Auf der Suche nach einem passenden Ambiente (Fotomontagen mit Insekt)

Immer noch beschäftigt mich das „schöne Insekt“, das auf den Namen Hummel-Waldschwebfliege hört (danke, Gerhard!).  Ich hatte Lust auszzuprobieren, ob es sich in anderem Ambiente als dem, das auf Gerhards Foto zu sehen ist (grünes Blatt), wohlfühlen würde.

Also schaute ich mich bei meinen Zeichnungen und Fotos um. Als erstes fand ich das Bild einer jungen Frau, der ich das Insekt als Schmuckstück um den Hals hängte.

Dann durchsuchte ich die Zeichnungen dieses Jahres und wählte ein paar bereits bearbeitete aus (bitte anklicken):

Oder sollte ich lieber Fotos zur Grundlage nehmen?

Warum ihm nicht ein bisschen Insekten-Kumpanei gönnen, damit er sich nicht einsam fühlt?

Für Rückmeldungen, welche Umwelt dir am meisten zusagt, bin ich dankbar.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, die schöne Welt des Scheins, elektronische Spielereien, Fotocollage, Fotografie, Kunst, Leben, Meine Kunst, Natur, Tiere, Umwelt, Zeichnung, Zeichnung veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

35 Antworten zu Auf der Suche nach einem passenden Ambiente (Fotomontagen mit Insekt)

  1. alicemakeachoice schreibt:

    Ich finde die schwebfliege auf der Zeichnung mit der Menschengruppe im Cafe phantastisch

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  2. kunstschaffende schreibt:

    Die finde ich wunderschön! 😍👌👌👌👍🙋

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  3. Ulli schreibt:

    Mir gefällt besonders die Schwebefliege auf deinen Zeichnungen, ausser (in der Galerie) auf dem weissen Hintergrund, da geht sie (für mich) verloren und bei dem Mondbild und Laternenbild dachte ich, dass ich sie nicht ganz gross eingesetzt hätte … Die Idee sie als Schmuckstück um den Hals der jungen Frau zu legen ist auch apart, allerdings hätte ich das Originalbild nicht durch den Filter gejagt …
    Auf den Fotos ist sie auch klasse, besonders auf dem ersten …
    herzlichst, Ulli

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  4. wildgans schreibt:

    Auf dem letzten Bild sieht das verschwindende Insektendings stark nach der Schwarzen Holzbiene aus. So eine solitär lebende Biene befand sich vor einigen Jahren mal in meinem von der Leine draußen geholten Nachtgewand, den Schreck kannste dir vorstellen.
    Die Kneipenzeichnung gefältt mir am besten!
    Nachtgruß von Sonja

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    • gkazakou schreibt:

      Ja, das ist ne schwarze Holzbiene, sie wohnt in unserer morschen Gartenbank. Solitär ist sie aber nicht, sie hat eine Frau (einen Mann) und Kinder zieht sie da drinnen wohl auch auf.

      Liken

  5. kopfundgestalt schreibt:

    Die holzbiene hat nix gegen die schwebfliege nebenan.
    Zum Schriftbild und pseusoblüte passt sie bestens!
    Dann noch herrlich die kneipenszene: hier kann die Fliege Rede und Antwort beobachten und seinen Kommentar dazu geben 🙂

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  6. finbarsgift schreibt:

    Feine Fotomontagen!
    Herzliche Morgengrüße vom Lu

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  7. Myriade schreibt:

    Mir gefällt „Fliege über Wasser gegen Mond“ sehr gut, die grüne Bearbeitung auch. Und das Bild mit der Schrift. Ich frage mich nur, ob die Schrift nicht besser gerade wäre

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  8. kowkla123 schreibt:

    natürlich gefunden, liebe Gerda, lass es dir heute gut gehen und bleibe oder werde gesund, Klaus

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  9. Karin schreibt:

    Die Wahl fällt schwer, weil jede Deiner Ideen etwas Besonderes ist. Sie um den Hals der jungen Frau zu legen, hat etwas sehr Poetisches, die Kneipenszene etwas Realistisches usw.usf.
    Dir einen herzlichen Mittagsgruß vom Dach, Karin

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  10. puzzleblume schreibt:

    Das Jugendstil-ähnliche Schmuckstück gefällt mir sehr, und die traumhafte Szene mit den Männern am Tisch, die mir zwei narrative Variationen vorschlägt, eine einfache von der Flie

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  11. puzzleblume schreibt:

    … weiter mit dem abgeschnittenen Kommentar: … eine einfache von der Fliege, die von innen an einer Glasscheibe sitzt und eine kafkaeske, die von einer anderen Art Ausgrenzung erzählen könnte.

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    • gkazakou schreibt:

      Herzlichen Dank! Ganz ähnliche Gedanken hatte ich auch: das Insekt an der Fensterscheibe, ganz nah – oder der fremde Besucher, unheimlich wegen seiner Größe und seinem Auftauchen aus der Dunkelheit, und die Männer im Tavernen-Schnack nicht ahnend, was sich ihnen da aus der Nacht nähert. Wird das Licht der Lampe das Insekt fernhalten – oder wird das Insekt die Lampe ausknipsen? das Bein ist ausgestreckt.

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  12. Ule Rolff schreibt:

    Ich bin ja gegen Pauschalurteile, liebe Gerda, aber hier: zauberhaft! Alle!
    Natürlich harmonisch eingebunden als Zeichnung in den Zeichnungen ( auch als Bearbeitung sehr reizvoll), aber die Konfrontation des gezeichneten Tiers mit dem fotografierten hat für mich besonders große Spannung. Da steckt noch viel Potential für schöne Spiele …

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    • gkazakou schreibt:

      Lebe Ule, das ist nun noch einmal ein Gesichtspunkt, an dem ich weiter knobeln werde: GEZEICHNETES UND FOTOGRAFIERTES.
      Doch hier nun die Fortsetzung des Kommentars, den ich beim vorigen Beitrag begann und nun hierher transportiere, weill er besser passt:
      Ich habe vieles ausprobiert, mal das Ambiente nachahmend, in dem sich das Insekt womöglich zu Hause fühlt (2., 4. Bild des Albums), mal ganz im Gegenteil es in eine fremde Welt versetzend (5.,6. Bild). Mit dabei ist auch immer der Gedanke der Mimikry, der mich seit meinem ersten Studienjahr fasziniert, als ich dazu eine Trimesterarbeit schrieb (studium generale im Leibniz-Kolleg in Tübingen, 1961!). Da erfuhr ich, dass es zwei grundverschiedene Arten des Selbstschutzes gibt: sich der Umwelt anzupassen, so dass man dich kaum bemerkt (4. Bild sowie die beiden vor fotografiertem Hintergrund), oder aber dich so frech und auffallend zu benehmen, dass jeder dich für gefährlich hält und in Ruhe lässt (3. und 6. Bild).

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      • Ule Rolff schreibt:

        Solche frühen Neigungen sind doch manchmal erstaunlich haltbar. Vielleicht hängt das auch mit diesen frühen propädeutisch-wissenschaftlichen Arbeiten zusammen … ich erinnere mich noch gut daran, wie unerhört würdevoll ich mich beim Verfassen und bei der Abgabe meiner ersten Semesterhausarbeiten gefühlt habe. Das ist im nächsten Jahr auch schon 50 Jahre her, du liebe Güte, wie das klingt!

        Gefällt 2 Personen

  13. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    auf keinen Fall zu dieser zarten jungen Frau, liebe Gerda
    Bei den dunkel bearbeiteten Zeichnungen gefällt sie mir am besten dort, wo sie scheinbar dem Mond entgegenfliegt
    Bei den Fotos gefällt sie mir auf dem linken am besten, aber würde ich sie zu einer Werbung benutzen, dann Foto Nr. 3
    und bei der Insekten-Kumpanei empfinde ich sie links auf Deinem Foto an der richtigen Stelle, liebe Gerda

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  14. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    nein, rechts das Foto: Schrift.,Blüte und Hummel-Waldschwebfliege 🙂 , liebe Gerda.
    Es würde gut auf eine Litfaßsäule passen als Werbung

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  15. koriandermadame schreibt:

    Ich finde sie auf dem dritten Bild nach der Halskette am schönsten!

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