Adventskalender (11.12.)

Und was zeigt sich hinter dem heutigen Türchen? Die Knochenvase mit einem Strauß Federn. Beides – der Knochen, den ich als Vase benutze, und die Federn – wurden einst von lebenden Wesen organisch aufgebaut, das eine, um Stabilität und Bewegung, das andere, um Wärmung und Fliegen zu ermöglichen. Nun sind es tote Gegenstände, aber immer noch fühle ich, wenn ich sie in der Hand halte, die starken Bildekräfte, die sie einst hervorbrachten.

Der bisher schon geöffneten Türchen des Adventskalenders:

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About gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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3 Responses to Adventskalender (11.12.)

  1. Echt? Eine Knochenvase? Meine Fantasie gruselt sich, Gerda 🙂

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    • Avatar von gkazakou gkazakou sagt:

      Warum gruselt es dich? Ich fand den schönen Knochen vermutlich eines Rinds und bemerkte, dass er stehen und als Vase dienen konnte. Knochen sind wie Federn, Muscheln, Schneckenhäuser, nur dass sie die Stabilität des Organismus im Inneren aufbauen. Wir siehen sie bei lebendigen Organismen nicht, drum gruselt es uns, denn wir können nicht umhin, an den Tod zu denken. Aber beim Schneckenhaus oder der Austernschale denken wir es nicht.

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