass ich überhaupt etwas gezeichnet habe, meine Hand darf sich noch lockern und die Perfektionistin in mir darf ruhig sein 😉

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  6. Avatar von PPawlo PPawlo sagt:

    Das sind faszinierende Steine! Gibt’s da kalkigen Boden, der ja weich genug für Löcher wäre. Soeben habe ich etwas über Bohrmuscheln und Bohrschwämme gelesen, die sich regelrecht in Steine fressen. oder reinbohren. Oder fossile Abdrücke und herausspülenede Wellen oder Brandung??

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    • Avatar von gkazakou gkazakou sagt:

      Ja, Petra, in Griechenland ist so ziemlich alles Kalkgestein, hat sich aus Sedimenten gebildet. Nur ganz im Norden, zwischen Griechenland und Bulgarien, gibt es ein Gebirge aus „Urgestein“ (Tiefengestein, Granit).

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  7. Avatar von anneeulia anneeulia sagt:

    Sieht nach Fossilien aus denke ich oder nach fossilen Abdrücken.

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