Beim Zahnarzt

Ich war heute beim Zahnarzt und bin einen weiteren Zahn los. Die Schnipsel aus Jürgens Arsenal bringen die rechte Atsmosphäre herüber, so hoffe ich. Nein nein, es war nicht so grauslich, keine Angst! Aber wenn ich in einer modernen Praxis sitze, denke ich unwillkürlich an die Folterinstrumente aus Vorzeiten, als die Barbiere die Zähne zogen.

Beim Zahnarzt (a) gerda kazakou

Beim Zahnarzt (c) gerda kazakou, 2018

Beim Zahnarzt, Ausschnitt (c) gerda kazakou

Beim Zahnarzt, Ausschnitt (c) gerda kazakou 2018

Guten Abend allerseits!

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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29 Antworten zu Beim Zahnarzt

  1. Myriade schreibt:

    Ein ganz fantastisches Legebild ! Aber, ob du nicht doch den Zahnarzt wechseln solltest 🙂

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  2. christahartwig schreibt:

    Jedenfalls kein Bild für Weicheier. Ich bin schon sehr gespannt, was als Nächstes kommt. Deine Vorstellungskraft ist unerschöpflich.

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  3. juergenkuester schreibt:

    Einen Zahn zu verlieren ist immer schlecht. Ich wünsche Dir gute Besserung.
    Und das Legebild ist sehr gelungen.
    Liebe Grüße Juergen

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  4. www.wortbehagen.de schreibt:

    oh, oh, das sieht mir jetzt aber wirklich nach Folter an, liebe Gerda, und der Kopfputz Deines Zahnarztes bringt mich sehr zum Überlegen, ob ich da auch hingehen würde 🙂
    Auch seine Haltung deutet auf nichts Gutes … auweiah

    Schmunzelgrüße von Bruni

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    • gkazakou schreibt:

      … und die baumelnde Zange hinter ihm…. Ja, ja, so ungefähr müssen unsere Vorfahren den Zahnarztbesuch empfunden haben – und etwas davon scheint uns noch in den Knochen zu stecken, Betäubungs-Spritze hin, leise surrende Bohrer her. Es bleibt eine Tortur.

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      • www.wortbehagen.de schreibt:

        *g*, ich sah nur die leicht gekrümmte Zange, das alleine reichte schon, dann die Haltung, wie selbstverständlich angreifend, und das völlig willenlose Opfer davor, und schon nahm ich reißaus …
        Tja, was sich da alles in unseren Gedanken eingenistet hat und im Unterbewußtsein arbeitet.

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  5. chris schreibt:

    Komisch – alle Leute müssen zum Zahnarzt in diesen Tagen.
    Ist das so eine Art Seuche – nichts ist gruseliger als dieser
    Doc, ich lass mir immer eine dicke Spritze verpassen. 😉

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  6. Andrea Schulze schreibt:

    Klasse Legebild, Gerda! Matisse kann sich langsam verstecken! Und Dir gute Besserung! Bei Zahnärzten war ich jahrzehntelang Stammgast, mein Gebiss ist sogar in einem med. Fachbuch als „model“. Naja, jeder hat so seine Karriere …. Liebe Grüße Andrea

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    • gkazakou schreibt:

      O, hallo, Andrea! Wie gut, von dir zu hören! Soso, du warst Stammgast bei Zahnärzten und wissenschaftliches Vorzeigemodell, wusste ich gar nicht. Bei mir ist es halt das Alter, da verabschieden sich die Zähne langsam. Ist nicht weiter schlimm. Herzliche Grüße! Gerda

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  7. wie spannend ein leerer Raum sein kann! Die stärkste Stelle: die Distanz zwischen Bohrer und offenem Mund…

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    • gkazakou schreibt:

      hihi, ja, an diesem Abstand habe ich tatsächlich am längsten rumgedoktort und ihn immer wieder verschoben. Der Rest war dann leicht.
      Mit dem „leeren Raum“ stimme ich dir ebenfalls zu. Ich hatte ein Wanddekors gelegt, das ich schnell wieder entfernte, angedenk W. Buschs „auf einen Punkt nach innen wendet und dort energisch konzentriert“.

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  8. kowkla123 schreibt:

    Zahnarzt, nach der Implantaten op läuft mir ein Schauer über den Rücken, wenn ich Zahnarzt lese,

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  9. kopfundgestalt schreibt:

    Ich habe immer nur die irrationale Angst, es könnte etwas in meinen Schlund fallen.
    Ansonsten lasse ich immer ohne Betäubung bohren.

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  10. Susanne Haun schreibt:

    Auch von mir gute Besserung …..

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  11. frauholle52 schreibt:

    🤣Klasse! Ich werde das nächste Mal an diese Schnipsel denken und weiß dann: alles halb so schlimm, oder?

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