Im Cafe (tägliches Zeichnen)

Nach Meer und Wildnis zog es mich in die Stadt, unter die Menschen. Wohin? Ins Lieblingscafe in Kalamata: Es heißt Schmuckstück und ist auch eins.  An sonnigen Tagen sitzt man im Garten, jetzt eher drinnen. Platz war heute, am Samstag nachmittag, genug. Ich bestellte einen doppelten Espresso, genoss die Geräuschkulisse aus Menschenstimmen und Musik, genoss die wohlige Wärme und ließ den Blick über das Mobiliar, die Menschen, die Bilder an den Wänden wandern. Es sind mehrere kleine, fast intime Räume, die Wände in verschienenen Farben gehalten, stilvolle bequeme Sitze, alles sorgfältig dekoriert. (Unbezahlte Werbung)

Schließlich fischte ich einen winzigen Block aus der Umhängetasche, um mein „alltägliches Zeichnen“ zu absolvieren. Es wurden vier Skizzen. Wie klein sie sind, kannst du auf dem ersten Foto ermessen.

Die Zeichnung mit der Kaffeetasse habe ich mit einem entsprechenden Foto überblendet und das Foto angepasst. Dafür musste ich das Foto zerschneiden, denn die Nah-Drauf-Sicht des Fotos ließ das Wasserglas stark in die Schräge kippen und  den Teelöffel übermäßig groß erscheinen, während die Dinge auf der Zeichnung sich „normal“ verhalten und den wirklichen Größenverhältnissen nachempfunden sind.

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About gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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13 Responses to Im Cafe (tägliches Zeichnen)

  1. Avatar von Unbekannt Anonymous sagt:

    Μ΄ αρεσει το σχεδιο.

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  2. Da „hoascht du gelöbbelt“, soacht moan bei unsch.

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  3. Soll heissen: wettvollen espresso vergeudet.
    Was kostet ein double dort?!

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  4. Dazwischen sähe ein Bild von Dir auch gut aus.

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    • Avatar von gkazakou gkazakou sagt:

      Lieben Dank, Gisela. Ich dachte, als ich all die Bilder an den Wänden sah: arme Bilder, niemand beachtet euch. Und ging einbisschen herum, um sie zu betrachten. Es waren feine kleine Bilder der „alten“ Art: Ölgemälde, Gravouren, viele Boote und Segelschiffe, Gebäude, ein paar traditionelle Portraits, ein wenig dunkel für den heutigen Geschmack. Meine Bilder würden farblich und in der Größe nicht passen, allerdings würden sie den Besucher vielleicht eher veranlassen hinzuschauen.

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  5. Deine Bilder würden mir dort auch gut gefallen, viel besser als die, die da hängen, auch wenn ich kaum etwas Genaueres sehen kann. Deine Bilder, Gemälde, Zeichnungen würden die etwas steife Atmosphäre auflockern und Leben in die Räume bringen, liebe Gerda!

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    • Avatar von gkazakou gkazakou sagt:

      Es ist ganz gut so, wie es ist, Bruni. Die Leute gehen nicht hin, um Bilder anzuschauen, sondern um sich zu treffen und zu klönen. Ichh las mal vom Versuch der damals noch unbekannten Impressionisten, in einem Pariser Lokal auszustellen, um die Leute, die nicht in Ausstellungen gehen, anzusprechen. Es war ein Fiasko. Niemand schaute überhaupt hin, niemand bemerkte, dass sich was verändert hatte….

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  6. Avatar von bluebrightly bluebrightly sagt:

    Hi Gerda, This cafe sounds like a pleasant place to have a double espresso and relax for a while. Of course, you made good use of the time (and of the espresso!) with your pen and paper. But oh, the photo-drawing collage, I love it! So much life. 🙂

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